Aqua-Cross-Geschicklichkeits-Kurs für Hallenbäder
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Wasser-Marsch: Aquacross

Der Bädermarkt ist hart umkämpft. Die Gäste fordern immer neue Attraktionen, die es anderswo noch nicht gibt. Längstens alle fünf Jahre muss ein Bad mit einer größeren Neuanschaffung glänzen, sonst bleibt es nicht konkurrenzfähig. Doch nur wenige Betreiber können Hunderttausende oder gar Millionen Euro für Erweiterungen, Umbauten, ein neues Becken oder eine neue Rutsche ausgeben. Es geht aber auch eine Nummer kleiner.

Eine innovative Attraktion kann man seit ein paar Wochen im Karlsruher Europabad erleben. Es handelt sich um einen Geschicklichkeits-Parcours, der im Sportbecken installiert ist. Genauer gesagt über dem Bassin. Der Clou an der Sache ist nämlich, dass man hier das Becken jederzeit ohne Einschränkung zum Schwimmen nutzen kann. Die etwa zwei Meter über dem Wasser an Stahlseilen aufgehängte Konstrukti-on wird mittels Elektromotor auf Knopfdruck binnen einer Minute ins Becken hinabgelassen. Langwierige Auf- und Abbauarbeiten entfallen. Auch zusätzliche Lagerflächen sind nicht erforderlich.

Abenteuerlustige Kids und fit gebliebene Erwachsene kommen in den Genuss einer Hangel- und Tauch-strecke, die mit Übung und Geschick gemeistert werden will. Nicht alle Aufgaben gelingen auf Anhieb, doch gerade das ist die Herausforderung. Mehrere Personen können sich auf dem „Aquacross“ gleichzeitig austoben oder auch im Wettbewerb gegeneinander antreten. Durch schnell austauschbare Elemente aus Edelstahl, Kunststoff, Gummi oder Schaumstoff lassen sich immer neue Strecken verschiedener Schwierigkeitsgrade installieren. Der Hersteller entwickelt ständig neue Elemente. So wird die Anlage nie lang-weilig und ist zukunftssicher.

Durch Events oder Meisterschaften sowie regelmäßige Spielnachmittage lassen sich neue Gästegruppen erschließen. Die Hangel-, Tauch- und Schwimmstrecke wird jeweils individuell auf die Beckenmaße und Deckenkonstruktion zugeschnitten und nach Kundenwunsch gestaltet. Während der spielfreien Zeiten wird das komplette Sport- und Spielgestell einfach wieder zur Decke hochgezogen und das Becken ist zu allen anderen Zwecken nutzbar. Zum Einsatz eignen sich Schwimmer- und Sprungbecken am besten.

Die „Aquacross“-Geräte werden von der Fa. „Roth & Challier Erlebnisanlagen“ aus Karlsruhe hergestellt. Der Preis richtet sich nach Größe und Ausstattung, liegt aber deutlich niedriger als beispielsweise bei einer Röhrenrutsche. Haupt-Zielgruppe für „Aquacross“ sind ganz normale Hallenbäder, Erlebnis- und Freizeitbäder. Auch in Freibädern ist der Einsatz denkbar. Für Österreich und die Schweiz werden noch Pilot-Anlagen gesucht.
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