AT-4020 Linz: Wohlfühl-Gala Hotel Schwarzer Bär 2010


Nichts geht über „Bären“-Marke…

Linz ist die drittgrößte Stadt Österreichs und ein beliebter Zwischenstopp für Touristen auf dem Weg von Salzburg nach Wien oder umgekehrt. Hier kann man im nostalgischen Kaffeehaus mit Blick auf die Donau sitzen und ein bis drei Stück der berühmten Torte verputzen. Schon lange vor den Kaffeehaus-Zeiten war die Donau-Metropole bewohnt, wie die Hinterlassenschaften der Kelten, Römer und Barocker bezeugen. Aber Linz ruht sich nicht auf alten Lorbeeren aus. Heute erst befindet sich die Stadt in voller Blüte. Davon zeugen aber nicht nur wirtschaftliche Daten, sondern beispielsweise auch der Titel „Kulturhauptstadt Europas“, den Linz im vergangenen Jahr tragen durfte.

Zu den vielen Facetten der Großstadt gehören Wirtschaft und Industrie ebenso wie Natur und Kultur. Man findet hier weitaus weniger kameraschwenkender Japaner als beim Wiener Hundertwasserhaus, doch dafür viele Individualisten, für die Begriffe wie Entschleunigung und Lebensqualität zur Lebensphilosophie gehören. „Linz. verändert“ heißt der eigentümliche Slogan der Stadt. Aber das trifft es ins Herz. Die Stadt wandelt sich schnell und die Menschen sich mit ihr. Klar kann man hier Museen und Parks, bedeutende Kirchen und Schlösser besichtigen. Doch viel eher drückt sich Linz in modernem Design, Festivals, Installationen und Straßen-Performance aus. Einfach eine Stadt zum Wohlfühlen.

Wohlfühlen war auch das Motto der Gala im Hotel „Zum schwarzen Bären“, die Ende September 2010 stattfand. Medien-Zar Georg Danter hatte gerufen und alle, alle kamen. Naja, fast alle. Die Trantüten Angelika M., Arnie S. und Benedikt hatten den Termin natürlich wieder verpennt. Typisch. Als ob es Wichtigeres gäbe als einen schönen Abend im Kreise der insaunisten zu verbringen. Sonst waren aber die meisten wichtigen Leute da, zumindest der harte Kern der Sauna-Aktivisten. Diesmal war sogar Peter Hufer, seines Zeichens Herausgeber der Premium-Gutscheinbuch-Reihe „Der Saunaführer“ aus dem fernen Ludwigsburg angereist.

Die Gala begann am späten Nachmittag, als der Klang von rund 1.500 PS aus 26 Zylindern, verteilt auf drei amerikanische Boliden, die Nachbarn aus dem Mittagsschläfchen riß. Der Linzer Big-Block-Club, zu dem sich auch der Eigentümer des „Schwarzen Bären“ mit seinem Corvette-Cabriolet zählt, war für die Randale verantwortlich. Ein Corvette-Targa und eine Dodge Viper komplettierten das Trio. Später kam noch James-Bond-Stuntman Michael Duessel hinzu, der seine schwarz-goldene Lotus Elise vorführte. Schon recht imposant, wenngleich natürlich keiner der Wagen mit meinem kleinen gelben Flitzer wirklich konkurrieren konnte…

Drinnen sorgte derweil die erste von insgesamt drei Banden (oder wie heißen diese Zusammenrottungen von Musikern noch?) für Stimmung. Als erstes brillierte Guiseppe Palermo mit italienischen Hits. Auch die „Sauna-ist-cool-Band“ sorgte für beste Stimmung. Der Sänger und Saunafan „Waterloo“ stellte seine Autobiographie „Mein Leben“ vor, Höhepunkt des Abends war die Verleihung der insauna-Awards. Geehrt wurden die besten Aufgießer des Jahres 2010, also die Elite der Sauna-Gladiatoren. Nominiert für den Sauna-Oskar waren diesmal Ralf Pakulla, Verena Lingnau vom „AquariUSH“ in Unterschleißheim und Alexander Zambo. Letzter durfte sich dann auch mit dem Sauna-Oskar 2010 schmücken. Verena landete auf dem zweiten Platz, wobei ihr aber allgemein der Titel „sexiest woman in sauna-scene“ zugesprochen wurde, denn in ihrem hübschen Wiesn-Dirndl machte sie wirklich eine prächtige Figur. Ralf Pakulla musste sich diesmal mit Bronze zufrieden geben.

Es wurden noch ein paar mehr Preise verliehen, z. B. für die Schlagertussy Lena als „Europas Wohlfühlstar 2010“ oder die Erlebnis-Gourmet-Auszeichnung für die Therme Obernsees, die diesmal mit gleich drei Repräsentanten angereist war. So konnten auch noch zwei weitere Preise für die beliebteste Wohlfühl-Persönlichkeit (Gernot Geyer) und das freundlichste Sauna-Personal (Sauna Obernsees) mit nach Franken genommen werden. Jürgen Szczypski von der Sauna Erzhausen wurde als „bester Sauna-Ententrainer von Europa 2010“ ausgezeichnet. Für ihr Lebenswerk in der Wohlfühlbranche wurden die Gastgeber Dominik und Helga Nell vom Schwarzen Bären geehrt. Viel zu früh für meinen Geschmack, denn für die Rente sind beide noch zu jung. Es folgten noch einige weitere Auszeichnungen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Sogar ein gewisser Jürgen Juen, der von der fernen Nordsee-Küste angereist war, erhielt eine Urkunde als „bester Schreiberling der Welt“ oder so ähnlich. Die Ehrungen wurden übrigens vom Vize-Bürgermeister der Stadt Linz, Dr. Erich Watzl, persönlich vorgenommen. Dieser war auch Schirmherr der Veranstaltung. Fast hätte ihm Georg Danter noch den Titel „begehrtester Junggeselle Österreichs“ verliehen.

Weiter ging es mit Vorführungen der Gesangskünste von Petra Borchert (Live-Version von „Sau, Sau, Sau, Sauna ist cool“ sowie Jungstar Marco Konegger (wirklich talentiert, auch als „Ösi-Heintje“ bekannt). Weitere Programmpunkte waren eine atemberaubende Feuerkünstler-Show vom „Fire & Ice-Team“ mit Seraphia, ein wie immer schmackhaftes Dinner sowie eine Verlosungs-Aktion. Dabei wurden auch Lose für die Traumhaus-Verlosung von Bruni Huber (siehe www.winyourhome2day.at) verlost. So was geht leider nur in Österreich, der deutsche Bundesgeier zeigt da die erhobene Zeigekralle. Zwischendurch präsentierte die Tochter des Hauses Nell, ihres Zeichens talentierte Goldschmiedin, noch ihre Kollektion, die wohlverdienten wie reißenden Absatz fand. Eingeladen war auch die zukünftige Fußball-Nationalmannschaft von Ösiland, nämlich die Kinder des Vereins „Askö Oedt“, die auch fleißig für eine gute Sache sammelten. So konnten schließlich immerhin 750 Euro für den guten Zweck, nämlich die „Aktion Alalay“ von Walter Witzany übergeben werden. Dabei geht es um Straßenkinder in Bolivien, denen mit diesem Projekt geholfen wird. Mit einer Patenschaft von nur 20 Euro im Monat kann man übrigens einem dieser vernachlässigten Kinder Nahrung und Erziehung sichern. Die vielen anderen Teilnehmer der Gala, die ich jetzt noch nicht erwähnt habe, mögen mir das verzeihen, doch die Tinte meines Federkiels geht zu Ende.

Die Veranstaltung währte noch bis etwa 29 Uhr, dann zogen sich bei drohender Morgendämmerung die letzten Gala-Gäste in die wie immer spitzenmäßigen Gemächer des Hotels „Zum Schwarzen Bären“ zurück. Man traf sich dann drei Stunden später zum Frühstück wieder. Es war wie immer eine sehr gelungene Veranstaltung und ich darf abschließend noch auf die einzig wahre Aufguß-Gladiatoren-WM im Jahre 2011 hinweisen, die ebenfalls in diesem tollen Hause stattfinden wird. Selbst schuld, wer das verpaßt…

© by wellSPAss / familand, DE-27624 Bad Bederkesa, 05. Oktober 2011
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