Neuigkeiten aus der Welt der Bäder und Saunas

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Bäder-News 06/13
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== Prolog: 100 Jahre DLRG ==
Es geschieht Ende Juli 1913: an einem Bilderbuch-Sonntag drängen sich die Menschen auf der Binzer Seebrücke, um den Bä-derdampfern und den Kriegsschiffen der kaiserlichen Marine zuzuschauen. Beim Anlegen eines Ausflugsschiffes bricht ein Teil der Brücke ein und Dutzende Menschen stürzen in die Ostsee. Über eintausend Angehörige müssen verzweifelt und taten-los zusehen, wie sie um ihr Leben kämpfen - denn damals können nur zwei bis drei Prozent der Deutschen schwimmen. Bei der Tragödie kommen trotz der Hilfe von herbeieilenden Marinesoldaten sechzehn Menschen ums Leben. Wochenlang wird darü-ber in der Presse berichtet.
Dieses Ereignis hatte aber auch etwas Positives, denn es war wohl der Auslöser zur Gründung der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Bereits am 19. Oktober 1913 konstituierte sich diese in Leipzig. Heute ist die DLRG mit mehr als 1,1 Millionen Mitgliedern die größte Wasserrettungs-Organisation der Welt. Zu den Haupt-Aufgaben der DLRG gehört nicht nur die Rettung von Menschen vor dem Ertrinken, sondern vor allem auch die Schwimm-Ausbildung für alle, die Ausbildung von Rettungsschwimmern und die Wasser-Aufsicht in Hallen- und Freibädern, an Badeseen, Flüssen und Stränden. Auch bei der Wassergymnastik und anderen Aqua-Fitness-Angeboten engagiert man sich. Schließlich ist die Bewegung im Element Wasser die wohl gesündeste Sportart. Bis zu 60.000 Aufsichtskräfte sind jährlich für die DLRG im Einsatz. Dabei wurden im Jahr 2012 mindestens 411 Menschen gerettet, oftmals unter Einsatz des eigenen Lebens. Dennoch starben fast ebenso viele Men-schen in Deutschland im Wasser - allerdings meist an unbeaufsichtigten Stellen.
Zwischenzeitlich können - vor allem dank der Bemühungen der DLRG - etwa 80 % der Bevölkerung schwimmen. Sorgen be-reitet der DLRG allerdings die seit Jahren andauernde Sparpolitik der Kommunen, die zur Schließung von Hunderten von Schwimmbädern führte. Dadurch bedingt nimmt die Schwimmfähigkeit vor allem bei den besonders gefährdeten Grundschul-Kindern ab, da diese oftmals keinen Schwimm-Unterricht mehr in der Schule erhalten können. Es liegt also an der Politik, wieder für eine bessere Versorgung mit geeigneten Hallenbädern zu sorgen und die DLRG auch finanziell in ihrer Arbeit mehr zu unterstützen. Nur so kann man dem Ziel, die Zahl der Ertrinkungstoten weiter zu senken, näher kommen. Quelle: www.dlrg.de

Berlin (Bundeshauptstadt)
Ole Bested Hensing ist ein Unternehmer, kein Unterlasser. Die Freizeitanlage „T.U.R.M.“ in Oranienburg und das Badeparadies „Tropical Islands“ in Krausnick hat der gebürtige Däne bereits erfolgreich aus den roten Zahlen geführt. Im Mai 2013 hat er nun seine bislang wohl größte Herausforderung angenommen. Seither ist er Vorstandsvorsitzender (CEO) der Berliner Bä-derbetriebe. Unterstützt wird er dabei von der Personal- und Finanzmanagerin Annette Siering. Sicherlich keine leichte Aufgabe für die neuen Geschäftsführer, denn die BBB gelten als größter Bäderbetreiber Europas. 63 Bäder mit 740 Beschäftigten stehen unter ihrer Regie. Jährlich zahlt der Stadtstaat 45 Mio. € an Betriebskosten-Zuschüssen, hinzu kommen weitere fünf Mio. € für notwendige Reparaturen. Doch das reicht offensichtlich nicht. Schon Hensings Vorgänger bezifferte den Sanie-rungs-Stau in 2006 auf etwa 80 Mio. € - und seither ist es nicht besser geworden. Hinzu kommt, dass die meisten Berliner Bä-der lediglich die Grundfunktionen des Schwimmens abdecken, aber nicht als Freizeit-, Familien-, Gesundheits- oder Thermal-bad eingerichtet sind. Damit sind sie für alle Nutzer, die nicht nur Bahnen schwimmen oder turmspringen möchten, unattraktiv. Um in ein Thermal- oder Freizeitbad zu gelangen, müssen die Berliner vom Zentrum aus in der Regel eine Stunde oder länger ins brandenburgische Umland fahren.
Dieser Zustand hält nun schon seit Jahrzehnten an. Sanierungen von Bädern erfolgten stets nur im Bestand. Neubauten oder wesentliche Verbesserungen der Attraktivität gab es so gut wie nie. So ist es auch zu erklären, dass die Hauptstädter durch-schnittlich nur 1,7 Badbesuche pro Jahr tätigen, was erheblich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Manager Hensing würde das gerne ändern und möglichst mehrere multifunktionale, neue Kombibäder an zentralen Standorten bei bestehenden Freibä-dern errichten. Veraltete, unattraktive Bäder mit schlechter Substanz und geringem Gäste-Zuspruch, deren Sanierung kaum günstiger wäre als ein Neubau, könnten im Gegenzug aufgegeben und die Grundstücke gewinnbringend vermarktet werden. Diese Ideen stossen im Senat bislang aber auf wenig Gegenliebe. Die Politiker fühlen sich offenbar in einer Bringschuld ge-genüber den Bürgern, denen man vor Jahren versprochen hatte, alle Bäderstandorte zu erhalten. Es bleibt abzuwarten, ob Hensing die Landesregierung von seinen Reformen überzeugen kann oder ob der Status Quo auch für die Zukunft konserviert wird. Quellen: www.berlinerbaeder.de und diverse Veröffentlichungen

Dubai (Vereingte Arabische Emirate)
„The No. 1 Water Park in the Middle East and Europe“ - mit diesem Titel wird man auf der Website des „Aquaventure“ be-grüßt. Eine vollmundige Aussage, die jedoch nach der in 2013 erfolgten Erweiterung durchaus zutreffen könnte. Der zum „At-lantis-Hotel“ gehörende Wasserpark, der erst vor fünf Jahren auf der künstlichen Insel „The Palm“ eröffnete, kann mit einigen Superlativen glänzen. So werden hier in Becken und Rutschen ständig 11,5 Mio. Liter Wasser in Bewegung gehalten, wobei man alleine 2.300 m auf Reifen durch Lazy-River und Rapid-River unterwegs sein kann. Die Gesamt-Rutschenlänge beträgt ebenfalls über zwei Kilometer. Bislang drehte sich alles um den 30 m hohen Rutschenturm „Ziggurat“, der nun in „Tower of Neptun“ umbenannt wurde. Hier gibt es die Steilrutsche „Shark Attack“, die in einer transparenten Röhre durch ein Haibecken führt. Auch „Leap of Faith“ führt unterirdisch durch ein Aquarium, hier allerdings gemütlich auf einem Reifen treibend. Wei-terhin warten hier noch vier Wasserachterbahnen Marke „Master Blaster“ auf die Abenteurer.
Die neueste Errungenschaft ist aber der „Tower of Poseidon“. Dieser archaisch thematisierte, monumentale Rutschenturm äh-nelt dem „Tower of Neptun“, ist jedoch nochmals zehn Meter höher, hat also Starthöhen von bis zu 40 m für die sechs neuen Rutschen. Zum neuen Angebot gehören zwei Doppel-Loops („Poseidon´s Revenge“) und eine Ultra-Steilrutsche. Haupt-Attraktion ist aber eine bis zu 9,20 m breite Reifenrutsche mit 6er-Booten, 210 m lang und bis zu 35 km/h schnell - die „Aquaconda“. Weiterhin ist noch die „Slitherine“ auszutesten, eine 182 m lange „Dual-Waterslide“ mit Einmündung in die „Aquaconda“. Schließlich gibt es noch die „Zoomerango“ zu bezwingen, eine Family-Rafting-Rutsche mit Steilhang für 6er-Boote. Alle Rutschen stammen vom kanadischen Hersteller „WhiteWaterWest“. Keine Rutsche, aber dennoch erwähnenswert ist „Atlantean Flyers“, eine 500 m lange und bis zu 20 m hohe Stahlseil-Flugstrecke. Mit all diesen neuen einzigartigen Attrak-tionen in einer schön thematisierten, weitläufigen Parklandschaft dürfte es dem „Aquaventure“-Waterpark sicherlich gelingen, auch weiterhin oberhalb der Millionenmarke bei den Besucherzahlen pro Jahr zu bleiben. Quelle: www.atlantisthepalm.com

Eisenstadt (Burgenland)
Nach mehr als 30 Jahren Betrieb wurde das städtische Hallenbad um 2,5 Mio. € saniert. Die neue Wassertechnik ermöglicht nun für jedes Becken unterschiedliche Temperaturen. Der Kleinkind-Bereich wurde attraktiviert und ein privat betriebenes Fit-ness-Center angegliedert. Auch die Saunalandschaft im Obergeschoß wurde der veränderten Markt-Situation angepasst. Sie bietet künftig fünf Schwitzräume. Mit der neuen Technik sollen jährlich mindestens 80.000 € an Betriebskosten eingespart werden. Die Investitionskosten betrugen etwa 2,5 Mio. €. Ein alternativ angedachter Neubau hätte wohl 20 Mio. € verschlun-gen. Nach der Sanierung, die Ende März 2012 abgeschlossen wurde, ist Bürgermeister Thomas Steiner zuversichtlich, für die nächsten 15 bis 20 Jahre gerüstet zu sein. Quellen: www.eisenstadt.gv.at, www.kurier.at

Essen (NRW)
Als das „Grugabad“ vor rund 50 Jahren erbaut wurde, zählte es zu den größten, attraktivsten und modernsten Freibädern welt-weit. Die Größe ist auch heute noch sehr beeindruckend: fast 5.500 m² gefaßte Wasserfläche, verteilt auf fünf Becken. Das 50-m-Wettkampfbecken hat zehn Bahnen, das separate Sprungbecken einen imposanten 10-m-Turm. Weiterhin gibt es ein riesiges Wellenbecken mit rund 1.500 m² Wasserfläche, das Nichtschwimmerbecken mit 2.000 m² und ein rundes Planschbecken mit 20 m Durchmesser. Doch wenn es nicht gerade einen „Jahrhundertsommer“ gibt wie heuer oder zuletzt 2003, dann ist die Wasserfläche einfach zu groß und verschlingt entsprechend hohe Betriebskosten. Hinzu kommt - trotz bester Pflege - zwischenzeitlich ein hoher Sanierungsstau, der nach ersten Schätzungen mindestens 13,6 Mio. € betragen soll. Darum denkt man bei den Essener Bäderbetrieben seit längerem über eine Renovierung mit deutlicher Reduzierung des Angebotes nach. Abriß und Neubau kommen wohl nicht in Frage, da der Komplex unter Denkmalschutz steht. Gerade nach den zu erwartenden Rekord-Besucherzahlen dieses Sommers wird eine Lösung des Problems immer dringlicher. Quellen: www.essenerbaeder.de, www.derwesten.de

Freising (Bayern)
Freising bekommt ein neues Kombi-Hallenbad. Das in die Jahre gekommene Sport-Hallenbad mit fünf Bahnen je 25 m und Lehrbecken soll in zwei Jahren durch einen Neubau ersetzt werden. Damit wird eine lange Tradition fortgeführt, denn bereits in 1863 entstand in Freising das erste öffentliche Schwimmbad, damals mit 102 m langem Freibecken. In 1902 wurde das Bad an der Isar durch ein neues Freibad im Lerchenfeld (nun mit zwei Becken und insgesamt rund 1.200 m² Wasserfläche) ersetzt. Dieses Freibad wurde in bislang 111 Jahren Betriebsdauer stets weiterentwickelt und hat heute sechs Becken mit rund 2.500 m² Fläche vorzuweisen. Nach wie vor erfreut sich das Freibad großer Beliebtheit, was 120.000 Badegäste im Sommer 2012 unter Beweis stellen. An diesem Standort entsteht jetzt auch das neue Hallenbad, das mit dem historischen Freibad verbunden wird. Die Planung des Architekturbüros Venneberg & Zech aus Hannover sieht ein multifunktionales Sport- und Freizeitbad vor, mit einer geschwungenen Glasfassade zu den Freibecken hin. Der Hallenbereich soll neben dem Sportbecken auch ein Therapiebecken, ein Freizeitbecken und ein Planschbecken erhalten. Außen schließen sich ein Ganzjahres-Erlebnisbecken und ein Sommer-Planschbecken an. Eine Rutschen-Anlage ist derzeit nicht geplant. Vom Freibad sollen das Sprungbecken mit 5-m-Turm sowie das 50-m-Sportbecken mit acht Bahnen erhalten bleiben. Diese beiden Becken waren zuletzt in 2009 für 2,2 Mio. € mit je einer langlebigen Edelstahl-Verkleidung versehen worden. Die Gartengestaltung übernimmt die Fa. Grünplan aus Hannover, wobei der alte Baumbestand geschont werden soll. Die restlichen Becken des Freibades werden zugeschüttet. An ihrer Stelle entsteht ein Saunagarten. Dieser soll neben einer großen Blockhaus-Sauna auch einen Natur-Schwimmteich sowie ein Solebecken erhalten. Die Baukosten wurden zuletzt mit etwa 12,7 Mio. € beziffert, worin auch ein neues Parkdeck enthal-ten ist. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2015 geplant. Quellen: www.freisinger-mitte.de, stw-freising.de

Hellendoorn (Niederlande)
Dass Outdoor-Waterparks nicht nur in heißen Klimazonen funktionieren können, beweisen seit Jahren beispielsweise die „Sommarlands“ Vilda, Skara, Tomelilla und Leksand in Schweden, das „Telemark-Sommerland“ in Norwegen sowie Som-mer-Erlebnisbäder Sjaelland, Fyns, Tinglev, Djurs, Farup und Ringköbing in Dänemark. Neu ist dies allerdings in den Nieder-landen. Der Avonturenpark gehört mit 3 Achterbahnen und rund 400.000 Jahresbesuchern zu den mittelgroßen Freizeitparks der Niederlande. Im Sommer 2013 wurde das Angebot jedoch wesentlich erweitert - und zwar um eine Rutschenlandschaft in Form eines Waterparks. Die türkische Firma Polin errichtete hier für nur rund drei Mio. € eine Spaßlandschaft mit elf Riesen-rutschen. Zu den Highlights des „Aquaventura“ gehören eine 140 m lange Rafting-Slide sowie die „Tornado-Twist“ und die Boomerang-Rutsche „Wacky Wave“. Alle Rutschen sind im Resine-Transfer-Moulding-Verfahren (RTM) gefertigt. Badebe-cken wurden nicht gebaut, jedoch steht für die Kleinsten ein Wasserspielplatz bereit. Für den Besuch des Wasserparks muss eine Kombikarte mit dem Freizeitpark gelöst werden. Die Betreibergesellschaft „Looping Group“ erhofft sich mit diesem Ver-kaufskonzept nicht nur zusätzliche Einnahmen aus dem Wasserpark, sondern vor allem auch eine weitere Belebung des Frei-zeitparks. Quellen: www.aquaventura.nl, www.polin.com.tr

Kempen (NRW)
Das beliebte Freizeit-Kombibad „aqua-sol“ stammt zwar in den Grundzügen aus 1971, wurde jedoch in den letzten Jahren schrittweise modernisiert. Als vorerst letzten Baustein eröffnete im September 2013 eine neue Saunalandschaft. Drei edle Schwitzräume entstanden auf 750 m² Fläche im Obergeschoß. Highlights sind eine Panorama-Aufgußsauna sowie ein Sole-Außenbecken. Für den Neubau zeichnet die Dülmener Firma „B+S Saunabau“ verantwortlich. Die Baukosten beliefen sich auf 1,9 Mio. €, worin allerdings auch ein neuer Empfang enthalten ist. Betriebsleiter Wolfgang Werthschulte ist zuversichtlich, die Gästezahl im Saunaland zukünftig mindestens verdreifachen zu können. Vor dem Umbau kamen zuletzt nur noch rund 7.000 Jahresgäste in die Saunalandschaft. Quelle: www.aqua-sol.de

Köln (NRW)
Die Betreibergruppe g1 entwickelt sich immer mehr zum Trendsetter für Spaßbäder. So wurde in den letzten Jahren nicht nur in die Spaßbäder „Palm Beach“ in Stein und „Miramar“ in Weinheim kräftig investiert, sondern auch im Kölner Aqualand. Zwischenzeitlich verfügt das Erlebnisbad der Domstadt über sieben Großrutschen mit einer Gesamtlänge von fast 600 Metern. Bereits seit ein paar Jahren gibt es hier eine Doppel-Reifen-Rutsche, gefolgt von einer Boomerang und einer Looping-Rutsche. Anfang 2012 wurden Trichterrutsche „Space Taifun“ und die Reifenrutsche „Red Star“ in Betrieb genommen, beide von Hartwigsen / Aquarena. In 2013 kam nun eine neue Innovation aus dem Hause WiegandMaelzer hinzu. Es handelt sich um die X-Tube-Reifenrutsche „Aquaconda“ mit einer Länge von 156 Metern. Besonderheit dieser 1,1 Mio. € teuren Rutsche ist die Einbringung von „Master-Blaster“-Elementen. So gibt es zwei Uphill-Strecken mit je rund 13 m Länge. Damit hat das „Aqualand“ wieder die Vorherrschaft unter den Spaßbädern in NRW übernommen. Quelle: www.aqualand.de

Leonberg (B.-W.)
Bereits seit August 2011 ist das mittlerweile rund 40 Jahre alte Hallenbad im Sportzentrum Stadtmitte wegen Baumängeln ge-schlossen. Der Beschluß des Gemeinderates, das Gebäude abzureißen und ein neues Hallenbad zu bauen, war von den Stimm-bürgern im März 2012 mit nahezu 80-prozentiger Mehrheit gekippt worden. Seit Beginn des Jahres 2013 laufen nun die Sanie-rungs-Arbeiten bei Hallenbad, Sauna und Turnhalle. Die Kosten dafür wurden zuletzt auf 12,2 Mio. € beziffert. Diskussionen gab es bis Ende Juli 2013 über den Umfang der Renovierung. So war beispielsweise noch nicht entschieden, wie das neue Saunaangebot der 45.000-Einwohner-Stadt aussehen sollte. Das Büro 4a-Architekten aus Stuttgart hatte dazu vier Versionen vorgeschlagen, die zwischen 640.000 € für die Wiederherstellung des alten Angebotes (1 Schwitzraum) und 1,9 Mio. € für eine attraktive Saunalandschaft (5 Schwitzräume auf zwei Etagen) lagen. Viele der derzeit saunalosen Leonberger Bürger hofften auf die größte Variante, doch im Gemeinderat herrschte Skepsis angesichts der Rentabilitäts-Berechnungen. So entschied man sich für eine mittlere Lösung für rund 1,5 Mio. € mit vier Schwitzräumen auf nur einer Etage sowie einem warmen Außenbe-cken. Quellen: www.leonberg.de, www.stuttgarter-zeitung.de

Mülheim-Kärlich (R.-P.)
Seit rund 22 Jahren ist das Freizeithallenbad „Tauris“ nun in Betrieb - und nach wie vor sehr beliebt. Rund 300.000 Gäste be-suchen das Erlebnisbad pro Jahr. Damit das so bleibt, hat Betreiber APM (GF Dr. Michael Quell) nun eine neue Röhrenrutsche installieren lassen. Sie ersetzt die alte, bunte GFK-Rutsche bei gleicher Länge (55 m). Neu ist auch die moderne Zeitmeß-Anlage, die nun das Wettrutschen ermöglicht. Die Kosten für die Erneuerung wurden mit rund 190.000 € angegeben. Ebenfalls renoviert wurde die Vulkan-Sauna. Seit Mitte Mai 2013 erstrahlt das Bad nun in neuem Glanz. Quellen: www.tauris.net, www.blick-aktuell.de

Neualbenreuth (Bayern)
Als Thermal- und Heilbad mit eigenen Kohlensäure- und Radonquellen wurde das Sibyllenbad im Jahre 1996 eröffnet. Seither hat man die Therme ständig weiterentwickelt. Es folgte schon in 1997 der Hamam-Badetempel, ein einzigartiges Badehaus im traditionell osmanischen Stil. Eine moderne Saunalandschaft ging in 2006 in Betrieb. Neueste Errungenschaften sind eine großzügige Aufgußsauna, ein Wasserbetten-Ruheraum im Saunaland sowie ein weiteres Attraktionsbecken in der Therme. Ein neues 4-Sterne-Hotel mit Bademantel-Anschluß soll ebenfalls noch in 2013 eingeweiht werden. Parallel zu der Weiterentwick-lung stiegen auch die Gästezahlen. Von 1996 bis heute kamen rund 4,5 Mio. Besucher in die Therme. Damit kann man das schöne Thermalbad im oberpfälzer Wald uneingeschränkt als Erfolgsmodell bezeichnen. Quelle: www.sibyllenbad.de

Neusäß (Bayern)
Im Freizeitbad Titania fand im Oktober 2013 ein Betreiberwechsel statt. Das im März 2001 eröffnete Themenbad mit schönem Erlebnisbereich und toller Saunalandschaft wird nun von einer neu gegründeten Gesellschaft geführt. Die Titania Neusäß Betriebsgesellschaft mbH hat als Geschäftsführer den Stadtbaumeister Dietmar Krenz von der Stadt Neusäß sowie Thomas Mayer von der GMF Neuried bestellt. Die Betriebs-Leitung wurde von Sabine Jaek übernommen, Projektleiter ist Thomas Eichhorn. Beide sind sehr erfahrene Mitarbeiter der GMF, die mit dem Titania nun fünfzehn Erlebnis- und Thermalbäder betreibt, davon zwei in Österreich und eines in Tschechien. Nach kurzer Schließung (Grundreinigung) wurde der Betrieb im Titania Ende Oktober 2013 wieder aufgenommen. Verschiedene Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen sind für den Sommer 2014 vorgesehen. Bereits bei der Wiedereröffnung war ein sehr guter Gäste-Zuspruch zu spüren, der sich mit der Umsetzung vieler Ideen der neuen Geschäftsführung sicherlich noch verstärken wird. Quellen: www.titania-neusaess.de, www.augsburger-allgemeine.de

Nidda (Hessen)
Die Bäderlandschaft der Kleinstadt Nidda im Vogelsbergkreis ist im Umbruch begriffen. Bereits vor vier Jahren wurde im Sole-Hallenbad des Stadtteils Bad Salzhausen eine neue Saunalandschaft eingeweiht, die unter anderem über vier Schwitzräume verfügt, darunter eine Salinen-Grotte. Die frühere Kellersauna eines externen Betreibers wurde zuvor außer Betrieb genommen. Kurz darauf wurde das rund 30 Jahre alte Kurbad in „Justus-von-Liebig-Therme“ umbenannt. Die Besucherzahlen sind seit dem Umbau gestiegen und haben die 100.000er-Marke wieder überschritten. Nun gibt es eine weitere Attraktion, die mehr Gäste locken soll: eine Himalaya-Salzgrotte. Wände aus hinterleuchteten Salzziegeln und Onxyplatten, salzbedeckter Fußbo-den und eine Sole-Vernebelungsanlage sorgen für das Wohlbefinden der Gäste. Da der Besuch der Salzgrotte - anders als in den meisten anderen Bädern - bereits im Eintrittspreis enthalten ist, nutzen nahezu alle Besucher diesen Salzraum.
Doch auch im Kombi-Hallenbad in der Kernstadt tut sich einiges. Die Schwimmhalle aus den 1970er Jahren wurde in 2010 „aufgehübscht“, um noch ein paar Jahre in Betrieb bleiben zu können. Dabei wurde unter anderem eine neue Decke eingezo-gen. Das Freibad war bereits in 1995 einer Sanierung unterzogen worden. Die weitere Planung sieht nun vor, ein komplett neues Hallenfreibad auf dem Gelände zu bauen und das alte Bad im Anschluß abzureißen. Dafür werden etwa zehn Mio. € veranschlagt. Die neue Schwimmhalle soll wie bisher schon über fünf Schwimmbahnen je 25 m Länge sowie ein Planschbe-cken verfügen. Zusätzlich soll es ein rund 50 m² großes Warmsprudelbecken geben. Eine große Röhrenrutsche sowie eine In-nen- und Außengastronomie werden das Angebot bereichern. Die Planung wurde dem Büro BZM-Architekten aus Wiesbaden übergeben, das bereits die Renovierung des alten Hallenbades durchgeführt hatte. Die Architekten Barthel, Zisowsky und Marhöfer haben bereits einige Erfahrung bei der Renovierung von Bädern gesammelt, beispielsweise bei der Sanierung der Kaiser-Friedrich-Therme Wiesbaden, des Kaiser-Wilhelms-Bades in Bad Homburg und mehreren Freibädern, z. B. des Herzogenriedbades Mannheim. Der Bau des neuen Hallenbades in Nidda soll nach Möglichkeit bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Quellen: www.bad-salzhausen.de, www.kreis-anzeiger.de, www.architekten-bzm.de

Nohfelden-Bosen (Saar)
Im Juli 2013 wurde am Ufer des Bostal-Stausees die 22. Ferienanlage von CenterParcs eröffnet. Erstmals hat die Betreiberge-sellschaft hier ein neues Konzept für die 500 Ferienhäuser verwirklicht: die Häuser wurden von privaten Investoren bezahlt und werden von CenterParcs für die Feriengäste angemietet. Herzstück der Anlage ist auch hier ein großes Empfangsgebäude, wo unter anderem Restaurants, Bowling, Spielanlagen, Indoor-Minigolf und das „AquaMundo“ untergebracht sind. Dieses macht dem Namen „subtropisches Badeparadies“ alle Ehre. Sobald man die Badehalle betritt, fühlt man sich in einen Regen-wald versetzt. Dutzende hoher Palmen - darunter ein mehrere Hundert Jahre alter „Baum des Lebens“ und ein wahres Meer an anderen Tropenpflanzen fühlen sich hier so wohl wie in einem Botanischen Garten. Dazwischen findet man Artefakte und Deko-Elemente aus Indonesien und den Pazifischen Inseln. An Attraktionen sind vor allem ein großes Wellenbecken (Herstel-ler: API) sowie eine Rutschenlandschaft von Hartwigsen / Aquarena zu erwähnen. Die drei Riesenrutschen sind zusammen über 350 m lang, womit man die Spaßbad-Führung in Südwest-Deutschland übernommen hat. Weiterhin gibt es ein großes Spielbecken, ein Matsch-Kinderbecken, einen Doppel-Whirlpool und ein Außenbecken mit Strömungsbucht. Die bunten Spiel-Elemente wurden von Vortex geliefert. Die Nutzfläche der Badelandschaft beträgt rund 4.000 m². Ein Sportbecken ist ebenso wenig im Angebot wie eine Saunalandschaft. Letztere soll aber bereits in Planung sein. Die Gesamtkosten für die komplette Ferienanlage sollen bei 130 Mio. € gelegen haben. Quelle: www.centerparcs.de

Rüsselsheim (Hessen)
Wenig zu lachen haben derzeit die Nutzer des „Freizeitbades an der Lache“. Das Hallen- und Freibad mit Riesenrutsche und Saunaland ist seit März 2013 wegen technischer Mängel geschlossen. Ob und wann es mit dem Schwimmbad weitergeht, war im Juni 2013 noch völlig unklar. Sicher ist, dass ein erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Das gilt auch für die nebenan be-findliche Großsporthalle. Der Stadtrat erwägt nun einen Abriß beider Gebäude und die gewinnbringende Umnutzung zum Wohngebiet. Allerdings gibt es dagegen einen steigenden Widerstand nicht nur bei den Schulen, Sport- und Schwimmvereinen, sondern auch bei der übrigen Bevölkerung. Man befürchtet, dass ein Ersatz-Neubau an anderer Stelle den Schul-, Vereins- und Breitensport der Opel-Stadt auf mehrere Jahre hinaus zum Erliegen bringt. Eine Neubau-Planung und eine Lösung für die Übergangszeit existieren derzeit wohl noch nicht. Quellen: www.ruesselsheim.de, www.main-spitze.de

Wittmund (Niedersachsen)
Sechs Mio. € wurden in den letzten drei Jahren in den Umbau des Kurzentrums Carolinensiel investiert. Ende Oktober 2013 wurde nun das neue Sole-Hallenbad der „Cliner Quelle“ eröffnet. Neu sind ein Sole-Innenbecken mit Hubboden und ein zwei-tes Solebecken im Außenbereich. Der Spaßbad-Bereich mit Röhren- und Breitrutsche sowie die interessante Saunalandschaft mit vier Schwitzräumen blieben erhalten. Quelle: cliner-quelle.de

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