Neuigkeiten aus der Welt der Bäder und Saunen

- Bäder-News 04/2013 -
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== Prolog: Land unter... ==
Jahrhundert-Hochwasser - dieser Begriff war bei den verheerenden Überschwemmungen vor allem im Elbe-Gebiet im Jahre 2002 in aller Munde. Damals hatte man mit solchen Fluten nicht gerechnet. Ähnliche Katastrophen waren aus den Jahren 1342, 1501, 1787 und zuletzt 1954 bekannt. Also relativ lange Zeiträume, so dass man in 2002 wirklich überrascht war. Man versprach aber seitens der Politik unbürokratische Hilfe und rasche Änderungen. Schon bald redete kaum noch jemand über das Ereignis. Bis zum Mai 2013. Gerade mal elf Jahre sind seit der angeblichen „Jahrtausendflut“ vergangen und schon wurde sie nochmals übertrumpft. Allenthalben an Elbe und Donau und deren Nebenflüssen herrschte Chaos. Und wieder wurden Tausende von Existenzen binnen Stunden vernichtet, oft konnte nur das nackte Überleben gesichert werden. Und genau wie vor elf Jahren wurden auch diesmal wieder einige Bäder überschwemmt und zerstört. Versichert sind die Schäden nur in den wenigsten Fällen. Bleibt abzuwarten, ob man diesmal aus den Fehlern lernt und die Neubauten auch für ein „Jahrtausend-Hochwasser“ wappnet... Quelle: familand

Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)
Dass der Reichtum bringende Ölstrom irgendwann versiegen wird, ist den Scheichs auf der arabischen Halbinsel seit Jahrzehn-ten bewusst. So setzte man schon vor einigen Jahren als Ersatz dafür auf die weiße Industrie - den Tourismus. Zunächst lockte man die vor allem die High-Class-Urlauber an. Es entstanden luxuriöseste Hotels, künstliche Inselgruppen mit Yachthäfen und Villen sowie riesige Shopping-Malls. Seit ein paar Jahren wendet man sich verstärkt auch an den Erlebnis-Tourismus. Beispiele dafür findet man vor allem in Abu Dhabi, wo mit dem Mega-Freizeitpark „Ferrari World“ und der Formel-Eins-Rennstrecke „Yas Marina Circuit“ bereits starke Akzente gesetzt wurden. So lockt beispielsweise die schnellste Achterbahn der Welt „Formula Rossa“ scharenweise Fans aus aller Herren Länder an.
Neueste Errungenschaft ist die „Yas Waterworld“. Mit etwa 117 Mio. € Investitionssumme entstand auf einem 150.000 m² großen Areal ein Ganzjahres-Outdoor-Wasserpark der Superlative. Die Eröffnung fand im Januar 2013 statt. Die ganze Anlage wurde im arabischen Stil thematisiert. Wie ein roter Faden zieht sich dabei das interaktive Spiel „PearlMasters“ durch den Park, das man alleine oder in der Gruppe spielen kann. Dafür hat man eigens die „Legende der verlorenen Perle“ erfunden. Jene überragt den Park als riesige Skulptur auf einem steilen Felsen.
Etwa 40 Haupt-Attraktionen warten außerdem auf ihre Entdeckung. Augenfällig ist dabei das größte Wellenbecken Vorderasi-ens in der Mitte des Parks. Meterhohe Wellen rauschen hier unablässig bis zum breiten Lagunenstrand. Permanenten Wellen-gang versprechen auch das Surfbecken „Rush Rider“ und der „Bubble´s Barrel“. In diesem Wellenbecken werden durch eine 1.250-PS-Pumpe drei Meter hohe Surfwellen erzeugt - nur für wirkliche Surf-Profis geeignet. 7.000 Liter Wasser werden hier pro Sekunde bewegt.
Sanfter kann man die Bewegung im Wasserreifen liegend genießen. Es gibt einen reißenden Crazy-River mit Felsen-Canyons und einen sanfteren Lazy-River. Spaß für das jüngste Publikum versprechen ein großer Wasser-Spielplatz mit sechs Rutschen, Wasserkanonen und Wasserkübeln sowie ein weiterer Playground mit Wellenrutsche, Vierfach-Rutsche und vier geraden Halfpipe-Rutschen.
Einzigartig und sehr abenteuerlich ist auch die Riesenrutschen-Landschaft. Derer gibt es ganze vierzehn, Highlights sind dabei die erste Looping-Rutsche im Nahen Osten, eine Hurricane-Rutsche mit 20 m Starthöhe und 6-fach-Booten, die Bowl-Rutsche sowie fünf weitere große Reifenrutschen, die alle in einem Auslaufbecken mit sechs riesigen Kobra-Köpfen enden. Ein nicht nur visuelles Erlebnis auch für die Zuschauer, die bei manchen Attraktionen ebenfalls naß werden können. Bei den vorherr-schenden Wüsten-Temperaturen dürfte das aber leicht zu verschmerzen sein.
Zwischen den Rutschgängen empfiehlt sich der Besuch des „Souk“, wo man nach Herzenslust shoppen und schlemmen kann. Man fühlt sich hier wie auf einem Basar in einer alten Königsstadt. Und für Freizeitpark-Fans gibt es noch ein Bonbon, näm-lich eine 550 m lange Indoor-Wasserachterbahn, von der aus man während der Fahrt Wasserbomben auf andere Besucher werfen kann. Realisiert wurde „Yas Island Waterworld“ in rund 20 Monaten Bauzeit mit bis zu 3.000 Arbeitern gleichzeitig von „ALDAR Properties PJSC.“, die auch bereits den Freizeitpark „Ferrari World“ realisierte - der kürzlich für rund 3,2 Milliarden € an die Regierung der VAE verkauft worden sein soll. Quellen: www.airtimers.com, www.yaswaterworld.com

Ahlen (Nordrhein-Westfalen)
Bereits 1957 wurde in Ahlen ein Sport-Hallenbad erbaut, das nach einer Komplett-Sanierung und Erweiterung im Jahre 1989 unter dem Namen „Freizeitbad Berliner Park“ wiedereröffnet wurde. Anfang 2011 war dann aber doch das Ende der vertretbaren Lebensdauer erreicht, es musste einem Neubau weichen. Die beliebte Saunalandschaft, die 1989 angebaut worden war, konnte dabei erhalten werden. Ende April 2013 konnte schließlich die Eröffnung des neuen „Parkbades Ahlen“ gefeiert werden. In der Schwimmhalle am Bürgermeister-Corneli-Ring gibt es nun keinen öffentlichen Badebetrieb mehr, sie ist nun nur noch für Schulen und Vereine verfügbar.
Das neue Parkbad verfügt über ein dringend benötigtes Sportbecken (25 m, 6 Bahnen), ein Lehrbecken (125 m²) sowie eine SB-Cafeteria. Die Saunalandschaft wurde überarbeitet und bietet im Innenbereich nun neben der Aufgußsauna auch eine Salzsauna und eine Salzgrotte (auch extern nutzbar). Der schöne Saunagarten mit Maa-Sauna, Kelo-Blocksauna, Bollerofen-Sauna und Ruhehäusern von „B+S“ aus Dülmen konnte beträchtlich erweitert werden und verfügt nun auch über Sinnespfad und Natur-Badeteich. Für die Architektur zeichnet Christian Artmann vom „Planteam Ruhr“ verantwortlich. Die Fa. agn hatte die Projektsteuerung übernommen. Die Baukosten wurden mit 8,3 Mio. € beziffert. Sowohl Bauzeit als auch Kostenrahmen konnten eingehalten werden, was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist. Quellen: www.wn.de, www.stadtwerke-ahlen.de

Auckland (Neuseeland)
Wenn es um Spaß und Risiko geht, ist man auf den Inseln am anderen Ende der Welt sehr erfinderisch. So konnte man im Februar 2013 in der Nähe der größten Stadt Neuseelands seine Abenteuerlust voll ausleben. Zwei Männer errichteten hier näm-lich die längste Wasserrutsche der Welt. Ganze 650 Meter ging es in einer mit Folie ausgelegten und mittels Schlauch bewässerten Rinne einen Berghang hinab. Dabei war die Badeteich-Folie recht abenteuerlich verlegt und endete mit einem Rie-sen-Sprung in ein Auffangbecken. Da es bei diesem Vergnügen allerdings keine Wasseraufbereitung und keine echten Sicher-heits-Vorkehrungen gab, war die Nutzung auf ein zweitägiges Festival beschränkt. Danach wurde die Rutsche wieder abge-baut. Ob es Verletzte gab, ist nicht bekannt. Quelle: www.huffingtonpost.com

Aurich (Niedersachsen)
Nach dem Blücher-Freibad ist seit April 2013 nun auch das Hallenbad am Ellernfeld Geschichte. Als Ersatz dafür wurde Ende Mai 2013 das neue Kombi-Hallenbad „De Baalje“ (friesisch für „die Badewanne“) eröffnet. Insgesamt fast 1.700 m² Wasser-fläche stehen hier zur Verfügung, davon 760 m² ganzjährig im Innenbereich. Diese teilen sich auf in ein 25-m-Sportbecken mit sechs Bahnen, ein Aktivbecken, ein Planschbecken und einen Whirlpool. Ein- und Drei-Meter-Brett sowie Fünf-Meter-Plattform erlauben auch Wettkampf-Springern ihre Übungen. Das große Aktivbecken ist mit einem höhenverstellbaren Boden sowie Schwallduschen ausgestattet. Zur Entspannung steht außerdem ein ganzjährig nutzbares Sole-Außenbecken mit Sprudelliegen bereit. Erlebnishungrige können sich zudem auf eine 65-m-Röhrenrutsche von Hartwigsen / Aquarena freuen. Das Sommerbad bietet ein achtbahniges 25-m-Becken, ein 400 m² großes Erlebnisbecken für Nichtschwimmer sowie ein dreiteiliges Planschbecken. Neu ist, dass Hallen- und Freibad künftig im Sommer parallel betrieben werden, um vom Wetter unabhängig immer ein gutes Angebot zu haben. Anders als in vielen anderen Bädern wurde auch ein gesteigerter Wert auf bestens ausgebildetes Personal gelegt. So arbeiten im Schwimmbad ganze vier Meister für Bäderbetriebe.
Großer Wert gelegt wurde auch auf eine interessante Saunalandschaft. Im alten Hallenbad hatte es ja nur ein Textil-Dampfbad gegeben, das dort ständig an seine Kapazitätsgrenze von ca. 20 Personen stieß. Im „De Baalje“ wird das anders sein. Nun stehen den Gästen fünf textilfreie Schwitzräume zur Verfügung, darunter eine Erdsauna und eine große Aufgußsauna im Garten. Mehrere Ruhebereiche, Saunabar und Cafeteria runden das Angebot ab. Die Gastronomie wird von der Stadt im Eigenbetrieb geführt, nachdem sich kein geeigneter externer Betreiber gefunden hatte. Die Baukosten sollen rund 18,5 Mio. € betragen haben. Für die Architektur zeichnete das Büro Blass aus Euskirchen verantwortlich. Quellen: baalje.de, aurich.de, oz-online.de

Bački Petrovac (Serbien)
Der bislang größte serbische Wasserpark befindet sich in der Nähe von Novi Sad und nennt sich „Petroland“. Das Erlebnis-Freibad auf 80.000 m² umfaßt in der ersten Ausbaustufe u. a. ein Lagunen-Wellenbecken, einen Wildwasserfluß und zehn Großrutschen. Highlight ist die Trichterrutsche „Twister“. Die Gesamt-Rutschenlänge beträgt rund 900 m, die Wasserfläche über 3.000 m². Die Eröffnung fand September 2011 statt. Es sind noch verschiedene Erweiterungen geplant, u. a. eine Indoor-Erlebnislandschaft. Quelle: www.petroland.rs

Bad Rothenfelde (Niedersachsen)
Seit Anfang des 18. Jahrhunderts lebt die Gemeinde am Rande des Teutoburger Waldes von der Salzgewinnung. Seit in 1811 auch der erste Heilerfolg durch Sole nachgewiesen wurde, entwickelte sich Bad Rothenfelde schnell zum beliebten Kurort. In der Nähe des Gradierwerks wurden in den 1970er Jahren ein Sole-Freibad und ein Sole-Hallenwellenbad gebaut. Nach 36 Jahren Betrieb mußte das Hallenbad allerdings Ende 2010 wegen Baumängeln geschlossen werden. Als Ersatz dafür entstand das „Carpesol“. Die neue Sole-Therme verfügt über 800 m² Wasserfläche, verteilt auf zehn Becken. Weithin sichtbares Highlight ist dabei die große Glaskuppel mit 16 Metern Scheitelhöhe, die abends in wechselnden Farben illuminiert wird. Etwas ganz Besonderes ist auch das Spa, das nicht nur über ein Sole-Schwebebecken (12 % Salzgehalt) verfügt, sondern auch ein Reini-gungs-Ritual mit zehn Stationen nach römischer Art ermöglicht. Auch eine interessante Saunalandschaft mit fünf Schwitzräu-men ist im Angebot. Die Planung stammt vom Büro DeWitt, Janßen & Partner (Architektur) in Zusammenarbeit mit Jürgen Kannewischer (Technik) und Ludger Stork (Organisation). Die Baukosten lagen bei rund 19,25 Mio. € (netto) und damit nur geringfügig über den Planungen von 2010. Die veranschlagte Bauzeit konnte sogar um einen Monat unterschritten werden. Die Eröffnung erfolgte am Anfang Juli 2013. Die Betriebsführung wurde von Ludger Stork (Fa. Aqualon) übernommen. Es werden etwa 300.000 Jahresgäste erwartet. Quellen: www.carpesol.de, Neue Osnabrücker Zeitung

Bad Teinach (Baden-Württemberg)
Wegen seines hervorragenden Mineralwassers ist der kleine Kurort im Schwarzwald weltbekannt. Das schön gelegene Ther-malbad wird aber eher noch als Geheimtipp gehandelt. Das soll sich ändern. Nach rund 30 Jahren Betrieb wurde die Therme Ende Juni 2013 geschlossen - für umfassende Renovierungsarbeiten. Die Badehalle soll mehr Licht erhalten, darüber entstehen zusätzliche Hotelzimer. Die Becken erhalten eine neue Auskleidung und werden umgestaltet. Aus dem Therapiebecken wird ein Kinderparadies und auch das Dampfbad wird modernisiert. Neu hinzu kommen ein Heißwasser-Pool mit 42 °C und ein Kaltbecken. Als neuer Anziehungspunkt soll eine thematisierte Saunalandschaft im Obergeschoß dienen. Auch der Wellness-Bereich und die Umkleiden werden modernisiert. Bereits fertiggestellt ist die Erweiterung des Hotel-Restaurants mit Wintergarten und Gartenhaus. Während der Umbauphase kann auch ein neu eingerichteter Fitness- und Wellnessbereich im angrenzenden Bad-Hotel genutzt werden. Die Wiedereröffnung der Therme ist für 2014 geplant. Quelle: www.therme-bad-teinach.de

Bad Überkingen (Baden-Württemberg)
Über 40 Jahre lang lockte das Mineralheilbad auf der Schwäbischen Alb Kurgäste aus einem weiten Umkreis an. Doch die Be-sucherzahl im Badeland des romantischen Urlaubsortes war innerhalb von fünf Jahren von 90.000 auf nur noch 50.000 pro Jahr zurückgegangen. Parallel dazu waren auch die Übernachtungszahlen dramatisch eingebrochen. In 2012 unterzog man die kleine Therme an der Fils daher einer tiefgreifenden Frischzellenkur. Die Planung wurde vom Architekturbüro David & Strobilius aus dem nahegelegenen Bad Boll erstellt. Die Ressourcen auf dem relativ kleinen Grundstück werden damit voll ausgeschöpft. Neben der Erneuerung der kompletten Technik der Badelandschaft ist vor allem der 500 m² große Anbau mit der neuen Saunalandschaft zu erwähnen. Hier entstanden zwei Saunas, ein Dampfbad und ein Durchfluß-Wärmebecken. Auch die Gastronomie wurde komplett umgestaltet und versorgt nun alle Teilbereiche. Nach rund 13-monatiger Bauzeit konnte Ende April 2013 die Wiedereröffnung gefeiert werden. Der lange Winter und die Insolvenz einer Baufirma hatten für eine 13-wöchige Verspätung gesorgt. Nach der 13-jährigen Vorbereitungsphase dürfte das aber kaum ins Gewicht fallen. Mit dem neuen „ThermalBad Überkingen“ will man schnell wieder mindestens die früheren Gästezahlen erreichen. Die Umbaukosten betrugen etwa 3,6 Mio. €. Quellen: www.bad-ueberkingen.de, www.swp.de

Bad Wurzach (Baden-Württemberg)
Im Februar 2013 beschloß der Gemeinderat, ein neues Sport-Hallenbad zu bauen. Das „Bad auf dem grünen Hügel“ soll außer dem Schwimmbecken auch ein Nichtschwimmer- und ein Planschbecken erhalten. Zudem soll die Option gegeben sein, später ein Außenbecken anzugliedern. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2016 vorgesehen. Dann soll das sanierungsbedürftige Hallen- und Freibad am Riedpark geschlossen und abgerissen werden. Wie mit dem ebenfalls nicht mehr taufrischen Freibad im Ortsteil Hauerz verfahren werden soll, ist noch unklar. Quelle: Schwäbische Zeitung

Bangor (Nord-Irland)
Als bisher wohl ehrgeizigstes Freizeitbad-Projekt Nordirlands eröffnete Ende März 2013 der Bangor Aurora Aquatic & Leisure Complex. In der 60.000-Einwohner-Stadt entstand ein Freizeitzentrum für 38 Mio. BP (ca. 45 Mio. €). Dabei spielt natürlich die Nähe zur Hauptstadt Belfast (268.000 Einwohner) eine große Rolle, die nur eine Viertelstunde Autofahrt entfernt liegt. Im Gegenzug wurde der sanierungsbedürftige Bangor Castle Leisure Centre Swimming-Pool (6 Bahnen je 25 m) geschlossen. Die neue Schwimmhalle verfügt über ein 50-m-Wettkampfbecken mit zehn Bahnen. Im Freizeit-Bereich findet man u. a. zwei GFK-Röhrenrutschen, eine Dreifach-Rutsche und ein Piraten-Spielschiff. Außerdem sind ein großes Fitness-Center sowie mehrere Sportplätze drinnen und draußen vorhanden. Quelle: www.bangoraurora.com

Basel (Schweiz)
Eine Wasserrutsche von einer Straßenbrücke in den Rhein, mitten in einer Großstadt? Warum nicht, denken sich einige Basler Bürger. Sie haben das Projekt auf den Weg gebracht, an der Johanniterbrücke, unweit von Kinderspital und Johannispark, eine Racer-Rutsche zu bauen. Die Wettkampf-Rutsche nach Art einer Carrera-Bahn mit drei Spuren soll rund 75 m lang werden, zwei Vollkurven bieten und ein Gefälle von 12,9 % besitzen. Hersteller Klarer aus Hallau kalkuliert dafür mit 570.000 CHF Baukosten und jährlichen Unterhaltskosten in Höhe von 3.500 CHF. Ob die Rutsche jedoch jemals gebaut wird, ist derzeit noch sehr fraglich. Christian Müller von der Partei „Freistaat unteres Kleinbasel“ möchte jetzt jedenfalls einen Bürgerentscheid erreichen und sammelt schon fleißig Unterschriften... Quelle: www.blick.ch

Bexbach (Saarland)
Das Hallenbad in den Höcherberg-Hallen steht kurz vor dem Aus. Die Schwimmhalle mit 25-m-Becken (5 Bahnen) und Lehr-becken hat einen dringenden Sanierungsbedarf in Höhe von ca. 2,3 Mio. € für Dach und Technik, weitere zwei Mio. € für we-niger dringliche Renovierungen sind absehbar. Hinzu kommt ein jährlicher Betriebskosten-Zuschuß, der bei 800.000 € liegt. Die Stadtwerke als Betreiber können diese Kosten aufgrund sinkender Gewinne künftig nicht mehr schultern. Die Weiterfüh-rung durch einen Förderverein ist aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs unwahrscheinlich. Darum wurde die Schließung der 40 Jahre alten Schwimmhalle zum 5. Juli 2013 beschlossen. Die Schulen und Vereine müssen künftig ins Homburger Stadtbad ausweichen - bis dieses abgerissen wird. Eine Anschlußnutzung des Bexbacher Hallenbades in anderer Funktion wäre jedoch möglich, da ein Abriß des ansonsten gut erhaltenen Gebäudes vorläufig nicht geplant ist. Weiterhin zur Disposition steht auf-grund der Haushaltslage auch das Bexbacher Freibad Hochwiesmühle, wo ein jährlicher Zuschußbedarf in Höhe von 200.000 € anfällt. Quelle: Saarbrücker Zeitung

Bocholt (Nordrhein-Westfalen)
Das Fildekenbad ist eine Sport-Schwimmhalle aus den 1970er Jahren, die als Schul- und Vereinsbad genutzt wird. Nachdem es hier im März 2012 gebrannt hatte, läuft derzeit die Sanierung der Lüftungs- und Brandschutz-Anlagen. Die Umbaukosten sol-len rund eine Mio. € betragen, die Wiedereröffnung ist für Ende Mai 2013 geplant. Quelle: www.bbv-net.de

Bretten (Baden-Württemberg)
Die Ursprünge des Brettener Freibades gehen noch auf das Jahr 1936 zurück. Eine Renovierung erfolgte im Jahr 1972 mit dem Bau zusätzlicher Becken. Im September 2011 wurde nun die neue Beckenlandschaft eingeweiht. Die Bassins sind nun in ro-bustem Edelstahl eingekleidet. An Attraktionen stehen unter anderem eine Edelstahl-Breitrutsche, Strömungskanal und Was-serpilz zur Verfügung. Das 50-m-Sportbecken mit sechs Bahnen wurde auf die Hälfte verkürzt. Beibehalten hat man die GFK-Halfpipe, die 65 m Rutschvergnügen bietet. Die Umbaukosten betrugen rund fünf Mio. €. Für die Planung zeichnet das Büro Sacker Architekten aus Freiburg verantwortlich.
Als nächstes steht die Sanierung des 1970er-Jahre-Hallenbades sowie der Saunalandschaft an. Dazu wurde Ende 2012 vom Gemeinderat eine „große Lösung“ mit einem Volumen von ca. 16 Mio. € beschlossen. Damit will man nicht nur den Bestand sanieren, sondern auch einen Erweiterungsbau schaffen. So will man den neuen Mitbewerbern in Sinsheim und Karlsruhe Pa-roli bieten. Sofern die Planungen wunschgemäß voranschreiten, könnte man Anfang 2016 Eröffnung feiern. Quellen: www.nadr.de, www.bak-bretten.de

Chur (Schweiz)
Das traditionsreiche Sandbadi aus dem Jahre 1921 steht seit Jahren im Fokus von Schließungs-Absichten. Erst sollte die Kan-tonsschule das Gebäude nutzen, dann waren die jährlichen Betriebskosten zu hoch. Nun ist der Sanierungsbedarf der Grund. In die Erneuerung der Schwimmbad-Technik müssten etwa vier Mio. CHF investiert werden. Ansonsten droht dem Bad in drei bis fünf Jahren das Aus. Nun soll im Herbst 2013 eine Volksabstimmung über das weitere Schicksal des Freibades entschei-den. Quelle: www.suedostschweiz.ch

Clinton (U.S.A.)
Mit dem Water-Zoo eröffnete Ende 2012 der erste Indoor-Waterpark in Oklahoma. Zu den Attraktionen zählen ein Basketball-Becken, ein großes Wellenbecken, ein Lazy-River und ein Wasserspielplatz. Die Becken-Volumen zählen zusammen über 1 Mio. Liter Wasser. Vier Großrutschen ergänzen die Spaß-Angebote, darunter eine Tornado-Bowl. Die lichtdurchflutete Badehalle aus Glas wird überspannt von einem OpenAire-Dach, das bei schönem Wetter geöffnet wird. Zwei neue Hotels und ein Camping-Ground laden zur Übernachtung im Park ein, der direkt an der historischen Route 66 gelegen ist. Quelle: www.water-zoo.com

Donetsk (Ukraine)
International bekannt wurde die Millionenstadt im Osten der Ukraine durch ihren Fußballverein „Schachtar Donetsk“, der im Jahre 2009 den UEFA-Pokal gewann und im ebenfalls 2009 eröffneten Donbass-Stadion spielt. Seit Ende Dezember 2012 gibt es in der ehemaligen Bergbau-Metropole auch eine neue Freizeit-Oase. Zunächst unter den Projektnamen „Royal Marine Aquapark“ bzw. „Aquatoria“ gestartet, wurde das Prestige-Objekt nun als „Aqua Sferra“ eröffnet. Schon von weitem ist das voll verglaste Dach des Wasserparks zu sehen - handelt es sich doch um den größten Aluminium-Kuppelbau der Welt. Ganze 85 m Durchmesser und 26 m Höhe mißt die Kuppel und umschließt damit 5.667 m² Grundfläche. Clou des von der kanadi-schen Firma OpenAire konstruierten Daches ist, dass es bei Sonnenschein weiträumig geöffnet werden kann und damit Frei-bad-Feeling bietet. Natürlich wurde auch an den weiteren Attraktionen nicht gespart. So gibt es beispielsweise eine Indoor-Loopingrutsche, eine Wasser-Achterbahn mit Uphill-Passagen, eine kombinierte Trichter- und Boomerang-Rutsche, eine 4-Bahnige Riesen-Wellenrutsche, mehrere weitere Familien-Röhrenrutschen, eine Halfpipe, Wellenbecken, Lazy-River und Wasserspielplatz. Insgesamt gibt es acht Riesenrutschen, davon fünf im Innenbereich. Im Mai 2013 wurde zudem eine Well-ness-Zone mit vier voneinander unabhängigen und einzeln buchbaren Saunalandschaften eröffnet. Jeder Bereich ist ausgestattet mit Finnischer Sauna, römischem Dampfbad, Infrarot-Sauna, Tropenregen, Jacuzzi, Eisbereiter, Fußbädern und Aufenthaltsraum. Die Baukosten wurden mit ca. 25 Mio. US-Dollar beziffert. Quelle: www.aquasferra.com.ua

Eisenstadt (Burgenland)
Nach mehr als 30 Jahren Betrieb wurde das städtische Hallenbad um 2,5 Mio. € saniert. Die neue Wassertechnik ermöglicht nun für jedes Becken unterschiedliche Temperaturen. Der Kleinkind-Bereich wurde attraktiviert und ein privat betriebenes Fit-ness-Center angegliedert. Auch die Saunalandschaft im Obergeschoß wurde der veränderten Markt-Situation angepasst. Sie bietet künftig fünf Schwitzräume. Mit der neuen Technik sollen jährlich mindestens 80.000 € an Betriebskosten eingespart werden. Die Investitionskosten betrugen etwa 2,5 Mio. €. Ein alternativ angedachter Neubau hätte wohl 20 Mio. € verschlun-gen. Nach der Sanierung, die Ende März 2012 abgeschlossen wurde, ist Bürgermeister Thomas Steiner zuversichtlich, für die nächsten 15 bis 20 Jahre gerüstet zu sein. Quellen: www.eisenstadt.gv.at, www.kurier.at

Erding (Bayern)
Die Herzogsstadt im Moos ist vor allem durch die Therme bekannt, das beliebteste Thermal- und Erlebnisbad Deutschlands. Es gibt hier aber auch ein großes Kombibad, das von den Stadtwerken betrieben wird. Der Freibereich verfügt über ein 50-m-Becken mit 8 Bahnen, ein separates Sprungbecken mit 10-m-Turm sowie ein großes Nichtschwimmerbecken und ein Plansch-becken. Im Hallenbad konnten bislang ein 25-m-Sportbecken mit 1-m-Brett sowie ein Lehrbecken genutzt werden. Weiterhin gibt es ein Planschbecken auf zwei Ebenen mit Verbindungsrutsche und Minipilz. Ende 2012 ist nun noch ein großer Anbau hinzugekommen. Er enthält ein Vario-Becken, das von 30 bis 180 cm höhenverstellbar ist. Das Edelstahl-Bassin wird vormit-tags vor allem für Wassergymnastik genutzt, abends können hier die Vereine auf fünf Bahnen je 25 m trainieren. Die Gesamt-Wasserfläche des Hallenfreibades beträgt nun rund 3.200 m². Quelle: www.stadtwerke-erding.de

Erlenbach am Main (Bayern / Franken)
Das Bergschwimmbad ist zwar bei der Bevölkerung beliebt, jedoch sanierungsbedürftig. Da die angestrebte Sanierung und Be-treibung durch einen privaten Investor fruchtlos blieb, wird nun über den preisgünstigen Umbau zum Naturbad nachgedacht. Bis Ende 2013 soll dazu die Entscheidung getroffen werden. Sofern die Finanzierung gesichert werden kann, wäre die Sanie-rung bzw. der Umbau ab frühestens September 2014 realisierbar. Quelle: www.stadt-erlenbach.de

Essen (Nordrhein-Westfalen)
Als das „Grugabad“ vor rund 50 Jahren erbaut wurde, zählte es zu den größten, attraktivsten und modernsten Freibädern welt-weit. Die Größe ist auch heute noch sehr beeindruckend: fast 5.500 m² gefaßte Wasserfläche, verteilt auf fünf Becken. Das 50-m-Wettkampfbecken hat zehn Bahnen, das separate Sprungbecken einen imposanten 10-m-Turm. Weiterhin gibt es ein riesiges Wellenbecken mit rund 1.500 m² Wasserfläche, das Nichtschwimmerbecken mit 2.000 m² und ein rundes Planschbecken mit 20 m Durchmesser. Doch wenn es nicht gerade einen „Jahrhundertsommer“ gibt wie heuer oder zuletzt 2003, dann ist die Wasserfläche einfach zu groß und verschlingt entsprechend hohe Betriebskosten. Hinzu kommt - trotz bester Pflege - zwischenzeitlich ein hoher Sanierungsstau, der nach ersten Schätzungen mindestens 13,6 Mio. € betragen soll. Darum denkt man bei den Essener Bäderbetrieben seit längerem über eine Renovierung mit deutlicher Reduzierung des Angebotes nach. Abriß und Neubau kommen wohl nicht in Frage, da der Komplex unter Denkmalschutz steht. Gerade nach den zu erwartenden Rekord-Besucherzahlen dieses Sommers wird eine Lösung des Problems immer dringlicher. Quellen: www.essenerbaeder.de, www.derwesten.de

Ettlingen (Baden-Württemberg)
Ende April 2013 wurde die neue Rutschenanlage im Albgau-Hallenbad eingeweiht. Die alte Röhre mit 81 m Länge ist damit Vergangenheit. Stattdessen gibt es nun gleich drei Großrutschen aus GFK, die alle vom gleichen Turm aus starten. Es handelt sich um eine Wettkampf-Doppelturbo mit Zeitmessung (je 56 m Länge) und eine Blackhole-Bodyslide (94 m) mit Lichteffek-ten und durchsichtigen Elementen. Damit steigt das Freizeitbad in die Liga der echten Spaßbäder auf. Kaum gestiegen sind hingegen die Eintrittspreise. Sie wurden in den letzten sieben Jahren um gerade mal 50 Cent erhöht. Quelle: www.albgaubad.de

Fichtelberg (Bayern / Oberfranken)
Im Streit um das abgebrannte Thermalbad ist immer noch keine Einigung in Sicht. Die Therme war im Mai 2012 vollständig niedergebrannt. Bereits zuvor war das Schicksal des Bades ungewiss gewesen, da es zu einem massiven Streit zwischen der Gemeinde und dem Betreiber gekommen war. Seither ist die Auseinandersetzung immer weiter eskaliert. Zwar sind sich beide Parteien darüber einig, dass das Bad schnellstmöglich wiederaufgebaut werden soll, doch eine künftige Zusammenarbeit scheint dabei ausgeschlossen.
Nun kommt erschwerend hinzu, dass die Versicherung vorläufig nicht zahlen möchte. Nach dem neuesten Gutachten wird nämlich von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Die Versicherungsgesellschaft soll laut Presseberichten verkündet haben, dass ein Mitarbeiter des Betreibers den Brand absichtlich gelegt haben könnte. Dafür sprächen verschiedene Indizien wie Insider-Kenntnisse des Täters, die finanzielle Lage der Betreibergesellschaft sowie ein mögliches Tat-Motiv. Wahrschein-lich wird die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufnehmen. Die Einwohner des 2.200-Seelen-Ortes, der vom Touris-mus lebt, wird das nicht freuen. Hier hat man nämlich seit dem Wegfall des größten Anziehungspunktes mit einem massiven Gäste-Rückgang zu kämpfen. Quellen: www.br.de, www.frankenpost.de

Gänserndorf (Nieder-Österreich)
Das Hallenfreibad von Gänserndorf im Weinviertel stammt aus dem Jahre 1979 und ist sanierungsbedürftig. Der jährliche Zu-schußbedarf liegt bei 400.000 €. Ein Ende Januar 2013 präsentiertes Fach-Gutachten sieht große Probleme für eine Renovie-rung des Bades und geht von mindestens 3,6 Mio. € Kosten für eine rein technische Sanierung aus. Inklusive Attraktivitäts-Steigerung wäre gemäß Gutachten etwa die doppelte Summe erforderlich. Ein Hallenbad-Neubau an einer besser geeigneten Stelle soll rund acht Mio. € kosten. Evtl. könnte dann später auch noch ein neues Freibad nebenan gebaut werden. Bürgermeister Kurt Burghardt sieht ein neues Bad als wichtigen Baustein zur Verbesserung der Lebensqualität und weiteren Attraktivierung der Stadt. Er möchte, dass die Kommunen im südlichen Weinviertel dieses Projekt gemeinsam angehen und auch Synergie-Effekte mit einem geplanten neuen Sportpark könnten genutzt werden. Nun soll eine Machbarkeitsstudie für Planungssicherheit sorgen. Quellen: www.gaenserndorf.at, www.orf.at

Gallneukirchen (Ober-Österreich)
Bereits seit mehreren Jahren wurde darüber nachgedacht, das Gallneukircher Hallenbad zu sanieren. Die Renovierung des fast 40 Jahre alten Gebäudes sollte etwa vier Mio. € kosten. Nachdem Anfang 2013 massive Wasserverluste aufgetreten waren, die noch nicht lokalisiert werden konnten, stellte man im Juli 2013 auch schwere Schäden an tragenden Teilen der Fensterfassade fest. Daraufhin wurde das Bad geschlossen. Eine Sanierung ist damit wahrscheinlich vom Tisch. Ob es einen Neubau geben wird, ist derzeit noch unklar. Quelle: www.gallneukirchen.at

Garbsen (Niedersachsen)
Der Stadtrat von Garbsen hat sich im Mai 2013 für die Sanierung des Badeparks Berenbostel ausgesprochen. Das Hallen- und Freibad aus den 1970er Jahren soll für rund 13,5 Mio. € nahezu komplett erneuert werden. Der Baubeginn ist für Ende 2015 avisiert, die Eröffnung könnte im Herbst 2017 erfolgen. Quelle: www.garbsen.de

Gemünden am Main (Bayern)
Im April 2011 mußte das Hallenbad von Gemünden geschlossen werden. Ende Juni 2013 wurde nun die Sanierung beschlos-sen. Der Umbau soll etwa 5,2 Mio. € kosten, wobei Planschbecken und Saunalandschaft noch nicht in die Planung eingeflos-sen sind. Die Projekt-Steuerung wurde von der Fa. Constrata aus Bielefeld übernommen. Quelle: www.br.de

Geretsried (Bayern)
Lange wurde in Geretsried über ein neues Sport-Hallenbad diskutiert, das als Ersatz für die sanierungsbedürftige jetzige Schwimmhalle gebaut werden soll. Schließlich wurde im Herbst 2011 die Fa. Bauconzept aus Lichtenstein mit der Planung be-auftragt. Kurz darauf gab es Probleme mit der Klage eines unterlegenen Bieters, die allerdings ausgeräumt werden konnte. Schließlich folgten lange Diskussionen mit den Nachbarkommunen, die sich an einer interkommunalen Bäderlösung beteiligen sollten, um eine wirtschaftlichere, größere Variante bauen zu können. Nun wollen Bürgermeisterin Cornelia Irmer und der Geretsrieder Stadtrat die Sache weitgehend alleine in die Hand nehmen. Es wurde beschlossen, das zwischenzeitlich rund elf Mio. € teure Bad (gedeckelt, aber bis zu 15 % Kostensteigerung möglich) in Eigenregie zu erstellen und den benachbarten Kommunen für ihre Schulzeiten bezahlte Schwimmzeiten einzuräumen.
Der Bauplan sieht nunmehr ein 25-m-Sportbecken mit fünf Bahnen, Lehrschwimmbecken, Sprungbecken mit Ein- und Drei-Meter-Brett sowie ein Planschbecken vor. Außerdem soll im Obergeschoß eine großzügige Saunalandschaft entstehen. Der jährlich notwendig werdende Betriebskosten-Zuschuß soll künftig bei 925.000 € liegen. Sollte es keine weiteren Probleme bei Planung und Bau geben, könnte die Eröffnung des neuen Bades noch in 2014 erfolgen. Quellen: www.sueddeutsche.de, www.merkur-online.de

Glonn (Bayern)
In der oberbayerischen Marktgemeinde existiert seit Anfang der 1970er Jahre ein Schul-Hallenbad. Der Sanierungsbedarf wird derzeit auf mindestens 1,6 Mio. € geschätzt. Zudem gibt es ein jährliches Betriebkosten-Defizit von ca. 170.000 €, also rund zehn € pro Besucher. In den nächsten Wochen soll nun die Bevölkerung darüber entscheiden, ob das Bad geschlossen oder sa-niert werden soll. Quelle: www.sueddeutsche.de

Gmunden (Öber-Österreich)
Kommt die Traunsee-Therme? Seit mehreren Jahren ist ein Thermalbad am Ufer des Traunsees im Gespräch, doch ein Baube-ginn steht noch aus. Laut Presseberichten soll die Therme von der OÖ-Thermenholding GmbH gebaut und betrieben werden, die mit derzeit drei Thermen bereits Marktführer in Ober-Österreich ist (Eurotherme Bad Schallerbach, Salzkammergut-Therme Bad Ischl und Mediterrana-Therme Bad Hall). Die Baukosten sollen sich auf ca. 30 Mio. € belaufen. Zur Finanzierung soll eine Drittel-Lösung angedacht sein, die von jeweils gleichen Anteilen für die Thermen-Holding, das Land und die Gemeinde ausgeht. Damit wären durch die Stadt Gmunden rund zehn Mio. € aufzubringen. Zusätzlich müsste ein Premium-Grundstück am Traunsee zur Verfügung gestellt werden. Ob dafür die Toscana-Halbinsel in Frage kommt oder das Erlebnis-Freibad geopfert werden muss, ist unklar. Auch scheint noch nicht geregelt zu sein, wie die Infrastruktur-Maßnahmen wie Anfahrtsstraße und Parkplätze finanziert werden sollen. Hinzu kommt, dass der Anschluß der Gmundener Straßenbahn an die Traunseebahn einen Eigenanteil von 6 Mio. € erfordert. Ob die Kommune das alles schultern kann, wird derzeit diskutiert. Somit ist es in der Schwebe, ob das vom oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer im Jahre 2009 abgegebene Versprechen, die Traunsee-Therme bis 2015 zu verwirklichen, eingehalten werden kann. Quellen: Oberösterreichische Nachrichten, www. salzi.at

Görwihl (Baden-Württemberg)
Nach fast acht Jahren Planung und schließlich einjähriger Sanierung konnte das Hallenbad nebst Turnhalle der Schwarzwald-Gemeinde Görwihl Ende 2011 wiedereröffnet werden. Die nun „Aquihl“ genannte Lehrschwimmhalle verfügt nun über ein rund 100 m² großes Aktivbecken, dessen Tiefe von 60 bis 180 cm abgesenkt werden kann sowie über ein Planschbecken mit verschiedenen Attraktionen. Nun erstrahlt das Gebäude in schönerem Glanz als bei der Eröffnung im Jahre 1971. Die Umbau-kosten sollen etwa 3,5 Mio. € betragen haben. Die Planungen stammen vom Büro fritz Architekten aus Bad Urach. Quellen: www.suedkurier.de, www.aquihl.de

Gößweinstein (Bayern)
Das Hallenbad der oberfränkischen Marktgemeinde wurde im Dezember 2012 geschlossen. Die 25-m-Schwimmhalle stammt aus dem Jahre 1980, wobei sich die Architektur von den damals üblichen Beton-Hallenbädern positiv abhebt. Heizung und Lüftung wurden erst kürzlich renoviert - doch für die energetische Sanierung wären weitere zwei Mio. € aufzubringen, was die Gemeinde nicht kann. Auch das jährliche Defizit, das trotz Subventionierung einer Schwimmschule zuletzt 170.000 € betrug, ist auf Dauer für den kleinen Kurort zu hoch. Derzeit wird nach einem neuen Nutzungskonzept oder Investor gesucht. Quelle: www.goessweinstein.de

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)
Nachdem es im Mai 2012 zu einem Chlorgas-Zwischenfall gekommen war, mußte die „Oase“ für drei Wochen gesperrt wer-den. Als Fehlerquelle wurde die Technik der 135 Meter langen Crazy-River-Reifenrutsche ausgemacht. Da eine Sanierung als zu aufwändig erachtet wurde und eine Neu-Ausrichtung des Bades anstand, wurde die Rutsche Ende 2012 rückgebaut. Quelle: www.oase-guestrow.de

Hachenburg (Rheinland-Pfalz)
Für das Westerwald-Städtchen endete Mitte Juli 2013 eine schier unendliche Geschichte: die Sanierung des Freizeit-Hallenbades. Die aus dem Jahre 1971 stammende Schwimmhalle (mit Freibad von 1934) war 1987 zum Kombi-Freizeitbad mit Saunaland umgebaut worden. Ab September 2009 wurde eine Generalsanierung mit Schwerpunkt Energie-Einsparung durchgeführt. Die sollte eigentlich im Dezember 2010 abgeschlossen sein und rund vier Mio. € kosten. Schwere Mängel in der Bau-Ausführung, vorwiegend bei den Fliesen-Arbeiten, führten jedoch zu einem Baustopp mit Neu-Ausschreibung von Ge-werken. So wurden aus geplanten 15 Monaten schließlich fast vier Jahre Bauzeit. Die Baukosten stiegen auf etwa sechs Mio. € an. Das Angebot des neuen „Löwenbades“ umfasst ein 25-m-Hallenbecken (4 Bahnen) mit 3-m-Sprunganlage, Ausschwimm-becken, Planschbecken und Whirlpool. Highlight ist eine 54 m lange Röhrenrutsche mit Zeitmessung. Im Sommer stehen wei-terhin drei Außenbecken zur Verfügung. Quellen: www.loewenbad-hachenburg.de, www.rhein-zeitung.de

Hamburg
Das auf einer Elbinsel liegende Wilhelmsburg ist der flächenmäßig größte Hamburger Stadtteil. Mit der Internationalen Bau-Ausstellung und der Internationalen Gartenschau finden hier bis Oktober 2013 zwei bedeutende Messen statt. Durch viele Neubauten und eine neue Schwebebahn hat Wilhelmsburg dabei wesentlich an Attraktivität gewonnen. Dazu gehört auch das „Inselbad“, das als Ersatz-Neubau für das abgängige Kombi-Hallenbad von 1978 errichtet wurde. Die neue Schwimmhalle wurde Ende März 2013 nach achtzehn Monaten Bauzeit durch Bäderland-GF Dirk Schumaier und Bausenatorin Jutta Blankau eröffnet. Die Baukosten sollen rund 19 Mio. € (netto) betragen haben. Dafür entstanden ein Hallenbad mit 1.400 m² Wasserfläche sowie eine Basketball-Halle, die bis 2017 bundesligatauglich ausgebaut werden soll. Während der IGS wird die Dreifeld-Turnhalle für die Blumenschau genutzt. Die beiden 25-m-Sportbecken bieten zusammen ganze 18 Schwimmbahnen, wobei auch für den Wasserball optimale Bedingungen geschaffen wurden. Außerdem sind eine 3-m-Sprunganlage, ein Kursbecken und ein Planschbecken vorhanden. Freibad und Saunaland gibt es nun zwar nicht mehr, doch die 40 Meter lange Glasfassade in Südrichtung kann komplett zur Wiese hin geöffnet werden. So bietet die „Schwimmhalle Inselpark“ zumindest ein Freibad-Feeling. Besonderes Augenmerk wurde auch auf die übrigen Fassaden gelegt, wobei hängende Gärten, Holzlamellen, Displays und Solar-Luft-Kollektoren Verwendung fanden. Die Architektur stammt vom Büro Allmann, Sattler, Wappner aus München. Quellen: www.baederland.de, www.iba-hamburg.de

Ismaning (Bayern)
Im Juni 2013 konnte das langersehnte, neue Hallenbad seiner Bestimmung übergeben werden. Die Fertigstellung hatte sich durch massive Probleme mit der Stahlbau-Firma um etwa eineinhalb Jahre verzögert. Die Baukosten erhöhten sich dadurch auf rund 18 Mio. € (netto). Nun stehen den Gästen rund 600 m² Wasserfläche sowie vier Schwitzräume zur Verfügung. Die Badelandschaft bietet ein fünfbahniges Sportbecken mit Sprungbucht (3-m-Turm), Aktivbecken, Erlebnisbecken und Kinderbereich. Eine 50 m lange Edelstahlrutsche sorgt für weiteres Vergnügen. Die Baupläne stammen vom Münchner Büro PRPM-Architekten. Quellen: www.hallenbad-ismaning.de, www.merkur-online.de

Jena (Thüringen)
Das Ost-Freibad von 1954 wurde in der Winterpause einer grundlegenden Renovierung unterzogen. Dabei wurden die Technik saniert und die Becken mit Edelstahl ausgekleidet. Als zusätzliche Attraktion wurde eine Breitrutsche am Sportbecken instal-liert. Die Baumaßnahmen kosteten etwa 2,8 Mio. €. Wegen des langen Winters und der anschließenden Flut verschob sich die Wiedereröffnung auf Ende Juli 2013. Quelle: www.galaxsea-jena.de

Karben (Hessen)
Seit August 2012 ist das Hallenfreizeitbad wegen umfangreicher Sanierungs- und Umbaumaßnahmen geschlossen. Ursprüng-lich war nur ein kleiner Anbau geplant gewesen, doch zwischenzeitlich setzt man sich zunehmend mit der Beseitigung von Baumängeln auseinander. Zudem wird die ehemalige, viel zu kleine Sauna im Obergeschoß nun in ein neues Gebäude im Erd-geschoß mit Zugang zu einem Saunagarten verlegt. Von den noch Mitte 2011 angesetzten 2,2 bis 2,5 Mio. € Maximalkosten spricht mittlerweile niemand mehr. Auch der ursprünglich avisierte Eröffnungstermin im März 2013 ist Geschichte. Zwischen-zeitlich hofft man, noch bis Ende 2013 wieder eröffnen zu können. Bei den Kosten ist man nun bei mindestens vier Mio. € an-gelangt. „Wenn man ein Bad saniert, erlebt man sein blaues Wunder“ hat Bürgermeister Guido Rahn nicht als erster erfahren müssen. Quellen: www.karbener-zeitung.de, www.fnp.de

Kassel (Hessen)
Lange hat man in der Dokumenta-Stadt auf eine große Schwimmhalle gewartet, doch im Juli 2013 konnte endlich Eröffnung gefeiert werden. Mit 32 Mio. € (netto) Bausumme ist das neue Kasseler Auebad eines der teuersten Bäder, die bislang in Deutschland errichtet wurden. Dafür wird allerdings auch einiges geboten. Die Wasserfläche beträgt ganze 2.787 m², verteilt auf sieben Becken. Im Sportbereich dominiert das Wettkampfbecken mit acht Bahnen je 50 m Länge und einer 3-m-Sprunganlage. Daneben befindet sich das Lehrbecken. Das Spaßbad verfügt über ein Erlebnisbecken mit vielen Attraktionen und ein Planschbecken. Wahrzeichen ist hier aber die 117 m lange Reifen-Röhrenrutsche, die sich wie ein grüner Lindwurm an der Fassade entlangringelt. Die Saunalandschaft verfügt über vier Schwitzräume. Highlight ist dabei das Kelo-Blockhaus mit Doppel-Aufgußofen. Im Sommer drängt es die Gäste aber eher in den Freibereich entlang der Fulda. Hier gibt es drei in Edel-stahl ausgekleidete Becken. Das Mehrzweckbecken bietet Strömungskreisel, Sprudelliegen und weitere Attraktionen, für die Kleinen stehen eine Wasser-Spiellandschaft und ein großes Spielschiff bereit. Als einziger Überrest des hier zuvor seit 1952 bestehenden Freibades blieb das Sprungbecken erhalten - natürlich komplett renoviert. Der filigrane Sprungturm erlaubt Mut-proben aus bis zu zehn Metern Absprunghöhe. Die Architektur stammt vom Büro Löweneck + Schöfer aus München. Quellen: www.sw-kassel.de, www.hna.de

Kernen im Remstal (Baden-Württemberg)
Nach eineinhalbjähriger Sanierung wurde das Römer-Hallenbad Rommelshausen im Juni 2013 wiedereröffnet. Neben dem 25-m-Sportbecken verfügt es nun im Innenbereich auch über ein Entspannungs- und Kinderbecken, ein Textil-Dampfbad, eine Wellnessdusche und einen Wintergarten-Ruhebereich. Die Renovierungs-Kosten für das 40 Jahre alte Bad beliefen sich auf rund 3 Mio. €. Die künftigen Betriebskosten (ohne Abschreibung und Zinsen) sollen 330.000 € pro Jahr betragen. Quellen: www.kernen.de, Fellbacher Zeitung

Kirkwall (Schottland)
Mit dem Pickaquoi-Center eröffnete im November 2012 das erste Freizeitzentrum auf den Orkney-Islands. Man findet hier u. a. Fitness-Center, Kino, Indoor-Spielpark, Outdoor-Sportanlagen und eine Wellness-Zone. Textil-Sauna, Dampfbad, Whirlpool und Massagen sind im Angebot. Die geplante Schwimmhalle ist allerdings noch nicht fertiggestellt. Quelle: www. pickaquoy.net

La Norville (Frankreich)
Nach einer General-Sanierung wurde im Oktober 2012 das Bassin Nautique de l'Arpajonnais wiedereröffnet. Das Sport-Hallenbad nördlich von Paris verfügt über fünf Bahnen je 25 m und ein Lehrbecken. Quelle: tourisme-essonne.com

Laupheim (Baden-Württemberg)
Bereits 1942 eröffnete in der oberschwäbischen Kleinstadt eine Sauna, die nach der Olympiasauna von Berlin 1936 erst zweite im gesamten Reichsgebiet. Rund 71 Jahre lang war die Schwitzkammer vor allem bei den Senioren ein beliebter Treffpunkt. Ein Rekord, der für familienbetriebene Saunas wohl noch sehr lange Bestand haben wird. Ende April 2013 mußte Inhaber Morri Rieger den Ofen abstellen und die Sauna wegen der nicht mehr erfüllbaren, neuen Auflagen aufgeben. Quelle: Schwäbische Zeitung

Maxdorf (Rheinland-Pfalz)
Nach fast fünfjähriger Sanierung konnte das Kreisbad im Juni 2013 wiedereröffnet werden. Die Arbeiten waren bereits im Ok-tober 2008 in Angriff genommen worden, hatten sich aber durch Mängel bei der Bau-Ausführung immer weiter verzögert. Saunaland und Bistro sollen sogar erst im September 2013 fertig sein. Die Umbaukosten wurden zuletzt mit rund 7,4 Mio. € angegeben (ohne Extras). Dafür hätte man ein Bad in vergleichbarer Ausstattung (687 m² Wasserfläche in drei Becken, 3 Schwitzräume) wohl auch neu bauen können - in einem Drittel der Zeit. Quellen: www.rhein-pfalz-kreis.de, www.rheinpfalz.de

Meckesheim (Baden-Württemberg)
Bereits beim Bau des Meckesheimer Hallenbades im Jahre 1974 hatte es große Probleme gegeben. Damals hatte man auf eine Tiefgründung im weichen Boden verzichtet, was sich schnell rächte. Risse bildeten sich, das Gebäude bekam eine Neigung und schon 1990 mußte es wegen gravierender Baumängel endgültig geschlossen werden. Über 20 Jahre wurde über das weitere Schicksal diskutiert, doch im Januar 2013 rückten nun die Abrißbagger an. Die Entsorgung wird nun mindestens 100.000 weitere € verschlingen. Quelle: www.rnz.de

Menden (Nordrhein-Westfalen)
Erst im Jahre 2005 war das Mendener Freibad im Biebertal zum schmucken Naturbad umgebaut worden. Einen erfolgreichen Betrieb gab es - vor allem wegen der bescheidenen Sommer - jedoch nie. So wurde Ende 2011 der Beschluß gefaßt, das Bad nicht mehr zu öffnen. Die Stadt will dadurch 40.000 € Betriebskosten pro Jahr einsparen. Trotzdem laufen pro Jahr gut 35.000 € für Abschreibungen, Versicherungen, Steuern und Substanz-Erhaltung auf. Die Hoffnung, einen neuen Betreiber zu finden, blieb bislang unerfüllt. Auch die Pläne eines privaten Investors, auf dem Gelände eine Saunalandschaft mit angeschlossenem Wohnmobilpark zu errichten, sind nun fehlgeschlagen. Jetzt erwägt die Stadt im Norden des Sauerlandes, das Gelände ander-weitig zu nutzen und das Naturbad abzureißen. Quelle: www.derwesten.de

Mindelheim (Bayern)
Das Hallenbad aus den 1970er Jahren erhielt im Jahre 2010 eine energetische Sanierung für 1,77 Mio. €. Von außen erscheint das Gebäude wieder fast wie neu. Anders sieht es allerdings drinnen aus. Für die Erneuerung der Technik sowie optische Ver-besserungen wie neue Fliesen wurden rund fünf Mio. € veranschlagt. Eine Summe, die von dem kleinen Städtchen nicht auf einmal aufgebracht werden kann. Nun soll eine Sanierung in drei Bauabschnitten erfolgen, wobei noch in 2013 begonnen wer-den soll. Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz)
Seit rund 22 Jahren ist das Freizeithallenbad „Tauris“ nun in Betrieb - und nach wie vor sehr beliebt. Rund 300.000 Gäste be-suchen das Erlebnisbad pro Jahr. Damit das so bleibt, hat Betreiber APM (GF Dr. Michael Quell) nun eine neue Röhrenrutsche installieren lassen. Sie ersetzt die alte, bunte GFK-Rutsche bei gleicher Länge (55 m). Neu ist auch die moderne Zeitmeß-Anlage, die nun das Wettrutschen ermöglicht. Die Kosten für die Erneuerung wurden mit rund 190.000 € angegeben. Ebenfalls renoviert wurde die Vulkan-Sauna. Seit Mitte Mai 2013 erstrahlt das Bad nun in neuem Glanz. Quellen: www.tauris.net, www.blick-aktuell.de

Neusäß (Bayern)
Im Freizeitbad Titania steht ein Betreiberwechsel bevor. Die bisherige Betreibergesellschaft, die das im März 2001 eröffnete Themenbad von Anfang an geführt hatte, scheidet zum 01. Oktober 2013 aus. Im September 2012 war es durch einen massiven Legionellen-Befall zu einer rund zweimonatigen Schließung des Bades gekommen. Für die daraus entstandenen Kosten, vor allem durch den Einnahmen-Ausfall, wollten aber weder die Stadt als Eigentümer noch der Betreiber aufkommen. Der Streitwert belief sich laut Presseberichten auf rund 250.000 €. Nachdem man sich nicht einigen konnte, wurde das Vertragsverhältnis aufgelöst. Wie es mit dem Titania weitergeht, ist derzeit noch unklar. Es wurde jedoch davon gesprochen, dass zunächst Sanierungs-Maßnahmen durchgeführt werden sollen. Quellen: www.titania-therme.de, www.augsburger-allgemeine.de

Nidda (Hessen)
Die Bäderlandschaft der Kleinstadt Nidda im Vogelsbergkreis ist im Umbruch begriffen. Bereits vor vier Jahren wurde im Sole-Hallenbad des Stadtteils Bad Salzhausen eine neue Saunalandschaft eingeweiht, die unter anderem über vier Schwitzräume verfügt, darunter eine Salinen-Grotte. Die frühere Kellersauna eines externen Betreibers wurde zuvor außer Betrieb genommen. Kurz darauf wurde das rund 30 Jahre alte Kurbad in „Justus-von-Liebig-Therme“ umbenannt. Die Besucherzahlen sind seit dem Umbau gestiegen und haben die 100.000er-Marke wieder überschritten. Nun gibt es eine weitere Attraktion, die mehr Gäste locken soll: eine Himalaya-Salzgrotte. Wände aus hinterleuchteten Salzziegeln und Onxyplatten, salzbedeckter Fußbo-den und eine Sole-Vernebelungsanlage sorgen für das Wohlbefinden der Gäste. Da der Besuch der Salzgrotte - anders als in den meisten anderen Bädern - bereits im Eintrittspreis enthalten ist, nutzen nahezu alle Besucher diesen Salzraum.
Doch auch im Kombi-Hallenbad in der Kernstadt tut sich einiges. Die Schwimmhalle aus den 1970er Jahren wurde in 2010 „aufgehübscht“, um noch ein paar Jahre in Betrieb bleiben zu können. Dabei wurde unter anderem eine neue Decke eingezo-gen. Das Freibad war bereits in 1995 einer Sanierung unterzogen worden. Die weitere Planung sieht nun vor, ein komplett neues Hallenfreibad auf dem Gelände zu bauen und das alte Bad im Anschluß abzureißen. Dafür werden etwa zehn Mio. € veranschlagt. Die neue Schwimmhalle soll wie bisher schon über fünf Schwimmbahnen je 25 m Länge sowie ein Planschbe-cken verfügen. Zusätzlich soll es ein rund 50 m² großes Warmsprudelbecken geben. Eine große Röhrenrutsche sowie eine In-nen- und Außengastronomie werden das Angebot bereichern. Die Planung wurde dem Büro BZM-Architekten aus Wiesbaden übergeben, das bereits die Renovierung des alten Hallenbades durchgeführt hatte. Die Architekten Barthel, Zisowsky und Marhöfer haben bereits einige Erfahrung bei der Renovierung von Bädern gesammelt, beispielsweise bei der Sanierung der Kaiser-Friedrich-Therme Wiesbaden, des Kaiser-Wilhelms-Bades in Bad Homburg und mehreren Freibädern, z. B. des Herzogenriedbades Mannheim. Der Bau des neuen Hallenbades in Nidda soll nach Möglichkeit bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Quellen: www.bad-salzhausen.de, www.kreis-anzeiger.de, www.architekten-bzm.de

Paris (Frankreich)
Lange Zeit stand der Name „Molitor“ als Inbegriff eines mondänen Hallen- und Sommerbades im Westen der französischen Hauptstadt. Im Jahre 1929 durch „Tarzan“ Johnny Weissmüller eröffnet, wurde das Bad bis 1989 genutzt. Das 46-m-Außenbecken, umrahmt von drei Etagen Umkleidekabinen, diente im Winter auch als Eislauffläche. Seit Oktober 2011 läuft nun die Renovierung des vom Art Déco geprägten Bauwerks. Wegen starker Betonschäden konnten allerdings nur die Fassade sowie die beiden großen Becken erhalten werden, der Rest wurde abgerissen. Um das 33-m-Innenbecken herum entsteht also ein komplett neues Bad. Historische Elemente wie Kabinen, Glasmalereien oder die Eisengeländer sollen ins neue Interieur in-tegriert werden. Auch das große Glasdach über dem Innenbecken soll neu entstehen. Vom ehemaligen Konzept des berühmten Architekten Lucien Pollet, der auch die Bäder Pailleron und Pontoise erschuf, soll möglichst viel übernommen werden. Dafür wurden die renommierten Architekten Alain Derbesse, Jacques Rougerie und Alain-Charles Perrot beauftragt. Die Fertigstel-lung des Komplexes soll im Frühjahr 2014 erfolgen. Quellen: www.paris.fr, www.piscine-molitor.com

Rain (Bayern)
Die Schwimmhalle der Grundschule aus den 1970er Jahren verfügt über vier Bahnen je 25 m und eine 3-m-Sprunganlage. Für 2013 ist die energetische Sanierung der Glas-Front und der Fassaden vorgesehen. Im Etat wurden dafür 1,17 Mio. € vorgese-hen. Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

Rotenburg / Fulda (Hessen)
In frischem Glanz zeigt sich das Rotenburger Hallenbad seit Ende Oktober 2012. Nach einer vorwiegend technischen und energetischen Sanierung fallen den Gästen vor allem die farbenfrohen Umkleiden in Orange und Kiwigrün sowie die hellen Pastellfarben und die Deckensegel in der Schwimmhalle ins Auge. Am eigentlichen Bade-Angebot hat sich kaum etwas geän-dert. Es steht auch weiterhin ein 25-m-Becken mit vier Bahnen zur Verfügung. Highlight sind hier die beiden Sprungbretter mit 1 und 3 m Höhe. Das Nichtschwimmerbecken verfügt nun zusätzlich über Sprudelliegen. Neu gestaltet wurde das Plansch-becken. Die Kosten für die Sanierung beliefen sich auf 3,4 Mio. €. Quelle: www.kreis-anzeiger.de

Rüsselsheim (Hessen)
Wenig zu lachen haben derzeit die Nutzer des „Freizeitbades an der Lache“. Das Hallen- und Freibad mit Riesenrutsche und Saunaland ist seit März 2013 wegen technischer Mängel geschlossen. Ob und wann es mit dem Schwimmbad weitergeht, war im Juni 2013 noch völlig unklar. Sicher ist, dass ein erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Das gilt auch für die nebenan be-findliche Großsporthalle. Der Stadtrat erwägt nun einen Abriß beider Gebäude und die gewinnbringende Umnutzung zum Wohngebiet. Allerdings gibt es dagegen einen steigenden Widerstand nicht nur bei den Schulen, Sport- und Schwimmvereinen, sondern auch bei der übrigen Bevölkerung. Man befürchtet, dass ein Ersatz-Neubau an anderer Stelle den Schul-, Vereins- und Breitensport der Opel-Stadt auf mehrere Jahre hinaus zum Erliegen bringt. Eine Neubau-Planung und eine Lösung für die Übergangszeit existieren derzeit wohl noch nicht. Quellen: www.ruesselsheim.de, www.main-spitze.de

Saarbrücken (Saarland)
Die Stadt Saarbrücken möchte bei ihren derzeit fünf Bädern Einsparungen in Höhe von 800.000 € jährlich vornehmen. Dazu wurde im Februar 2013 ein externes Gutachten präsentiert. Jenes kommt zum Schluß, dass das Erlebnis-Freibad in Dudweiler sowie das Hallenfreibad Altenkessel geschlossen werden sollten. Bereits in einem Gutachten von 2010 war empfohlen worden, das Dudweiler Freibad sowie das Fechinger Kombibad zu schließen. Damals war es zu einem Proteststurm der Bürger ge-kommen - die Bäder sind bis heute geöffnet. Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de

Sandwell (England)
Im April 2013 eröffnete in den West-Midlands das neu gebaute Tipton Swimming-Centre. Das Freizeitzentrum verfügt über ein Hallen-Sportbecken mit sechs Bahnen je 25 m, ein Lehrbecken und ein großes Fitness-Center. Die Baukosten betrugen rund 10 Mio. €. Quelle: www.slt-leisure.co.uk

Seesen (Niedersachsen)
Seit der Eröffnung der Sehusa-Wasserwelt vor rund 40 Jahren konnte diese über 7 Mio. Besucher verzeichnen. Besonders be-liebt ist dabei die Saunalandschaft, die von mehr als 20 % der Gäste genutzt wird. Die Bausubstanz wird laufend erneuert und befindet sich in einem guten Zustand. Die 72 m lange Blackhole-Röhrenrutsche, für die Kids der Haupt-Anziehungspunkt, hat allerdings das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Darum wird die „Zauberrutsche“ ab Mai 2013 demontiert und durch eine neue Attraktion ersetzt. Bereits beauftragt ist eine moderne Reifen-Rutsche mit Trichter Cone Slide. Diese soll im September 2013 fertiggestellt sein. Quelle: www.beobachter-online

Weltall
Ein zukünftiges Paradies für Schwimmer? Das Weltraum-Teleskop Hubble entdeckte letztes Jahr jedenfalls einen neuen Planeten-Typen: den Wasserplaneten. Der größtenteils aus Wasser bestehende Himmelskörper GJ 1214b befindet sich im Sternbild Schlangenträger - schlappe 40 Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Superplanet soll den 2,7-fachen Durchmesser der Erde haben und gut siebenmal so viel wiegen. Leider wird das Schwimmen dort durch eine dichte Dampf-Atmosphäre recht eintönig sein. Ob es dort auch Bademeister gibt, blieb den Teleskopen bislang verborgen... Quelle: www.focus.de

Wernigerode (Sachsen-Anhalt)
Das Waldhofbad wurde im Juni 2013 nach größerer Sanierung wiedereröffnet. Im Mai 2012 hatte ein Brand das Hauptgebäude des Freibades völlig zerstört. Die Versicherung ersetzte den Schaden an dem über 120 Jahre alten Traditionsbad jedoch und so konnte der 700.000 € teure Wiederaufbau gestemmt werden. Quelle: www.volksstimme.de

Wetter (Hessen)
Das von den Stadtwerken Wetter betriebene Sport-Hallenbad wurde Ende Juni 2013 nach halbjähriger Sanierung wiedereröff-net. Die Schwimmhalle verfügt nun über ein 200 m² großes Edelstahl-Becken mit Sprungbrett, Massagedüsen, Bodensprudler und Kletterwand sowie Planschbecken und Textil-Dampfbad. Die Umbaukosten wurden mit 650.000 € beziffert. Quelle: www.stadtwerke-wetter.de

Worthing (England)
Der beliebte Kur- und Badeort an der Südküste Englands (West Sussex) ist seit April 2013 um eine Attraktion reicher. Anstelle des alten Hallenbades wurde das Splashpoint Leisure Centre eröffnet. Das Sport- und Freizeit-Hallenbad verfügt über ein 25-m-Becken mit 6 Bahnen und 3-m-Sprungturm, Lehrbecken, Erlebnisbecken und Außen-Wasserspielplatz. Eine rund 40 m lan-ge Indoor-Wasserrutsche sorgt für Abenteuer bei den Kids. Zudem ist ein großes Fitness-Center in das Gebäude integriert, wie in Großbritannien allgemein üblich. Textilsauna und Dampfbad komplettieren das Angebot. Quelle: worthingleisure.co.uk

Zwickau (Sachsen)
Als Ersatz für das 2005 geschlossene Erlenbad konnte im Juni 2013 die „Glückauf-Schwimmhalle“ eröffnet werden. Das neue Wettkampf-Hallenbad verfügt über einen Beckeninhalt von rund 3.000 m³ bei 1.285 m² Wasserfläche. Das große Schwimmbecken verfügt über acht Schwimmbahnen je 50 m Länge, wobei die Bahnenlänge durch eine zwei Meter breite Schwimmbrücke variabel ist. Bei bis zu 360 cm Beckentiefe konnte auch eine 3-m-Sprunganlage installiert werden. Weiterhin gibt es auch ein rund 200 m² großes Lehr- und Aktivbecken. Die Bauzeit war mit rund zwei Jahren etwa zwei Monate kürzer als ursprünglich veranschlagt. Die Baukosten betrugen rund 15 Mio. €. Quelle: glueck-auf-schwimmhalle.de

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