familand-Begriffs-Erklärungen
 
Nachfolgend ein paar Begriffs-Erklärungen aus der Welt des Badens, der Sauna und der Wellness…
 
Abhyanga: ayurvedische Ganzkörper-Massage aus Indien, auch als Synchronmassage von 2 Masseuren

Akupunktur: Chinesische Heiltherapie, bei der durch den Einstich mit feinen Nadeln die auf den Meridianen des Kör­pers verteilten Energie­punkte stimuliert werden. Damit wird die Lebens­energie, das Chi wieder in Fluß gebracht.

Alepterium: Raum zum Einölen des Körpers (römisch), Salbraum

Allwetterbad: Freizeitbad, das entweder als Freibad mit einem speziellen Wetterschutz versehen ist (Zeltdach, Wärmehalle) oder als Hallenbad mit einem Dach versehen ist, das bei schönem Wetter zu öffnen ist

Anti-Aging: Anti-Aging hat das Ziel, AI­terungsprozesse einzu­schränken und damit die negativen Begleiterschei­nungen des Älterwerdens zu vermindern. Dies soll durch ausgewogene Er­nährung, Fitneß- und Men­taltraining, gezielte Nah­rungsergänzung mit Vita­minen und Mineralstoffen und durch kosmetische Mittel erreicht werden.

Apodyterium: An- und Auskleideraum (römisch), Kleiderablage

Apoll: römischer Heilgott

Aquadrom: künstliche Wortschöpfung für ein Freizeitbad (römisch aqua = Wasser, drom = Laufbahn)

Aquae: Mineral- bzw. Thermalquellen, auch für Heilbäder oder Badeorte benutzt (römisch)

Aqua-Fitness: Eine Gymnastikform im und unter Wasser, die sich die physikalischen Eigen­schaften des Wassers zu­nutze macht.

Aquarobic: künstliche Wortschöpfung aus Aqua = Wasser und Aerobic = Fitness-Tanz, zusammen ergibt das Wassergymnastik

Aquaviva: Medienobjekt für Saunakabinen. Aus grünem Glas gefertigt, vermittelt es elektronisch das Gefühl eines Wasserfalls mit Geräuschuntermalung (römisch = Wasser des Lebens), © Fa. Klafs

Asklepios: griechischer Heilgott

Aufguß: vorübergehende Anfeuchtung der Saunaluft in einer finnischen Sauna, die durch Begießen der heißen Aufguß-Steine durch eine Saunakraft mittels Wasser verursacht wird.

Aufguß-Kelle: großer Löffel, meist aus Holz oder Messing für Sauna-Aufgüsse

Aufgußmittel: Wasser, das mit einem geringen Anteil von Duftmitteln versetzt wird. Meist handelt es sich dabei um ätherische Öle natürlichen Ursprungs (z. B. Minze, Eukalyptus, Fichtennadel, Zitrone)

Aufguss-Sauna: Finnische Holzsauna mit einer Wärme von ca. 90 °C. Die Aufgüsse erzeugen ei­nen feinen Dampfstoß und sind meist mit Düften angereichert.

Aufguß-Steine: Wärmespeicher im Saunaofen (z. B. Granit, Diorit, Peridotit)

Ayurveda: Diese indische Heilkunst (ayur = langes Leben und veda = Wissen), beschreibt die Lehre vom lan­gen und gesunden Leben. Der Schwerpunkt bei Ayur­veda liegt in einer gesun­den Lebensweise. Ayurve­da gibt Ratschläge zur Le­bensführung. Meditation, Tiefenentspannung, Atem­- und Körperübungen, Massagen sowie Musik und Kunst gehören zur ayurvedischen Medizin.

Bachblüten-Therapie: Ein alternatives Heilverfahren, welches in den 1930er Jahren von dem englischen Arzt Edward Bach (1886 - 1936) entwickelt wurde. Der Name der Bachblüten ist auf seinen Erfinder zurückzuführen und hat im eigentlichen Sinne nichts mit dem Gewässer zu tun. Zwar werden Bachblüten heutzutage vielseitig eingesetzt, doch wurde ihre Wirkungsweise wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Bachblüten fallen unter den Bereich der Homöopathie. Es existieren 38 Bachblüten, welche alle eine unterschiedliche Wirkungsweise haben. Dementsprechend können Bachblüten in vielfältiger Weise angewendet und in den Heilungsprozess mit einbezogen werden. Wer Bachblüten selbst anwenden möchte, muss diese in einer Apotheke erwerben. Auf dem freien Markt sind sie nicht erhältlich. Eingesetzt werden Bachblüten vor allem um das seelische Befinden zu verbessern und Gedanken zu harmonisieren. Bei ernsthaften Erkrankungen sollten sie nicht angewendet werden. Einige der Bachblüten tragen den Namen Agrimony, Cherry Plum, Rock Rose, Scleranthus oder etwa Honeysuckle. (Quelle: www.info-magazin.com)

Bäder: Ob Cleopatra Bad, Nachtkerzen-Bad. Bäder in Algen oder in Ziegen­buttercreme: Die Haut wird geschmeidig und zart durch den Zusatz von Milch und besonderen Ölen in das Badewasser.

Badstuga: Sauna (schwedisch, auch bastu)

Balnea meritoria: Mietbäder

Balnea mixta: gemischtes Bad (keine Geschlechtertrennung)

Balnea publicae: öffentliche Thermen und Bäder (römisch)

Balnea, Balneum: Bäder (römisch)

Balneaticum: Eintrittsgeld für den Badbesuch (römisch)

Balneator: Bademeister (römisch)

Banja: russisches Bad (Dampfbad), ca. 45 Grad, mit steilen Holzbänke und hoher Luftfeuchte

Baptisterium: christliches Ritualbad (Taufen etc.)

Black-Hole-Rutsche: abgedunkelte Röhrenrutsche, oftmals illuminiert durch Lauflichter, Laserlicht, Stroboskope o. ä.

Blocksauna (Blockhaus-Sauna): freistehende Sauna, überwiegend im Außenbereich (Saunagarten) zu finden. Ursprünglich aus runden, waagerecht geschichteten Rundhölzern gefertigt, heutzutage jedoch meist aus maschinell gefertigten, gleichförmigen Kanthölzern

Bodensprudler: starker Wasserstrahl, vom Beckenboden nach oben gerichtet

Body-Wrapping: Der zuvor eingecremte Körper wird fest in feuchte Tücher oder Folien mit AI­gen, Mineralschlamm oder Fango gewickelt.

Breuss-Massage: Feinfühlige, stark energetische Rückenmassage, die imstande ist, energetische und körperliche Blockaden zu lösen. Sie leitet die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben ein und lockert die wirbelumgebende Muskulatur. Damit ist sie der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme im Bewegungsapparat besonders im Kreuzbeinbereich. Es wird medizinisches Öl (z. B. Johanniskrautöl) mit speziellen Streichungen und Reibungen in den Körper einmassiert. Das Johanniskrautöl wird von den Bandscheiben leicht aufgenommen, sie werden wieder dicker (quellen auf), weicher und elastischer, so dass die Wirbel nach dieser Massage viel leichter mit der DORN-Methode in ihre ideale Lage gebracht werden können. Bei sehr großen Wirbelsäulen-Problemen, starken Schmerzen oder sehr fester Muskulatur bzw. schwer verschiebbaren Wirbeln, ist die Breuss-Massage eine ideale Vorbereitung für die nachfolgende DORN-Behandlung. Die Breuss-Massage ist aber eine für sich selbständig stehende Methode. (Quelle: www.konzept-koerper.de)

Caldarium: Warm- bzw. Heißbad, Warmluftbad (römisch). Ein Dampf- und Inhala­tionsraum bei einer Tem­peratur von 47 °C, der häu­fig zur Vorbereitung auf die heißeren Temperaturen in der Sauna genutzt wird. Das Einatmen von Kräu­terdämpfen wirkt wohltu­end auf die Atemwege, die Wärme entspannt die Muskulatur.

Capleca: warmes Wasserbad (türkisch)

Capsarius: Badehelfer, Aufsicht (römisch)

Castellum: Wasserschloß (römisch)

Cinctus: Badehose (römisch)

Conductor: Pächter eines Mietbades (römisch)

Craniosacrale Körperarbeit: Sie ist der Kernaspekt der funktionalen Osteopathie. Die Behandlung ist auf den Kopf (cranium) und das Kreuzbein (sakrum) sowie sämtliche Strukturen, die damit in Verbindung stehen, ausgerichtet mit dem Ziel, das craniosacrale System auszugleichen. Mit minimaler Kraft wird maximale Wirkung erreicht, so dass die freie Beweglichkeit der Gelenke und Faszien wiederhergestellt wird und Spannungsfelder sich lösen. Die Craniosacrale Körperarbeit lässt sich hervorragend mit den Techniken der Manuellen Therapie verbinden und führt zu guten Behandlungsergebnissen, vor allem bei Migräne, Störungen des Kiefergelenkes, Beschwerden der gesamten Wirbelsäule sowie der großen Gelenke. (Quelle: www.physiotherapie-grossmann.de)

Curna: Brünnchen (türkisch)

Dampfbad: Schwitzraum, gemauert oder aus GFK, mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 100 %). Temperatur ca. 45 bis 50 Grad

Dampfgrotte: siehe Dampfbad

Destrictarium: Reinigungsraum zum Entfernen der Körperhaare (römisch, auch in islamischer Kultur)

Deutsche Sauna: 85 - 100 Grad, 5 - 10 % Feuchte

Dividiculum: Verteiler einer Wasserleitung (römisch), meist in einem Castellum (Wasserschloß)

Dorn-Breuß­-Massage: Eine tiefgehende Rückenmassage. Die Wirbel­säule wird zunächst am Kreuzbein entspannt und gestreckt. Die sensible Hand des Therapeuten übt mit den Daumen gezielten Druck auf die Wirbelfort­sätze aus, um damit die Blockaden bzw. die Schmerzstellen an der Wirbelsäule zu lösen.

Dorn-Breuss-Methode: Die sanfte Wirbel- und Gelenk-Behandlung nach DORN” ist eine seit 25 Jahren erfolgreich angewandte Therapie. Sie ist eine sanfte aber äußerst wirkungsvolle Methode zur Regulierung von Wirbelsäulen- und Gelenkproblemen. Ganz im Gegensatz zum üblichen Dehnen und Strecken in der Chiropraktik bietet diese Art mit Fingerdruck bei gleichzeitigem Arme- bzw. Beinpendeln eine gezieltere, sanftere und daher – wie Dieter Dorn meint – empfehlenswertere Behandlung an der Wirbelsäule. Die DORN–Methode ist Erfahrungsheilkunde. Das empfindsame Gefühl des Therapeuten entscheidet über den Erfolg der Behandlung. Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke sind entscheidend. (Quelle: www.konzept-koerper.de)

Eiskeller: Abkühlraum, in die Erde eingegraben, ca. Null Grad, ohne Schnee, mit Eissplitt-Brunnen und bläulichem Licht, © by Fa. Active Consulting / wellSPAss 1997

Elaeothesium: Salböl-Kammer (römisch)

Elektrotherapie (Reizstrom-Therapie): Anwendung des elektrischen Stromes zu Heilzwecken. Sinn und Zweck einer solchen Therapie ist es, durch elektrische Reize ausgelöste Nervenreaktionen hervorzurufen, die eine Behandlungsmöglichkeit für unterschiedliche Funktionsstörungen bietet. Durch die Elektro- und Reizstromtherapie können Schmerzen gelindert, die Durchblutung verbessert sowie eine Muskelentspannung hervorgerufen werden. (Quelle: www.physiotherapie-grossmann.de)

Erdsauna: urtümliche, in den Boden gebaute Sauna

Ergoline: Solarien-Modellreihe mit verschieden starken Bräunungsgeräten, © Fa. JK Wellsysteme

Erlebnisbad: Schwimmbad (Hallen- oder Freibad) mit Erlebnis-Elementen, z. B. Strömungskanal, Nackenduschen, Massagedüsen, Sprudelliegen, Rutschen

Erlebnisduschen: vorwiegend in gehobenen Saunabädern zu findende Duschen, die durch Atmosphäre, Düfte, Farben und diverse Berieselungsarten ein Dusch-Erlebnis vermitteln. Meist handelt es sich um Schnecken- oder Rundduschen mit Gewitterregen, Monsunregen, tropischem Regen etc. sowie Kübelduschen

Erote: Wasserspeier (römisch)

Familienbad: Freizeitbad, das vorwiegend auf Familien ausgerichtet ist und damit Angebote für alle Nutzer- und Altersgruppen bietet. Meist gibt es eine Unterteilung in Sportbereich (z. B. 25-Meter-Becken), Spaßbereich (mit Rutsche, Strömungskanal etc.) und Wellness-Bereich (z. B. Solebad, Saunalandschaft)

Farblicht-Therapie: durch abwechselndes Beleuchten eines Schwitzraumes mit farbigem Licht (vier Grundfarben, jeweils ca. 3 bis 5 Minuten) werden nach der Farbenlehre von Goethe verschiedene Stimmungen erzeugt und jeweils unterschiedliche Organe beeinflußt

Farbwechsel-Sternenhimmel: kleine Lämpchen an der Decke eines Schwitzraumes (meist Dampfbad) werden über Glasfaserleitungen von einem Farbgeber in einem festgelegten Zeitrhythmus unterschiedlich gefärbt

Feldenkrais: In der sanften Bewegungs­-Lehre des Physikers Moshe Feldenkrais geht es darum, spielerisch Ver­spannungen zu lösen und Überlastungen der Gelen­ke zu korrigieren.

Felke-Kur: Nach der von Pastor Ema­nuel Felke entwickelten Ganzheitstherapie, die alle Heilkräfte der Natur nutzt. Heilkräftiger Lehm in Form von Bädern und Packun­gen, Kneippsche Wasser-Anwendungen, Bewegung im Freien und gezielte Er­nährung.

Finnische Sauna: Ursprünglich (in Finnland) Schwitzraum mit 65 - 75 Grad, 20 - 40 % Feuchte

FKK: Abkürzung für FreiKörperKultur (textilfreier Aufenthalt / Schwimmen), auch Naturismus genannt

Fornactor: Heizmeister (römisch)

Freibad: (meist) öffentliches, gefaßtes Schwimmbad (in der Regel Betonbecken), das nicht überdacht ist und damit nur in der warmen Jahreszeit nutzbar. Die meisten Freibäder sind ausgestattet mit Schwimmbecken, Nichtschwimmerbecken und Planschbecken sowie Liegewiese und Kiosk. Oftmals ist auch eine Sprungmöglichkeit vorhanden, sei es als eigenes Sprungbecken oder als Sprungturm am Sportbecken. Einige Freibäder sind mit 50-Meter-Schwimmbecken ausgestattet, wobei die wenigsten aber wirklich wettkampftauglich sind. Zusätzliche Attraktionen sind möglich, z. B. offene Rutschen, Hangrutschen, Strömungskanal, Kinder-Spielbecken, Spielplatz, Beach-Volleyball etc. Dann wird oftmals die Bezeichnung Freizeitbad verwendet. Betrieb meist nur im Sommer (ca. Mai bis September), selten mit Wärmehalle zum Winterbetrieb. Wassertemperaturen oft unter 24 Grad (unbeheizt) bis ca. 28 Grad (beheizt). Verfügt das Freibad nicht über betonierte Becken, sondern über einen Schwimmteich, so benutzt man den Begriff Naturbad.

Freizeitbad: Schwimmbad mit zusätzlichen Attraktionen. Es kann sich um ein Freibad, ein Hallenbad oder ein Kombibad handeln. Als Attraktionen findet man oftmals Rutschen, Strömungskanäle, Massagedüsen, Nackenduschen, Sprudelliegen, Whirlpool, Wasserfall, Solarien, Cafeteria

Frigidarium: Kaltraum mit Kaltwasserbecken, Kaltbaderaum (römisch)

Früchte-Aufguß: Zwischen zwei Aufgüssen werden frische Früchte gereicht (z. B. Zitronenscheiben, Orangen, Melonen, Erdbeeren). Diese bringen einen neuen Energieschub. Abreibungen mit Eisschnee sorgen für zusätzlichen Reiz

Fünf Tibeter: Ein von fünf tibetischen Mönchen entwickeltes En­ergie-Programm, das aus fünf speziellen Körper­übungen besteht: Kreisel, Kerze, Halbmond, Brücke und Berg.

Fußbecken: vorwiegend im Ruhebereich von Saunen aufgestellte Becken, die mit Kalt- und Warmwasser gefüllt werden können, wobei durch die Wechselwirkung der Temperaturen der Kreislauf angeregt wird.

Fußreflexzonen­massage: Durch die Behandlung der Fußreflexzonen wird das vegetative Nervensystem erreicht und sogar innere Organe positiv beeinflusst.

Garshan-Massage: ayurvedische Seidenhandschuh-Massage

Gegenstrom-Anlage: Düsen, die entgegen der Schwimmrichtung einen starken Wasserdruck erzeugen (Schwimmwiderstand)

Geysir: senkrecht nach oben gerichteter Wasserstrahl mit starkem Druck

Göbbek: Massagestein / Nabelstein (türkisch)

Gradierwerk: siehe Saline

Großrutsche: offene (Halfpipe-) oder geschlossene (Röhren-)Wasserrutsche ab ca. 50 m Länge

Gymnasion: Sport- und Gymnastikraum, Bildungseinrichtung (römisch)

Halfpipe-Rutsche: nach oben offene Rutsche (keine geschlossene Röhre), meist in Freibädern

Hallenbad: (meist) öffentliches Schwimmbad, im Allgemeinen ausgestattet mit 25-Meter-Schwimmbecken, Lehrschwimmbecken und oftmals auch Sprungmöglichkeit. Betrieb oft ganzjährig, teilweise im Sommer geschlossen. Wassertemperaturen meist um 26 - 28 Grad (Schwimmbecken) bzw. um 30 Grad (Nichtschwimmer). Durch das Hinzfügen von Spaß-Elementen wird aus dem Hallenbad ein Erlebnisbad oder (wenn mit Rutsche und / oder Wellenbecken) zum Freizeitbad.

Hamam: Im türkischen Bad Hamam verschwimmen die Gren­zen zwischen Dampfbad und Sauna bei duftender Wärme von 45 bis 50 °C. Dieses gut verträgliche Kli­ma lädt zu einem längeren Besuch ein - auch gut ge­eignet zur Vorbereitung auf eine Hamam-Massage mit viel Schaum.

Hamam: türkisches Reinigungsbad - Seifen- und Bürstenmassage auf warmem Stein

Hamamci: Badewächter (türkisch)

Hamam-Seifen­massage: Eine auf dem heißen Stein oder der Hamam-Liege verabreichte Massage in einer Hülle von duftendem Schaum.

Hangrutsche: überwiegend offene, hangverlegte Wasserrutsche (Halbschale) in Freibädern, seltener auch in Hallenbädern

Hararet: Dampfbad (türkisch)

Heilbad: Schwimm- oder Bewegungsbad, das mindestens ein Becken besitzt, das mit Wasser aus einer anerkannten Heilquelle gefüllt ist.

Heißluft-Behandlung: therapeutische, äußere Anwendung von wärmender Heißluft, üblicherweise mit Hilfe sogenannter Rotlichtlampen. Sie wird eingesetzt bei Muskelverspannungen, Fibromyalgie und dem so genannten Hexenschuss. Die Gewebetemperatur wird erhöht, was zu einer Gefäßerweiterung führt. Der therapeutische Effekt beruht somit auf der verbesserten lokalen Durchblutung. (Quelle: www.physiotherapie-grossmann.de)

Heusauna: (meist) Blocksauna, in der ein Verdampfer mit Heusud installiert ist

Honig-Aufguß: Der Körper wird nach kurzer Aufwärmphase mit reinem Bienenhonig eingerieben. Dies wirkt hautreinigend und führt der Haut wichtige Nährstoffe zu

Hotelbad: Bewegungsbad, das an ein Hotel oder Resort angegliedert ist und vorwiegend von Hotelgästen benutzt wird. Eine Nutzung durch externe Gäste ist jedoch meist möglich. Auch Hotelpool genannt

Hydrojet: Ein wandernder Wasser­strahl massiert durch eine Gummimatte hindurch, auf der man völlig trocken liegt.

Hygrometer: Meßgerät für den Wasserdampfgehalt der Luft, z. B. in Saunaräumen

Hypokaustum, Hypokausis: Fußboden- und Wandheizung mittels Warmluft, Unterflurheizung (römisch)

Irisches Bad: Feucht-Warmluftbad ohne Nebelbildung, ca. 50 Grad

Jeevana: ayurvedische Ölmassage

Kaiserbad: Die ideale Leitfähigkeit des aus massiver Glocken­bronze bestehenden Kai­serbad-Zubers soll mit ei­nem Kräuteraufguß in ei­nem Leinensäckchen wahre Wunder bewirken.

Kaminsauna: Holz- oder gasbefeuerte Sauna, die einen sichtbaren Kamin als Rauchabzug besitzt

Kaynak: Sprudelbad (Whirlpool, türkisch)

Kelo-Sauna: Blocksauna (finnisch) aus massiver, unbehandelter Polarkiefer

Kesse: Badehandschuh (türkisch)

Klassische Massagen: verschiedene Grifftechniken wie Streichungen, Reibungen, Zirklungen, Hackungen, Klopfungen, Vibrationen, Schüttlungen und Knetungen werden eingesetzt. Je nach Therapieziel werden diese Grifftechniken zu einem Behandlungskonzept zusammengestellt, das je nach Krankheitsbild dem Zustand des Patienten, dem Gewebszustand und dem daraus resultierenden Befund abgestimmt ist. Der individuelle Aufbau der Massagetherapie ergibt sich aus den erwünschten therapeutischen Wirkungen, von denen auch Intensität, Dauer und Geschwindigkeit der Griffe sowie deren Kombinationen abhängig sind. (Quelle: www.physiotherapie-grossmann.de)

Kneippguß: Körperbegießung mit kaltem Wasser (nach Sebastian Kneipp)

Kohlensäurebad (CO2-Bad): vorwiegend bei funktionellen oder arteriellen Durchblutungsstörungen, chronischen und schlecht heilenden Wunden nach Verletzungen, psychosomatischen Störungen oder Bluthochdruck angewandt. Die Anwendung des Kohlensäurebades kann in einer Wanne oder einem Becken stattfinden. Einleitend wird bei dem Kohlensäurebad das Becken oder die Wanne etwa zu einem Viertel mit heißem Wasser gefüllt. Danach führt man kohlensäurehaltiges (CO2-) Wasser in die Wanne. Beim Vollbad beträgt die Wassertemperatur etwa 30 bis 33 °C. Das Kohlensäurebad sollte mindestens zweitägig wiederholt angewendet werden. Dabei nimmt der Körper über das Wasser eine große Menge Kohlensäure auf. Dies bezweckt eine Dämpfung des Stoffwechselprozesses und den Rückgang der Herzfrequenz. Deshalb sollte das Kohlensäurebad nicht bei beträchtlichen Herzproblemen angewendet werden. Ebenso hat ein Kohlensäurebad eine Verbesserung der Hautdurchblutung zur Folge. (Quelle: www.info-magazin.com)

Kombibad: kombiniertes Hallen- und Freibad. Ganzjahresbetrieb, tlw. nur in Teilbereichen

Konvektion: Wärmetransport in flüssigen oder gasförmigen Stoffen (z. B. Luft)

Kryo-Therapie: Kälteanwendung in Form von Umschlägen, Packungen, Eis. Die Kryo-Therapie wird eingesetzt zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Muskelentspannung. Die entzündungshemmende, abschwellende Wirkung der Kälte macht man sich bei chronischen Erkrankungen aber auch bei akuten Verletzungen (Operationen) zu Eigen. (Quelle: www.physiotherapie-grossmann.de)

Kurbad: (meist) öffentliches Schwimm- oder Bewegungsbad, an das eine Kurmittelabteilung, Physiotherapie-Praxis oder Klinik angegliedert ist. Meist in Kurorten. Überwiegend von Kurgästen, Urlaubsgästen und Reha-Patienten genutzt.

Kurzrutsche: kleine Rutschgelegenheit (ca. 2 bis 10 m) in Kinderbereichen

Kylpy: Sauna (finnisch)

La Stone-Therapie: Die Hot-Stone-Therapie stammt aus Arizona (indianische Schamanen). Flache, glatte, rund geschliffene Lavasteine (Hot Stones) werden auf etwa 50 °C erhitzt und auf die Energiezentren des Körpers gelegt, zusätzlich auch einige eisgekühlte Marmorsteine. Die Massa­ge wird dann mit unter­schiedlich großen Steinen durchgeführt.

Labrium: Kaltwasser-Waschraum (römisch)

Laconium: Eine trockene Saunaform bei einer Temperatur von etwa 55 Grad Celsius. Trockener Warmraum, Heißluftbad (römisch) mit Strahlungswärme (Fußboden, Wände, Sitzbänke), rund, Ofen in der Mitte, Kuppeldecke, Abzug oben. Heutzutage in abgewandelter Form zunehmend in Sauna-Anlagen gehobener Ausstattung zu finden

Lavatrina: Toilette (römisch)

Liquid Sound: Baden in Licht und Musik. Zum schwerelosen Schwe­ben im warmen Salzwas­ser hört man Sphären­klänge und Walgesänge, sieht farbiges Licht und Videobilder. Unterwasser-Musiksystem, entwickelt von Micky Remann (Wunderwald-Klinik). Man schwebt in Sole-Wasser und nimmt mit dem ganzen Körper Entspannungs-Musik wahr. Gleichzeitig werden Farblicht-Effekte bei gedämpftem Licht an die Decke projeziert. Ideal als Unterstützung von Wasser-Massagetechniken wie Watsu.

Lomi Lomi Nui: Die hawaiianische Tempel­massage ist eine Mi­schung aus Ritual, Tanz und Körperarbeit, die von den Weisen auf Hawaii in Tempeln praktiziert wurde. Lomi bedeutet drücken, kneten, reiben und wird mit dem gesamten Unter­arm vom Masseur vorge­nommen.

Loutron: Bad (griechisch)

Lymphdrainage: Die wohltuende Wirkung der Lymphdrainage hat der Arzt Dr. Vodder in Frankreich gemeinsam mit seiner Frau zu Beginn der 1930er-Jahre entwickelt. Bei der Lymphdrainage ist es die Aufgabe des Masseurs, sich insbesondere der Verbesserung des Lymphflusses zu widmen.Mit bestimmten rhythmischen Druckimpulsen wird der Abfluss von Gewebe-Flüssigkeit begünstigt. Grifftechniken bei der Lymphdrainage sind der stehende Kreis, der Drehgriff, der Pumpgriff und der Schöpfgriff. Dabei gibt es bei jeder Anwendung der Lymphdrainage eine Schub- und eine Entspannungsphase. Die Lymphdrainage bewirkt eine Entspannung und Schmerzlinderung. Die Patienten werden entwässert, entgiftet und entschlackt. Zudem erfolgt eine Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems. Besonders Menschen, die an Migräne, rheumatischen Erkrankungen, Kopfschmerzen, Blutergüssen, Ödemen und Verstauchungen leiden, schätzen die wohltuende Wirkung der Lymphdrainage. (Quelle: www.info-magazin.com)

Maa-Sauna: Erdsauna (finnisch), © Fa. B+S Saunabau, mit offenem Kamin, ca. 110 Grad

Manuelle Lymphdrainage: Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Behandlungstechnik zur Ableitung von eiweißhaltigen, interstinellen Flüssigkeiten über die Lymphgefäße. Spezielle Behandlungsabläufe, die in der Regel am Hals beginnen, werden je nach Beschwerden oder Krankheitsbild am ganzen Körper oder in bestimmten Regionen ausgeführt. Ergänzend kann eine Kompressionstherapie durchgeführt werden was den Erfolg der manuellen Lymphdrainage deutlich verbessert. (Quelle: www.physiotherapie-grossmann.de)

Massagedüsen: An der Beckenumrandung angebrachte Düsen, meist in einer Höhe von 20 bis 100 cm unter der Wasserlinie, die durch einen relativ starken Wasserstrahl eine Massagefunktion auf bestimmte Körperstellen (Brust, Rücken, Beine) ausüben. Oftmals temporäre Nutzung

Massagen: Durch Kneten und Klopfen werden von einem gelernten Masseur/in die Muskeln entspannt und Verspannungen beseitigt. Es gibt mannigfaltige Arten von Massagen von der Sportmassage über die indische Ayurveda-Massage bis hin zur Thai-Massage (unter Einsatz des ganzen Körpers)

Mikwe: Ritualbad (jüdisch)

Minirutsche: sehr kurze Rutschgelegenheit (bis ca. 2 m) in Kleinkinderbereichen

Nackendusche: Wasserarmatur mit rundem Wasserauslauf (Punktstrahl auf den Nacken)

Natatio: Schwimmbecken (römisch von natare = schwimmen)

Natursole: mit Salzen und Mineralien angereichertes natürliches Quellwasser

Neptun: Wassergott (griechisch)

Nuru-Massage: Eine aus dem asiatischen Raum stammende Ganzkörper-Massagetechnik, bei der üblicherweise beide Beteiligten vollständig unbekleidet sind. Die Nuru-Massage wird zu den erotischen Massagen gezählt. Das Wort Nuru stammt aus dem japanischen und bedeutet übersetzt „glitschig/glatt“. Bestandteil der Nuru-Massage ist die Verwendung des Nuru-Gels, welches aus den Blättern des Nori-Seegrases gewonnen wird. Das Gel wird zu Beginn der Massage großflächig auf dem Körper des zu Behandelnden aufgetragen. Während der Massage ein Körperkontakt zwischen den Beteiligten hergestellt, indem sich die Masseurin mit ihrem Körper oftmals auf den zu Behandelnden legt. Dabei werden starke Berührungsempfindungen ausgelöst, die stressabbauend wirken sollen. Teilweise ist die Nuru-Massage mit sexuellen Handlungen verbunden. Damit die Körper der Beteiligten während der Anwendung nicht zu stark auskühlen, wird die Massage häufig in speziell beheizten Räumen wie etwa einem Dampfbad durchgeführt oder das Gel zuvor auf eine entsprechende Temperatur erwärmt. (Quelle: www.wikipedia.de)

Ohrenkerzen:
bestehen vorwiegend aus Honiges­senzen, Bienenwachsan­teilen, Salbeiöl, Kamille, Johanniskraut und natur­belassenem Leinengewe­be und sind ein vielseitig einsetzbares Wärme- und Druckausgleichsbehand­lungsmittel, das von den Hopi-Indianern stammt.


Onsen-Wasserbad: japanisches Bad zur Überwärmung, ca. 42 bis 48 Grad

Ovmalik: Massageraum (türkisch)

Palaestra: Innenhof (römisch), oft mit Anbauten für Sport, Spiel und Bildung

Patera: flache Stiel-Schale zur Aufnahme des Salbungsöles (römisch)

Pectamal: Badetuch (türkisch)

Pelose-Packungen: Bei Moorpackungen wird teilweise Pelose, ein organischer Heilschlamm verwendet. Mit Pelose werden Spannungszustände der Muskulatur aufgehoben, der Stoffwechsel verbessert und Schmerzen gelindert. Anwendungen mit Pelose regen die Durchblutung an, beschleunigen den Regenerationsprozess und wirken sich positiv auf den gesamten Organismus aus. (Quelle: www.schollene-land.de)

Phytotherapie: Heilkräuter in Form von Tees und Aufgüssen wer­den vor allem in der tradi­tionellen chinesischen Me­dizin eingesetzt. Sie wir­ken den Symptomen der Krankheiten entgegen, wobei diese aber nicht so stark unterdrückt werden wie bei chemischen Mitteln.

Piscie: Brunnen (türkisch)

Piscina natatoria: Schwimmbecken (römisch)

Poseidon: Wassergott (römisch)

Praefurnium: Feuerstelle für die Hypokausten-Heizung (römisch)

Qi Gong: QiGong gehört zur traditionellen chinesi­schen Medizin. Mit geistig-­körperlichen Übungen - einfache Körperstellungen mit Atemübungen verbun­den - wird der Energiefluss im Körper harmonisiert.

Rasul: orientalische Dampfbadzeremonie zur Entgiftung des Körpers mittels Heilerde

Rauchsauna: urtümliche (finnische) Form der Sauna. Beheizung durch offenes Holzfeuer im Ofen ohne Kamin-Abzug. Nach der Heizphase wird die Sauna gelüftet und es werden Aufgüsse auf den erhitzten Steinen zelebriert

Reifenrutsche: offene oder geschlossene Rutsche zum Rutschen mit großen Reifen oder Booten

Reiki: Diese tibetanische Form des Heilens geht davon aus, daß das Universum erfüllt ist von unerschöpf­licher Energie. Reiki ist universale Lebensener­gie, also natürliche Hei­lungsenergie, die durch die Hände des Reiki-Hei­lers fließt und durch sanf­te Berührung weitergege­ben wird. Reiki stellt eine natürliche Heilungsmethode der Alternativmedizin dar. Die Ursprünge des Reiki liegen mehr als 2.500 Jahre zurück, doch geriet diese Heilungsmethode über längere Zeit in Vergessenheit. Wieder entdeckt und verbreitet wurde Reiki im 19. Jahrhundert von einem japanischen Mönch namens Dr. Mikao Usui. Beim Reiki sollen die Selbstheilungskräfte, die jeder Körper besitzt, aktiviert werden. Dies soll beim Reiki mit Hilfe der universellen Lebensenergie erreicht werden. Dabei bezeichnet der Name Reiki eben diese Lebensenergie. Das Problem beim Reiki und warum viele Mediziner nicht daran glauben ist, dass seine Wirkung zwar nachgewiesen werden kann, nicht jedoch die Art und Weise wie das Reiki wirkt. Aus diesem Grund wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man Reiki nicht als Ersatz für eine medizinische Behandlungsmethode ansehen sollte. Besser ist es, Reiki nur in Verbindung mit einer ärztlichen Behandlung durchzuführen. Wer Reiki zum ersten Mal durchführt, wird zunächst über den Heilungsverlauf erschrocken sein. Denn Reiki wirkt sich so aus, dass sich bei der Behandlung das Krankheitsbild über einen kurzen Zeitraum noch verschlimmert, bevor die Krankheit vollkommen abklingt. (Quelle: www.info-magazin.com)

Rhassoulbad: Traditionelles orientali­sches Kräuterdampfbad mit Körperpackungen aus verschiedenen Heilschläm­men. Wirkt reinigend und anregend.

Röhrenrutsche: geschlossene Rutsche, Durchmesser ca. 80 bis 150 cm, meist in Hallenbädern. In der Regel aus GFK (Kunststoff) gefertigt. Früher meistens transluzent (durchscheinend), heute meist undurchsichtig, teilweise als wärmegedämmte Doppelröhre. Seit mehreren Jahren werden Röhrenrutschen zunehmend aus Edelstahl gefertigt, was haltbarer ist und auch fugenlos geht.

Römisch-irisches Bad: Dampfbad bei ca. 45 bis 50 Grad und 80 - 100 % Feuchte

Ruheraum: Entspannungsraum zum Ausruhen zwischen den Saunagängen

Russisch-römisches Bad: Drei-Raum-Kombination mit Dampfbad, trockenem Warmluftbad und trockenem Heißluftbad

Ruusu-Sauna: Finnische Sauna mit Rosen-Duft, © B+S Saunabau

Saline: Bauwerk ursprünglich zur Salzgewinnung (auch Gradierwerk genannt). Über ein Geflecht von Weidenreisig wurde salzhaltiges Wasser geleitet, das Salz setzte sich ab. Heutzutage werden Salinen genutzt, um Linderung bei Bronchialbeschwerden durch die Aufnahme der Aerosole zu erlangen. Salinen sind oftmals in Kurorten zu finden

Salz-Aufguß: Nach kurzem Aufwärmen wird der Körper mit Mineralsalz aus dem Toten Meer eingerieben. Dies wirkt schweißfördernd und bewirkt ein Ganzkörper-Peeling

Salzstollen-Sauna: Erdsauna mit Charakter eines Salzbergwerks, inkl. Sole-Aufgüssen auf dem Lore-Ofen. © 1997 by Fa. Active Consulting / wellSPAss

Sanjeevana: ayurvedische Einzelmassage

Sauna: heißer finnischer Schwitzraum, Temperaturen ca. 80 bis 120 Grad, tlw. mit Aufgüssen

Saunabar: gastronomische Einrichtung in einem Saunabereich, meist Getränke und kleine Snacks

Saunaland: Bereich mit mehreren Saunen, Warm- und Kalträumen, Ruheräumen etc.

Saunaquast: Birkenzweige (meist Weißbirke), die im Frühjahr geschnitten werden und im getrockneten Zustand zum Schlagen in der Sauna dienen (Reisig)

Saunarium: Schwitzraum, ähnlich der Sauna (Niedertemperatur-Bereich, ca. 50 bis 70 Grad). Luftfeuchtigkeit meist ca. 20 bis 50 %, oftmals mit Farblicht-Therapie und Entspannungsmusik

Schlafraum: sehr ruhiger, abgedunkelter Ruheraum zur absoluten Entspannung

Schneekabine: Abkühlraum, in dem künstlicher Schneefall produziert wird (ca. Minus 15 Grad)

Schwallbrause: Wasserarmatur mit schlitzförmigem Wasserauslauf (breiter Strahl)

Schwitzkasten: frühe Form einer Ein-Personen-Saunakabine, wobei sich der Körper in einem beheizten Faß oder Kasten befand und der Kopf hinausragte

Schwitzzelt: indianische Form der Sauna (Amerika)

Serail-Bad: orientalisches, luxuriöses Dampfbad, in dem Rasul-Zeremonien durchgeführt werden

Shiatsu: Mit sanftem Druck der Fin­ger, Handflächen, Ellbo­gen und Knien wird der Energiefluß entlang der Meridiane angeregt.

Shiatsu-Massage: fernöstliche, auf der Akupunktur-Lehre aufgebaut Energie-Aussteuerung des Körpers im Yin & Yang

Shirodara: ayurvedischer Stirnölguß mit warmen Aromaölen

Sogukluk: Warmraum mit Strahlungswärme (ca. 40 Grad, 40 % Feuchte, türkisch)

Solarium: Bräunungsgerät (UVA-Strahlung), meist als Liege

Sole: Salzwasser (Salzgehalt mindestens 1 %, meist um 3 % = Salz-Konzentration wie im Mittelmeer oder der Nordsee)

Solebad: Schwimmbad, das über mindestens ein Hallen- oder Freibecken verfügt, das mit Salzwasser gefüllt ist. Es kann sich um Natursole oder angemischte Sole handeln. Der Salzgehalt des Wassers beträgt im Allgemeinen ca. 3 % (Nordsee-Qualität), jedoch mindestens 1 % (Ostsee-Qualität) und weniger als 5 % (ab 5 % wird das Schweben im Wasser ohne Schwimmbewegungen möglich).

Sonnendusche: Solarium zum Bräunen im Stehen

Sorption: Aufnahmefähigkeit des Holzes von Wasser (Holzfeuchte)

Spaßbad: Freizeitbad, das überwiegend auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abgestimmt ist. Ausstattung mit mind. einer großen Röhren-Rutsche (ab 50 Meter Länge) und / oder Wildwasserkanal bzw. Wellenbecken. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Spielen und Unterhaltung.

Speed-Rutsche: Turbo-Rutsche in offener oder geschlossener Form, über 50 km/h schnell

Sprudelliegen: Unterwasser-Liegeflächen (ca. 20 - 30 cm tief), bei denen ähnlich wie beim Whirlpool durch Düsen Luft ausgestoßen wird, die zu einem prickelnden Gefühl führt.

Stangerbad: Die Anwendung eines Stangerbad erfolgt besonders bei Menschen, welche einer Stimulierung der Muskeln und Nerven bedürfen. Das Stangerbad fällt in den Bereich der Physiotherapie und sollte nur unter Aufsicht durchgeführt werden. Was das Stangerbad von jedem anderen Badeerlebnis unterscheidet, ist, dass man hier Gleichstrom im Wasser anwendet. Dieser Gleichstrom strömt dann beim Stangerbad durch die einzelnen Regionen des Körpers. Das Ziel eines Stangerbades ist, den Muskeln eine tiefe Entspannung zu gönnent. Aus diesem Grund wenden häufig Sportler das Stangerbad an. Andere Bezeichnungen für das Stangerbad sind hydroelektrisches Voll- oder Dreiviertelbad. Die Wanne, in der sich der Patient beim Stangerbad befindet, ist eine spezielle Anfertigung für diese Muskeltherapie. Dabei werden in die Wanne ungefähr 500 bis 600 Liter Wasser eingelassen. Je nach Art der Therapie kann im Stangerbad eine Ganz- oder Teildurchströmung der Körperteile erfolgen. Beim Stangerbad benutzt man galvanischen oder faradischen Strom. (Quelle: www.info-magazin.com)

Stollensauna: Sauna mit Bergwerks-Charakter, © Fa. Klafs Saunabau

Strandbad: Freibad mit feinsandigem Strandabschnitt an Baggersee oder offenem Gewässer

Strigilis: Schabeisen zur Entfernung von abgestorbenen Hautpartikeln

Strömungskanal: Schwimmkanal, meist ca. 135 cm tief und ca. 100 bis 150 cm breit, mit Beschleunigungsdüsen zum erleichterten Schwimmen.

Strömungskreisel: runder Schwimmkanal, der stetiges Schwimmen über eine längere Zeit ermöglicht.

Sudarium / Sudatorium: heißer Schwitzraum (römisch), eckig, Hypocaustus-Heizung.

Sweat-Lodge: indianisches Schwitzzelt (Weidengerüst mit Erde, Gras, Moos, Decken, Fellen oder Häuten gedeckt).

Syrogluk: Warmraum, lauwarmes Bad über 30 Grad (türkisch)

Tache: Massagestein / Nabelstein (türkisch)

Tai Chi: Chinesisches Schattenbo­xen - auch TaiChi genannt - ist eine Bewegungs­kunst, die geistiges wie körperliches Training ein­schließt. Durch wohldo­sierte Bewegungen wird die aus der Körpermitte fließende Energie weiter­geleitet und in harmoni­sche Bewegungen umge­setzt.

Tantra-Massage: sinnliche Massage, die nur dem Wohlbefinden dient, jedoch ohne (nachgewiesenen) medizinischen Nutzen. Meist auch als erotische Massage angeboten, findet man sowohl seriöse Angebote, die auf die Passivität des Massierten aufbauen als auch Angebote, die darüber hinaus gehen und in den sexuellen Bereich gehen. Oft wird die Tantra Massage aber auch zur Vertiefung der Paarbeziehung angewandt. Es gibt bereits mehrere Tantra-Institute, die Techniken bzw. tantrische Haltung im Rahmen von Tantra-Seminaren lehren.

Tao-Massage: eine Massagetechnik, die auf der Lehre des chinesischen Taoismus beruht. Auf einer Seite ist die Art und Weise der Taomassage eine der meditativsten Massageformen, weil sie z.Bsp. nicht einen Moment lang die Muskelentspannung fokussiert, wie vielleicht eine kräftige Ölmassage. Auf der anderen Seite erscheint sie einem hochintelligent, wie sie es vermag, mit ihrer festen Choreographie und den außergewöhnlichen aber zarten Berührungen den Empfänger in einen wunderbaren durchlässigen Zustand zu versetzen. Ihre Absicht ist den Energiekörper eines Menschen nach einem körpereigenen Yin - und Yangprinzip, das aus dem Taoismus abgeleitet wurde, anzuregen, zu beruhigen, miteinander zu verbinden und zu harmonisieren. (Quelle: www.into-me.com)

Tauchbecken:
Eintauchbad zum Abkühlen des Körpers, z. B. nach dem Saunagang, ca. 15 Grad


Tellak: türkisch Masseur (Hamam-Massage)

Tepidarium: Warmraum, lauwarmes Bad über 30 °C, Aufwärmraum (römisch). Der bis zu 45 Minuten dau­ernde Besuch des Tepida­riums ist der Anfang aller römischen Badegänge. Der Aufenthalt in diesem Entspannungsraum mit Wärmeliegen aus Stein, Keramikfliesen oder Mar­mor ist schonend und an­regend zugleich, die Tem­peratur liegt bei etwa 40 °C.

Testudo: Kupferkessel zur Wassererwärmung (römisch)

Thai-Massage: Die traditionelle Thai-Massage (TTM) ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der Bezeichnung Nuad Phaen Boran bekannt ist, was so viel bedeutet wie uralte heilsame Berührung. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien, die nach ayurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet auf einer Bodenmatte statt. Traditionell dauert sie bis zu 2½ Stunden und zeichnet sich durch ihren dynamisch-kraftvollen Aspekt aus. (Quelle: www.wikipedia.de)

Thalasso: Zeremonie mit Einreibung von salzhaltigen Schlämmen. Bei dieser Therapieform wird die Heilkraft des Mee­res genutzt. Mit den Wirk­stoffen, die im Meerwas­ser, in Meer-Sedimenten, den Meeresalgen, dem Meerschlick und dem Meersalz enthalten sind, soll das allgemeine Wohl­befinden verbessert wer­den. Algenbäder, Bewe­gungstherapie im fast auf Körpertemperatur erwärm­ten Meerwasser-Pool, Un­terwassermassagen im Meersalzbad und Algen­packungen sind bewährte Anwendungen in dieser Therapie.

Therma loutra: Warmbad (griechisch)

Thermae: große Bäderanlage (römisch)

Thermalbad: Kur- oder Freizeitbad, das von einer natürlichen Thermalquelle gespeist wird (geschützter Begriff)

Thermalquelle: ständig über 20 Grad warme Quellen, deren Wasser aus größerer Tiefe aufsteigt

Therme: reichhaltig ausgestattetes Badehaus (griechisch / römisch). Der Begriff wird heute oftmals für öffentliche Warmbäder gebraucht, teilweise auch für Sauna- und Wellnessbäder. Es gibt keinen Begriffs-Schutz, so daß sich jede Einrichtung Therme nennen darf.

Thermen: In der römischen Antike öffentliche Badeanstalten, oft mit Sportplätzen, Kunstsammlungen und Bibliotheken ausgestattet. Die größten Thermen sind die des Caracalla (um 200 n. C.), des Trajan (um 250 n. C.) und des Diocletian (um 300 n. C.) in Rom. Aber auch Provinzstädte hatten große Thermen (z. B. Trier, Baden-Baden, Bad Gögging, Wiesbaden, Köln)

Tropenbad: Erlebnisbad, das durch Klima und Bepflanzung eine tropische Landschaft nachbildet

Tschak: Dampfbad (indianisch)

Türkisches Bad: Mehr-Raum-Bad mit Warmluft- (40 °C) und Heißluftraum (50 °C)

Tuina-Massage: Die Tuina-Massage gehört auch zur Traditionellen Chinesischen Medizin. An den Akupunkturpunkten auf den Meridianen des Körpers wird durch kräfti­ge Druckmassage die Re­gulation von Yin und Yang­Balance im menschlichen Körper ermöglicht. Blocka­den auf den Meridianen werden gelöst und ermög­lichen ein freies Fließen der Lebensenergie Qi.

Tuli-Sauna: fünfeckige Trocken-Blocksauna mit zentralem Kamin, © Fa. B+S Saunabau

Turbo-Bräuner: Solarium mit sehr hoher Leistung zum schnellen Bräunen

Turbo-Rutsche: steile Röhrenrutsche mit geringem Querschnitt für hohe Rutsch-Geschwindigkeiten

Überwärmungsbad: Quellbad japanischen Ursprungs (dort Onsen genannt), meist 38 - 40 Grad, 5 - 10 Min. Aufenthalt (Whirlpool etc.). Hierbei wird ein leichtes, künstliches Fieber erzeugt, das die Selbstheilungskraft des Körpers fördert.

Ultraschall-Behandlung: Während einer Ultraschall-Behandlung wird die Hautoberfläche mit Hilfe eines Ultraschall-Gerätekopfs mit streichenden Bewegungen massiert. Durch die von Ultraschall-Wellen wird der Abtransport der Schlacken unter der Haut angeregt. Außerdem findet tief im Gewebe eine Mikromassage statt und Fettzellen an den Problemzonen werden gesprengt. (Quelle: www.wellness.de)

Unctor: medizinischer Masseur (römisch)

Unctorium: Salbungsraum

Vorreinigung: Duschen zur Benutzung vor dem ersten Schwimmen bzw. Saunieren sowie nach Abschluß des Badens

Wasserfall: Wasser-Attraktion mit breitem Wasserstrahl aus größerer Höhe

Wasser-Grotte: abgeschirmter, meist halbrunder Bereich hinter einem Wasservorhang / Wasserfall, oft mit Unterwasser-Sitzbank

Wassergymnastik: angeleitetes Bewegungsangebot für Gruppen, meist in Kurbädern / Thermen

Wasserkanone: Wasserarmatur mit stark gebündeltem, weitreichendem Strahl

Wasser-Orgel: Wasserstrahlen, die nach oben gerichtet sind und in einem vorgegebenen Takt betätigt werden, meist farbig von unten angeleuchtet

Wasserpilz: pilzartige, hohe Wasserarmatur, die einen runden Wasservorhang erzeugt

Wasserschleier: feiner Wasservorhang (dünner Wasserfall)

Watsu: fernöstliche Unterwasser-Entspannungstechnik (Wasser-Pendant zu Shiatsu). Ein Therapeut bewegt einen passiven Patienten durchs Thermalsole-Wasser

Wellenbad: Schwimmbad, das über mindestens ein Wellenbecken verfügt. Meist Freibad, seltener auch im Hallenbadbereich (meist Tropenbäder)

Wellenbecken: Schwimmbecken, in dem mittels einer Wellenerzeugungsanlage (meist pneumatisch oder mechanisch) Wellenbilder erzeugt werden. Es kann sich um abgesenkte Schwimmbecken oder Lagunenbecken mit flachem Auslauf handeln. Die Wellenhöhe beträgt meist bis zu ca. 1 m. Wellengang wird meist einmal stündlich für ca. 5 Minuten erzeugt, teilweise auch öfter oder länger.

Welljet: Entspannungsliege (Wasserbett) mit Wasserstahl-Massage, © Fa. JK Wellsysteme

Wellness-Center: Bad oder Sauna mit Schwerpunkt auf Entspannung und Erholung

Wenik-Aufguß: In einer russischen Banja-Sauna oder Finnsauna wird mit eingeweichten Büscheln aus Birkenreisig Sud auf heißen Steinen verteilt und sich anschließend die Haut durch leichte Schläge massiert. Das führt zu einer besseren Durchblutung und einer Abhärtung.

Whirlpool: Sprudelbecken, meist rund oder achteckig. Überwiegend als gekacheltes Betonbecken oder in GFK. Fassungsvermögen meist zwischen vier und acht Personen. Temperaturen von ca. 30 bis ca. 40 Grad. Ab 35 Grad Wassertemperatur ist die Bezeichnung Hot-Whirlpool geläufig. Der Sprudeleffekt wird meist durch Luftdüsen in der Sitzmulde verursacht.

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