Adria-Reise durch Kroatien

"An der Adria 2008"

Sonne tanken garantiert…
Seeigel, Landminen und streifenfreie Bräune

== Anfahrt ==
Wir sind diesmal von Bosnien aus an der Adria eingefallen, genauer gesagt sind wir nachmittags von Sarajevo aus über Mos-tar das Tal des Flusses Neretwa entlang gefahren. Übernachtet haben wir in einem kleinen Hotel im Dorf Gabela 200 Meter vor der kroatischen Grenze, nachdem wir die Preise der Hotels zwischen Mostar und Metkovic (je mindestens 50 Euro) als für bosnische Verhältnisse unverschämt und außerdem für den Standard unangemessen abgelehnt hatten. Die Übernachtung in Gabela kostete nach Verhandlung 25 Euro für 2 Erwachsene und unseren 6-jährigen Sohn im Dreibett-Zimmer ohne Früh-stück. Empfehlen kann man das Hotel nicht unbedingt. Die zehn kleinen Zimmer im Obergeschoß haben zwar eine schöne Aussicht, doch unser Zimmer und das Bad waren ungepflegt. Auf dem Schrank war wohl seit der Erbauung in 1996 kein Staub mehr gewischt worden. Gut, daß wir uns die fünf Euro fürs Frühstück gespart hatten, die waren im Konzum-Supermarkt besser angelegt.

== Ploce ==
Am nächsten Morgen überquerten wir dann problemlos die Grenze bei Metkovic und verbrachten dann den Tag am Strand von Ploce. Leider ein Steinstrand, ohne Badeschuhe nicht zu benutzen. Das Wasser war aber sehr angenehm. Ich versuchte natürlich ohne Badeschuhe ins Wasser zu kommen und rutschte prompt auf einem großen Kiesel aus, wobei ich mir einen Zehennagel abriß. Sehr unangenehm, doch eine sehr nette, bosnische Krankenschwester in Urlaub hier hatte ihre Hausapo-theke gleich mit an den Strand gebracht und verarztete mit fachfraulich. Mein Sohn entdeckte kurz darauf auch noch, daß es hier jede Menge Seeigel zwischen den Steinen gab, auf die man besser nicht tritt. Die sehen aus wie die Schalen von alten Eßkastanien. Eigentlich ganz possierliche Tierchen, aber die Stacheln sind wirklich wie bei einem Igel und bohren sich tief in den Fuß. Ansonsten aber ganz harmlos, ich habe mal einen rausgefischt.

Ansonsten war der Strand ganz schön, es gab auch ein paar Duschen und die Strandrestaurants wurden von einer Reihe Kie-fern beschattet. Die fünf Kuna (70 Cent) für ein kleines Bällchen matschiges Eis muß man aber nicht unbedingt anlegen und auch zehn Kuna (1,40 Euro) für zehn Minuten Trampolin springen halte ich für übertrieben. Zu teuer ist übrigens auch das Parken auf den fast überall kostenpflichtigen Parkplätzen. Die 40 Kuna für eine Nachmittags-Karte (ca. 6 Euro) auf einem unbefestigten Platz in praller Sonne gaben wir nicht aus und parkten statt dessen kostenlos unter einem schattigen Baum etwa 300 Meter oberhalb.

== Adria-Küste ==
Die Küstengegend des ehemaligen Jugoslawien ist besonders schön. Noch nicht so zugebaut und einbetoniert wie in Spanien, Frankreich oder Italien. Besonders empfehlenswert ist dabei die Adria-Küste zwischen der alten Römerstadt Split (Amphi-Theater, Cäsaren-Palast) und dem pittoresken Dubrovnik (tolle Altstadt, Stadtmauer). Besuchenswert ist auch die Küste un-terhalb von Dubrovnik im jetzigen Staat Montenegro sowie die "Makarska Riviera".

Je weiter man jedoch nach Nordwesten die Küste entlang fährt (Richtung Rijeka / Istrien), desto voller wird es. Die westlichen Touristen haben nämlich ihr früheres Billig-Urlaubsgebiet längst wieder erobert und auch die Tschechen, Slowaken, Ungarn, Serben und Bosnier verbringen hier bevorzugt ihren Urlaub. Besonders beliebt sind natürlich die feinen Sandstrände, aber auch an den Steinstränden bekommt man nach 9 Uhr morgens kaum noch einen guten Platz. Die Hotels und Privatzimmer sind jedenfalls in der Ferienzeit alle ausgebucht, man kann nur im Hinterland und auf den vielen Campingplätzen noch eine Übernachtungsmöglichkeit bekommen. Allerdings gibt es nicht mehr die langen Staus auf der Küstenstraße wie früher, was zum einen auf die neue Autobahn im Landesinneren und zum anderen auf wohl doch immer noch geringere Gästezahlen als früher zurückzuführen ist.

Und obwohl Hrvatska (Kroatien) noch nicht zur EU gehört, bemüht man sich zumindest bei den Preisen schon seit längerem nach Leibeskräften, den Anschluß ans benachbarte Slowenien zu finden. Den offiziellen Wechselkurs (1 Euro = 7,25 Kuna) bekommt man aber nirgends. In Wechselstuben wird meist mit 1:7 gewechselt, bei Banken erhält man immerhin 715 Kuna für 100 Euro. Und ein Sobe (Zimmer) kostet selbst in Privathäusern kaum unter 30 Euro die Nacht. 3-Sterne-Hotels verlangen schon mal 600 Kuna (= 85 Euro) für eine Übernachtung. Dennoch ist es hier immer noch ein wenig billiger als in den meisten anderen europäischen Mittelmeer-Ländern.

== Omis ==
Nachdem wir den Tag beim Baden verbracht hatten, besuchten wir abends das Städtchen Omis, zwischen Makarska und Split gelegen. Hier stoßen die steilen Kalkstein-Berge direkt an die Küste und zwei breite Flüsse durchbrechen kurz vor ihrer Mündung ins Meer die Felsen. Die alte Piratenstadt gefällt durch ihre engen Gassen, mittelalterlichen Gebäude und die Burg. Besonders beliebt bei den Touristen sind Wildwasser-Raftingtouren auf dem Fluß, Kletter-Ausflüge an den Steilhängen und Bootstouren auf dem Meer. Eine richtig quirlige Mittelmeer-Stadt, die uns stark an St. Tropez erinnerte.

Danach fuhren wir an Split vorbei wieder ins Hinterland, da die Hotels an der Küste offenbar alle ausgebucht waren. Leider hatten wir dabei ein wenig Pech, denn in Sinj wurde gerade die Befreiung von der türkischen Herrschaft vor 300 Jahren ge-feiert, eines der größten Feste in Kroatien. Im Umkreis von ca. 50 km um die Stadt herum waren alle Hotels und Fremden-zimmer belegt. Übernachtet haben wir - nach sehr langem Suchen - in einem Privathaus in der Nähe von Knin. Die kroatische Gastgeberin war sehr nett, wir bekamen sogar noch frisches Obst und Paprika aus dem Garten mit. Für die Übernachtung zahlten wir 25 Euro. Am nächsten Morgen fuhren wir bei schönstem Wetter nach Knin, wobei wir in einer Fluß-Aue neben einem wunderschönen See frühstückten. Die Gegend hier ist ein flaches, weites Hochland, aber vollkommen verlassen. Eigentlich ideal für einen Ferienpark, denn sowohl die schönsten Nationalparks Kroatiens als auch die bosnische Grenze, die neue Autobahn und die dalmatinische Adria-Küste bei der tollen Stadt Split sind nicht weit entfernt. Zudem ist dieses Gelände sicherlich quasi umsonst zu bekommen.

== Knin ==
Knin ist eine relativ unbekannte, aber historische Stadt. Ab 1080 hatte hier der kroatische König seinen Sitz. Zwischenzeitlich hat der Ort einige Male den Besitzer gewechselt, gehörte mal zum Osmanischen Reich, dann zu Venetien oder zu den Habsburgern. Im Kroatienkrieg war Knin eine starke serbische Basis bis zur Rückeroberung durch die Kroaten im Jahre 1995. Seither leben hier wieder überwiegend Kroaten, vor dem Krieg waren es etwa 80 % Serben. Die Haupt-Attraktion von Knin ist die dominierende Burgruine auf dem Berg Spas. Sehenswert ist auch die starke Quelle der Krka, wobei hier nach Regenfällen gleich bei der Quelle ein ca. 20 Meter hoher Wasserfall zu beobachten ist. Ansonsten muß man Knin nicht unbedingt gesehen haben.

== Krka-Gegend ==
In den letzten Jahren sind in ganz Kroatien an den schönsten Stellen Natur- und Nationalparks eingerichtet worden. Einer davon ist der Krka-Nationalpark. Die Krka ist ein Fluß im Südosten des Landes, der sich seinen Weg von Knin aus durch das Küstengebirge bahnt und dabei einen beachtenswerten Canon ins Gestein geschnitten hat - ähnlich dem des Yellowstone-River in den USA. Die Beschilderungen führen zu den einzelnen Wasserfällen, von denen es insgesamt acht große (bis zu 60 Meter hoch) und unzählige kleinere gibt, wovon der unterste (Skradinski buk) am beliebtesten ist. Dieser ist mit 46 Metern Höhe zwar nur der zweitgrößte, jedoch fällt das Wasser hier über 17 Stufen.

Im Nationalpark Krka gibt es eine sehr große Arten-Vielfalt. Es leben hier etwa 860 Pflanzenarten und 222 Tierarten, darunter ist auch eine der größten Fledermaus-Kolonien Europas. Es werden hier ständig Fahrten mit Ausflugsschiffen zu den Fällen angeboten. Auch hier läßt man sich aber das Parken bereits gut bezahlen und es ist unmöglich, einen kostenlosen Parkplatz zu finden. Wir wählten zunächst die obere Durchfahrtsroute, die in ein sehr schönes Tal mit schroffen Felsen und einem grünen See führte. Dort wurden wir von einer Park-Angestellten empfangen, die uns gleich einen Mehrtages-Paß für fünf Nationalparks verkaufen wollte.

Die Parkgebühr beträgt ca. 12 Euro. Außerdem versicherte sie uns, daß wie hier nicht weiterfahren könnten, da die Straße gesperrt sei. Auf der Karte war das zwar anders eingezeichnet, aber wir mußten ihr ja Glauben schenken. So führen wir also wieder eine halbe Stunde zurück und stellten dabei auch fest, daß die komplette Ebene oberhalb des Nationalparks immer noch vermint ist. Außer ein paar Warnschildern hat man dagegen auch 13 Jahre nach Kriegsende noch keine Maßnahmen in Angriff genommen. Vielleicht wartet man ja auf ein paar dumme Touristen, die sich mit ihrem Geländewagen dort nachts in die Luft sprengen. Jedenfalls sehr fahrlässig von der kroatischen Regierung, denn das Land lebt ja schließlich hauptsächlich vom Tourismus.

== Senj ==
Den Rest der dalmatischen Küste sahen wir vorwiegend im Vorüberfahren, denn wir hatten mehr als den halben Tag mit der Umfahrung des Krka-Nationalparks verloren und nur noch einen weiteren Tag Zeit. So konnten wir diesmal leider die anderen tollen dalmatinischen Hafenstädte wie Dubrovnik, Split, Zadar, Sibenik, Makarska und Trogir nicht besichtigen. Diese haben wir aber bei früheren Adria-Reisen bereits kennengelernt. Sie sind allesamt einen Besuch wert. Sehr schön war das Überqueren der neuen Brücke über die Meerenge bei Starigrad. Die Brücke ist 60 Meter hoch und wird auch zum Bungee-Jumping genutzt. Weiter ging es stundenlang die Küste entlang auf der Suche nach einem Sandstrand, den wir aber nicht fanden.

Rast machten wir in Senj, einer kleinen Küstenstadt mit 3.000-jähriger Geschichte. Hier spielt auch der Roman "Die rote Zora und ihre Bande" von Kurt Held. Die Altstadt ist hübsch und über der Stadt thront die alte Uskoken-Festung Nehaj. Es gelang mir leider nicht, am Hafenbecken eine der vielen kleinen Krabben zu fangen. Wir haben hier ganz gut in einer Pizzeria in der Altstadt gegessen. Die Nacht verbrachten wir wieder in einem Privatzimmer, ein paar Kilometer nördlich der Stadt. Diesmal mit Blick auf das Meer, wofür wir 30 Euro zahlten. Ich kann an dieser Stelle nur empfehlen, möglichst ein Zimmer mit Klima-Anlage zu nehmen, denn nachts kann man selbst bei offenen Fenstern vor Hitze kaum schlafen.

== Istrien ==
Am nächsten Morgen ging es weiter an der Küste entlang Richtung Rijeka. Den Ausflug auf die schöne Insel Krk mit ihren tollen FKK-Stränden sparten wir uns diesmal aus Zeitgründen. Auch die sonst obligatorische kurze Rundfahrt über die Insel sparten wir uns, denn die Brückengebühr war uns definitiv zu hoch. Die Überquerung kostete 40 Kuna, also ca. 6 Euro. Dabei war nicht klar, ob die Gebühr für eine Überquerung oder Hin- und Rückfahrt erhoben wird. Nun bin ich schlauer, es wird nur bei der Hinfahrt Gebühr verlangt. Die Brücken selbst sind aber sehr sehenswert, denn die eine Brückenhälfte war mit 390 Metern Spannweite bis vor wenigen Jahren die am weitesten gespannte Beton-Bogenbrücke der Erde. Die zweite Brücke ist immerhin noch 244 Meter lang.

Weiter ging es über Rijeka, die zweitgrößte Stadt an der kroatischen Adriaküste (145.000 Einwohner, die größte Stadt Split hat 189.000). Rijeka hat eine schöne Fußgängerzone, breit und einladend. Für uns allerdings nicht, denn es war hier überhaupt nichts los. Und das mitten in der Ferienzeit. Vor ein paar Jahren war das noch ganz anders. Naja, es war Dienstag-Morgen, vielleicht nicht die Haupt-Flanierzeit. Rijeka war übrigens vom 12. Jahrhundert an bis 1918 neben Triest einer der Haupt-Häfen der Habsburger bzw. des Kaiserreichs Österreich-Ungarn. Damals hieß die Stadt noch St. Veit am Flaum bzw. Fiume.

== Opatija ==
Den Rest des Tages verbrachten wir an einem schönen Sandstrand in der Nähe des Kurortes Opatija in der Kvarner Bucht. Dieser Teil Kroatiens gehört zu Istrien, einer gebirgigen Halbinsel. Wir planschten am Strand von Medveja, einem kleinen, gemütlichen Hafenort ohne größere Sehenswürdigkeiten. Der Strand ist zwar umsonst zu nutzen, der Parkplatz kostet aber 10 Kuna (1,50 Euro) je angefangene Stunde. Und der Parkwächter paßt genau auf. Überhaupt sind hier die Preise schon sehr westlich. Im Supermarkt zahlt man für eine 0,5-Liter-Flasche Wasser ebenfalls 10 Kuna, 1 Minute Duschen am Strand kostet 2 Kuna (Geldeinwurf). Das wird über den Tag summiert ganz schön teuer. Wer Zeit hat, sollte aber unbedingt den Abend in Opatija verbringen, wo es außer etlichen Luxus-Herbergen auch sehr schöne Cafés und Restaurants gibt. Ein Kurort eben. Oder man fährt zwei Stunden an der Küste entlang weiter nach Pula, wo es auch sehr schön ist.

== Rückfahrt ==
Gegen Nachmittag traten wir dann die Rückreise nach Deutschland an, wobei wir diesmal die Route über Koper in Slowenien, Triest, Südtirol, Brennerpaß und Innsbruck nahmen. Diese Route ist wohl nicht kürzer, aber abwechslungsreicher als die Streckenführung über Ljubljana - Villach bzw. Maribor - Graz. Ich kann allerdings nur davon abraten, nachts durch Trieste zu fahren oder gar dort Rast zu machen. Es handelt sich nämlich um eine wirklich schlimme, abgewirtschaftete und schmutzige Industriestadt, die überhaupt keinen Charme hat. Die mehrstöckigen Häuserschluchten sind schwarz vor Industriequalm und in weiten Teilen verlassen. Die ganze Stadt ist ein Moloch, die Kriminalität wohl noch höher als das Rowdytum der Autofahrer. In einem Kreisverkehr wurden wir von einem wildgewordenen, sicherlich besoffenen Fiat-Uno-Fahrer, der mit vielleicht 100 Sachen um die Kurve donnerte, beinahe gerammt. Er lachte nur laut und zeigte uns den Stinkfinger. Ich habe in Europa selten einen schlimmeren Ort als Triest gesehen. Ganz anders war es allerdings in den Dolomiten und in Südtirol, wo wir uns fast wie im Paradies fühlten. So einen Unterschied können nur 100 Kilometer ausmachen.

== Autofahrer-Infos ==
Die Straßenverhältnisse haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Nebenstraßen können zwar manchmal noch ein wenig holprig sein, sie sind aber fast immer geteert. Die Hauptstraßen entlang der Adria-Küste fanden wir alle in einem her-vorragenden Zustand vor, fast schon zu perfekt. Manchmal finde ich es schade, daß die alten, engen Serpentinen durch die Küsten-Berge immer mehr von Autobahn-ähnlichen Rennstrecken verdrängt werden. Außerdem ist die Küsten-Autobahn von Zagreb nach Dubrovnik schon in weiten Teilen fertiggestellt. Die kostet zwar Maut (ca. 5 Euro je 100 km), spart aber viel Zeit und Strecke. In Kroatien zahlten wir diesmal 9,50 Kuna pro Liter Super, das sind ca. 1,35 Euro. Westliche Marken-Tankstellen gibt es in Kroatien sehr wenige, höchstens mal eine ÖMV.

== Vorsichtig fahren !!! ==
Es gilt in ganz Kroatien auch tagsüber Licht-Pflicht, außerdem Helmpflicht für Motorradfahrer und es müssen eine Warnweste sowie die grüne Versicherungskarte mitgeführt werden. Radarkontrollen sahen wir diesmal erstaunlich wenige, dennoch sollte man sich in Kroatien strikt an alle Verkehrsregeln halten. Die Strafen können nämlich wirklich drakonisch sein und nur noch wenige Polizisten lassen sich durch eine Zahlung unter der Hand besänftigen. Falschparken kostet in Kroatien mindestens 40 Euro. Ebenso teuer ist es, im Überholverbot zu überholen oder mit 20 km/h zu viel außerorts erwischt zu werden. In Kroatien gilt beim Autofahren außerdem die 0,0 Promille-Grenze. Ein kleines Bierchen kostet ab 70 Euro Bußgeld (höhere Promillezahlen bis über 1.000 Euro), das Überfahren einer roten Ampel ab 130 Euro. Bei gröberen Verstößen kann auch der Führerschein sofort einbehalten werden, außerdem ist es möglich, daß das Auto vor Ort beschlagnahmt wird. Es empfiehlt sich, ohne große Diskussion sofort zu zahlen, ansonsten drohen höhere Strafen bis hin zum Gefängnis. Außerdem werden die Verkehrssünden beim Grenzübertritt im Computer abgefragt.

== Resumée ==
Wer einen richtigen Sommer-Urlaub mit Bräunungs-Garantie machen möchte (ca. 280 Sonnentage im Jahr) und das Ganze vielleicht noch mit dem eigenen Auto, der ist an der kroatischen Adria (Dalmatien und Istrien) gut aufgehoben. So billig wie noch vor fünf Jahren ist es aber längst nicht mehr. Preislich hat man sich den EU-Standards schon längst angeglichen. Le-bensmittel sind zumeist sogar teurer als in Deutschland, die Restaurant- und Hotelpreise nur noch unwesentlich günstiger. Aber immerhin noch günstiger als in Italien, Frankreich oder Spanien. Und es gibt hier überall sehr gute Campingplätze am Meer, so daß der Individual-Reisende noch relativ billig seinen Abenteuer-Urlaub bekommen kann. Auch wirklich entspannende Nacktbadestrände ohne viele Spanner gibt es hier jede Menge. Zwar hat die türkische Riviera zwischenzeitlich Kroatien als Urlaubsregion den Rang abgelaufen, aber ich finde, daß man hier dennoch mindestens einmal gewesen sein sollte.

© by wellSPAss / familand, DE-27624 Bad Bederkesa, 01. Oktober 2010
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