Neuigkeiten aus der Welt der Bäder und Saunen

- Bäder-News 02/2013 -
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Variable 50-m-Becken
Wenn ein Bäder-Neubau ansteht, denken viele größere Städte darüber nach, ein 50-m-Hallenbecken zu integrieren. Vor allem die Schwimmsport-Vereine wünschen sich solche Trainings-Möglichkeiten. Meist wird das aber aus Kostengründen schließlich wieder verworfen. Schließlich hat bereits ein 6-Bahniges Wettkampfbecken rund 833 m² Wasserfläche und damit über 1.500 m³ Wasservolumen. Bei zehn Bahnen sind es gar 1.250 m² Fläche und etwa 2.500 m³ Volumen. Doch man braucht diese große Wasserfläche nicht permanent, sondern eigentlich nur für Wettkämpfe und für die Trainingszeiten der Spitzensportler. In der übrigen Zeit könnte man das Becken anders nutzen. Dafür braucht man eigentlich nur variable Trennwände (wie z. B. Schwimmbrücken) und variable Beckentiefen (Hebeböden). So kann man ein 50-m-Becken binnen Minuten beispielsweise in ein 25-m-Sportbecken, ein Gymnastikbecken und ein Sprungbecken aufteilen. Oder vielleicht auch in Tauchbecken, Wasser-ballfeld, Aktivbecken und Planschbecken. Theoretisch sind schon bei sechs Bahnen bis zu fünf Becken gleichzeitig denkbar. Mit intelligenter Wasserführung und durchgehenden Schwimmbrücken bis zum Boden könnte man die einzelnen Becken sogar mit unterschiedlichen Temperaturen versehen. Damit hätte man schon mit einer Wasserfläche von 833 m², also kaum größer ist als die konventioneller 25-m-Hallenbäder, sowohl das Wettkampfschwimmen als auch das Freizeit- und Wellnessbaden abgedeckt. Der bauliche Mehraufwand ist relativ niedrig (und sogar billiger als drei Einzelbecken), die Möglichkeiten sind aber enorm - und die Technik dafür ist schon jahrelang erprobt. Quelle: www.familand.de

Albstadt (Baden-Württemberg)
Nach der Übernahme der Betriebsführung des badkap durch die Firma g1 (Inhaber: Marcus Steinhart und Peter Gooss) im Jahre 2010 wurden einige bauliche Änderungen durchgeführt. So wurde das Wellenbecken verkleinert und an der freigewordenen Stelle ein hochgesetztes Thermalbecken errichtet. Im Saunaland entstanden ein neuer Ruheraum und neue Räumlichkeiten für die Massagepraxis im Obergeschoß. Highlight sind allerdings die beiden neuen Außensaunas. Im Erdgeschoß findet man nun eine Salzsauna mit hinterleuchteten Salzziegeln und Salzboden. Hier ist Platz für bis zu 80 Personen gleichzeitig. Eine Etage höher wurde aus Kelostämmen eine Panorama-Sauna errichtet. Hier werden nun auf drei zentralen Öfen die stündlichen Erlebnis-Aufgüsse durchgeführt. Etwa 70 Sitzplätze sind dafür vorhanden. Nach dem Aufguß kann man auf der neuen Veranda abdampfen und sich anschließend an der ebenfalls neuen Kneipp-Gießanlage erfrischen. Die Kosten für die Umbau-Maßnahmen wurden mit 3,5 Mio. € (netto) beziffert. Quellen: www.schwarzwaelder-bote.de, www.zak.de

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz)
Nach jahrelangen Diskussionen hat der Stadtrat an die neu gegründete Bad GmbH im März 2013 den Auftrag erteilt, mit den Planungen für ein neues Kombi-Hallenbad zu beginnen. Als Standort wurde die unmittelbare Nachbarschaft zum bestehenden Freibad im Salinental beschlossen. Der Bau soll nun schnellstmöglich in Angriff genommen werden. Gleichzeitig soll die Sa-nierung oder der Neubau des Freibades erfolgen. Nach Eröffnung soll das alte Sport-Hallenbad in der Stadtmitte geschlossen werden. Auf einer Fläche von 38.000 m² könnten im Außenbereich ein Wettkampfbecken (50 m), ein Nichtschwimmerbecken mit Rutsche sowie ein Planschbecken entstehen. Die Wasserfläche soll rund 1.850 m² betragen. Für den Hallenbereich sind ein Sportbecken (25 x 16,66 m mit sechs Bahnen), Nichtschwimmerbecken, Erlebnisbecken, Außenbecken und eine Röhrenrut-sche angedacht. Die Wasserfläche soll hier 820 m² betragen.
Für die Erstellung des Ganzjahresbades rechnet man mit ca. 17,8 Mio. € Kosten. Ebenfalls noch im Gespräch ist eine größere Variante mit attraktiver Textilsauna für rund 22 Mio. €. Mit derstellung wird für das Jahr 2015 gerechnet. Die Sanierung des maroden Hallenbades war mit ca. 3,8 Mio. € beziffert worden, die des Freibades Salinental mit 6,2 Mio. €. Sanierungsbe-dürftig ist auch das Freibad Bosenheim, wofür man mit rund 2,4 Mio. € rechnet. Eine Schließung dieses Bades ist daher wahrscheinlich. Das historische, im Jahre 2000 zur Saunalandschaft umgebaute Bäderhaus aus dem Jahre 1911 sowie die „Crucenia-Therme“ sollen auf jeden Fall auch weiterhin betrieben werden. Ob sich die angrenzende Stadt Bad Münster am Stein-Ebernburg am Neubau-Projekt des Ganzjahres-Freizeitbades beteiligen wird, wurde nicht bekannt gegeben. Die Kosten für eine Sanierung des Freibades in Bad Münster werden auf 2,3 Mio. € und die des Hallenbewegungsbades in Bad Münster auf zirka zwei Mio. € geschätzt. Quellen: stadt-bad-kreuznach.de, rhein-zeitung.de

Bochum (Nordrhein-Westfalen)
Das denkmalgeschützte Stadtbad Mitte wurde bereits in 1998 abgerissen, damit an gleicher Stelle das Einkaufszentrum „Stadtbad-Galerie“ gebaut werden konnte. Das geschah allerdings unter der Auflage, eine neue Sport-Schwimmhalle in die Galerie zu integrieren. Ende 2002 konnte das neue Stadtbad dann eröffnet werden. Das Angebot umfaßt ein 25-m-Becken mit sechs Bahnen, Aktivbecken, Kinderbecken und eine kleine Saunalandschaft. Rund 122.000 Gäste konnte die Anlage im Jahre 2011 verzeichnen, davon rund 70.000 als Gäste der Schwimmhalle und der Sauna, über 20.000 Kurs-Teilnehmer und etwa 32.000 Schüler. Als Mitte 2012 ein Wasserrohrbruch die Technik stark beschädigte, sprach der Betreiber SFM noch von einer Schadensbehebung binnen weniger Wochen. Zwischenzeitlich wurde jedoch bekannt gegeben, dass der Betreiber wirtschaftlich überfordert ist und einen um mindestens 120.000 € pro Jahr höheren Zuschuß benötigt, um das Bad weiter offenhalten zu können. Diesen Betrag will die Stadt Bochum aber nicht bereitstellen. So bleibt das Bad auf absehbare Zeit erst einmal geschlossen. Die Suche nach einem neuen Betreiber wird derzeit ebenso für möglich gehalten wie der Verkauf von Bad und evtl. der kompletten Immobilie. Quellen: www.derwesten.de, www.lokalkompass.de

Esens-Bensersiel (Niedersachsen)
Die „Nordseetherme Sonneninsel“ stammt aus dem Jahr 1989 und war nach über 20 Jahren Betrieb sanierungsbedürftig. Die Renovierungsarbeiten fanden in zwei Bauabschnitten statt und wurden Mitte März 2013 abgeschlossen. Im Winter 2011 / 2012 waren zunächst die technischen Anlagen, die Garderoben und das Kurmittelhaus erneuert. Im letzten Winter widmete man sich der Innenausstattung des Freizeitbades. Die Saunalandschaft wurde renoviert und um eine Banja-Sauna ergänzt, das Kassensystem auf bargeldlosen Zahlungsverkehr umgestellt, die Bodenbeläge und die Umkleiden erneuert und das Kinderbecken komplett umgestaltet. Auch die Riesenrutsche wurde überarbeitet. Insgesamt wurden 5,5 Mio. € investiert. Für die Planung war das Büro Seele + Garcia aus Leer zuständig. Quelle: bensersiel.de

Filderstadt (Baden-Württemberg)
Der Gemeinderat hat im März 2013 beschlossen, die Sauna- und Wellnesslandschaft des Fildorado zu erweitern. Bis Novem-ber 2014 sollen u. a. ein eigener Sauna-Zugang, ein zusätzlicher Sauna-Parkplatz, weitere Umkleiden, ein neuer Ruheraum und eine Dachterrasse gebaut werden. Das Schwitz-Angebot wird um eine Panoramasauna und ein weiteres Dampfbad ergänzt. Dann werden insgesamt elf Schwitzräume zur Verfügung stehen. Die Erweiterungs-Maßnahmen sollen während des laufenden Betriebes durchgeführt werden. Angesichts der immer schärfer werdenden Konkurrenz-Situation sollen später auch noch neue Attraktionen im Erlebnisbad folgen. Die Looping-Rutsche ist zwar vom Tisch, doch Bäderchef Felix Schneider ist zuversicht-lich, dass die Rutschen-Hersteller in den nächsten Jahren eine innovative Neuentwicklung ins Fildorado bringen könnten. Da-bei steht man einem schnellen Raketenstart durchaus nicht abgeneigt gegenüber. Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de

Flensburg (Schleswig-Holstein)
Rund zweieinhalb Jahre nach Eröffnung des Flensburger Campusbades ist das dortige ÖPP-Modell am Ende. Nachdem es be-reits Anfang 2011 Befürchtungen wegen zu geringer Besucherzahlen gegeben hatte, musste der Betreiber im November 2012 schließlich die Zahlungsunfähigkeit bekunden. Nach einer dreimonatigen Übergangsphase unter Insolvenzverwaltung haben die Flensburger Stadtwerke nach Presseberichten zumindest vorläufig die Leitung übernommen. Ob dies die endgültige Lösung sein wird und ob es künftig eine engere Zusammenarbeit mit dem nur sechs Kilometer entfernten Mitbewerber „Fördeland-Therme“ geben wird, stand Ende März 2013 noch nicht fest. Quelle: www.shz.de

Genf (Schweiz)
Als neuestes Super-Kreuzfahrtschiff absolvierte die MSC Preziosa Ende März 2013 in Genua ihre Jungfernfahrt. Das Schiff rangiert mit rund 140.000 BRT und 333 m Länge unter den Top Ten der Ozeanriesen. Etwa 4.000 Gäste und fast 1.400 Besat-zungsmitglieder finden gleichzeitig auf den 18 Decks des Luxusdampfers Platz. Das 550 Mio. Dollar teure Schiff bietet den Passagieren ein luxuriöses Interieur mit 19 Themen-Bars und Restaurants, 4D-Kino, Theater und dem 2.500 m² großen Aurea-Spa. Vier Schwimmbecken, darunter ein „Infinity-Pool“ mit uneingeschränktem Meeresblick, 12 Whirlpools und der Wasser-Spielplatz Doremi Castle ergänzen das Angebot. Ein weiteres Highlight ist die bislang längste Wasserrutsche an Bord eines Schiffes, die 120 Meter Rutschvergnügen bietet. Die blaue GFK-Röhre verfügt auch über eine neun Meter lange Crystal-Section, die - für etwa eine Sekunde - den Blick auf das 50 Meter tiefer gelegene Meer ermöglicht. Als Taufpatin fungierte die Film-Diva Sophia Loren (78), die jedoch keine Rutschpartie unternahm. Quelle: www.schiffe-und-kreuzfahrten.de

Görwihl (Baden-Württemberg)
Nach fast acht Jahren Planung und schließlich einjähriger Sanierung konnte das Hallenbad nebst Turnhalle der Schwarzwald-Gemeinde Görwihl im Oktober 2011 wiedereröffnet werden. Die nun „Aquihl“ genannte Lehrschwimmhalle verfügt nun über ein rund 100 m² großes Aktivbecken, dessen Tiefe von 60 bis 180 cm abgesenkt werden kann sowie über ein Planschbecken mit verschiedenen Attraktionen. Nun erstrahlt das Gebäude in schönerem Glanz als bei der Eröffnung im Jahre 1971. Die Um-baukosten sollen etwa 3,5 Mio. € betragen haben. Die Planungen stammen vom Büro fritz Architekten aus Bad Urach. Quel-len: www.suedkurier.de, www.aquihl.de

Hannover (Niedersachsen)
Nicht zufriedenstellend verläuft für die Stadt Hannover das ÖPP-Modell für das Misburger Bad. Das Hallen- und Freibad aus dem Jahre 1974 wurde in 2008 an einen privaten Betreiber übergeben und in ein Fitness- und Gesundheitsbad umgewandelt. Vereinbart war zunächst, dass die Stadt die Umbaukosten in Form eines jährlichen Zuschusses in Höhe von 490.350 € über-nimmt, aber keinen Betriebskosten-Zuschuß bezahlt. Die Rechnung ging allerdings nicht auf. Anstatt der für 2011 mindestens erwarteten 187.000 Besucher (davon 30.000 im Saunaland) kamen nämlich tatsächlich lediglich 102.000 (davon nur 8.000 Saunagäste). So wurde zur Vermeidung einer Insolvenz des Betreibers zunächst ein jährlicher Betriebskosten-Zuschuß in Höhe von rund 105.000 € bewilligt. Ab 2013 wurde dieser nach neuerlichen Zahlungs-Schwierigkeiten des Betreibers und für not-wendige Unterhaltungs-Maßnahmen um weitere 340.000 € pro Jahr erhöht. Da man nun auch nicht mehr von einer überwie-gend unternehmerischen Tätigkeit des Betreibers sprechen kann, wird zusätzlich Umsatzsteuer fällig. So zahlt die Stadt Han-nover nun etwa eine Mio. € jährlich für das Bad. Vor der Sanierung betrug der jährliche Betriebskosten-Zuschuß rund 700.000 €. Quelle: www.hannover-stadt.de

Haslach an der Mühl (Ober-Österreich)
Im März 2013 wurde beschlossen, das Haslacher Hallenbad nicht mehr zu öffnen. Eine dringend notwendige Generalsanierung hätte laut Gutachten mindestens vier Mio. € gekostet und wurde als unrentabel eingestuft. Über die weitere Nutzung oder den Abriß des Gebäudes wurde noch nicht entschieden. Da man sich in Haslach jedoch weiterhin eine Schwimmhalle wünscht, soll bis Herbst 2013 ein Konzept für einen Neubau - evtl. auf interkommunaler Basis - erarbeitet werden. Quelle: www.meinbezirk.at

Keitum (Sylt)
15,5 Mio. € hätte der Bau der Keitum-Therme kosten sollen - allerdings wurde sie niegestellt. Nachdem bereits einige Millionen verbaut waren, wurde das Vorhaben nach Streitigkeiten mit Baufirmen und Betreiber vor über vier Jahren gestoppt. Seither sitzt die Gemeinde auf einer Bauruine in bester Strandlage, ohne Aussicht auf schnelle Veränderung. Alle Versuche, den Bau-zustellen oder eine andere Nutzung zu finden, z. B. als Kunstmuseum, scheiterten. Solange das Insolvenzverfahren der Bau-firma nicht abgewickelt ist, hat die Kommune keinen Zugriff auf das Gelände. Wie lange das noch dauert, kann niemand sa-gen. Die Bauschilder mußten zwischenzeitlich auf Drängen aus Brüssel abmontiert werden, damit nicht an die Schmach erin-nert wird, dass für das Projekt einst Fördergelder der EU geflossen sind. Die Einheimischen wünschen sich derweil wieder das Freibad zurück, das vor Baubeginn an gleicher Stelle stand. Aber auch daraus wird wohl nichts werden, zumal noch mindes-tens eine halbe Mio. € für den Abriß der Ruine zu bezahlen sind. Quellen: Sylter Rundschau, Hamburger Abendblatt

Kötzting (Bayern)
Seit Dezember 2010 verfügt das Familien-, Erholungs- und Erlebnisbad Aqacur auch über die von den Gästen lange ge-wünschte Riesenrutsche. Es handelt sich um eine X-Tube-Reifenrutsche mit Lichteffekten, die mit 1er- bis 3er-Reifen befahren werden kann. 96 Meter Länge (103 m mit Auslauf) und rund 10 % Gefälle sorgen für etwa 25 Sekunden Rutschvergnügen. Die Rutsche wurde von Wiegand-Maelzer geliefert. Außerdem wurde ein weiteres Thermalbecken (50 m²) eingeweiht. Nun stehen insgesamt ein Dutzend Becken sowie sieben Schwitzräume für die Gäste bereit. Im Sommer gibt es zusätzlich noch ein großes Wellenbecken im Freigelände. Rund 240.000 Jahresgäste sprechen für die Beliebtheit des Aqacur. Quellen: www.idowa.de, www.aqacur.de

Oberhofen (Schweiz)
Das Schicksal des Oberhofener Sport-Hallenbades ist ungewiß. Aktuell besteht an dem im Jahre 1977 eröffneten Gebäude ein Sanierungsbedarf in Höhe von mindestens 4 Mio. CHF, vielleicht sogar bis zu 12 Mio. CHF. Zwar trägt der vor zehn Jahren eröffnete Wellnessbereich zur Verminderung des Defizits bei, doch trotzdem müssen jährlich um die 250.000 CHF für den Be-trieb zugeschossen werden. Zudem trägt sich die Nachbarstadt Thun mit dem Gedanken, das dortige Strandbad im Winter mit-tels Traglufthalle zu überdachen, was Oberhofen weitere Einnahmen kosten würde. Wenn der Mietvertrag mit der Migros im Jahre 2016 ausläuft, dürfte die letzte Stunde für das Oberhofener Bad geschlagen haben.

Ried im Innkreis (Öber-Österreich)
Das Hallenbad in Ried steht vor dem Aus. Laut Statiker entspricht die Schwimmhalle nicht mehr den Anforderungen und muss daher nach der Wintersaison 2013 endgültig geschlossen werden. Eine Sanierung erscheint nicht rentabel. Somit gibt es ab Frühjahr 2013 im Innviertel nur noch ein einziges Sport-Hallenbad, nämlich das in Braunau. Gemeinderat und Bürgerschaft sind sich grundsätzlich darüber einig, dass ein neues Bad gebaut werden soll, weil es für den Schulsport und auch den Breitensport unverzichtbar sei. Eine Entscheidung über den Standort sowie die Ausstattung wurde noch nicht gefällt, doch wird es künftig aus Kostengründen wohl nur noch vier anstatt bislang fünf Bahnen je 25 m Länge geben. Weiterhin wünscht man sich ein zweites, wärmeres Becken (z. B. für Aktivprogramme) sowie eine Saunalandschaft im Außenbereich. Die Gesamtkosten sollen mit zehn Mio. € gedeckelt werden. Dabei hofft man auf einen Landes-Zuschuß in Höhe von etwa 4,7 Mio. € für den Sportbereich. Mit dem Neubau möchte man auch den jährlichen Zuschuß-Bedarf reduzieren, der momentan bei rund 420.000 € liegt. Es wird mit einer Konkretisierung noch im Frühjahr 2013 gerechnet. Sollte alles wunschgemäß ablaufen, könnte das neue Hallenbad bereits Ende 2015 eröffnet werden. Quelle: www.nachrichten.at

Rio de Janeiro (Brasilien)
Sein Name gehört zu den bekanntesten der modernen Architektur: Oscar Niemeyer. Als Schüler von Le Corbusier wurde der gebürtige Brasilianer vor allem durch die Erschaffung der dortigen Hauptstadt Brasilia, das UN-Gebäude in New York und das Interbau-Haus in Berlin bekannt. Er verstand es, Beton in nie vermutete Formen zu bringen. Sein letztes Groß-Projekt, die Kuppelbauten des neuen Potsdamer Freizeitbades, wurde leider aus Kostengründen nicht verwirklicht. Im Dezember 2012 ver-starb der Star-Architekt kurz vor seinem 105. Geburtstag in seiner Heimatstadt Rio de Janeiro. Quelle: www.rbb-online.de

Roding (Bayern)
Das Städtchen in der Oberpfalz verfügt derzeit über ein Schul-Hallenbad, ein Naturbad sowie das große Erlebnis-Freibad „Platschare“. Jenes ist mit 50-m-Sportbecken, Erlebnisbecken, Sprungbecken und Kinderbecken sowie 60-m-Hangrutsche ausgestattet. Seit mehreren Jahren wird darüber beraten, das Freibad zum Ganzjahresbad für die Bereiche Sport, Spaß und Gesundheit umzubauen oder durch einen Neubau zu ersetzen. Im Frühjahr 2013 laufen die Vorplanungen, wobei noch nicht festgelegt ist, wie die endgültige Lösung aussehen wird. Mit dem Planungskonzept ist das Büro Schmeissner Architekten beauf-tragt.

Saarbrücken (Saarland)
Die Stadt Saarbrücken möchte bei ihren derzeit fünf Bädern Einsparungen in Höhe von 800.000 € jährlich vornehmen. Dazu wurde ein externes Gutachten in Auftrag gegeben, das im Februar 2013 präsentiert wurde. Jenes kommt zum Schluß, dass das Erlebnis-Freibad in Dudweiler sowie das Hallenfreibad Altenkessel geschlossen werden sollten. Ob dies aber wirklich geschieht, ist noch nicht beschlossen. Bereits in einem früheren Gutachten von 2010 war empfohlen worden, das Dudweiler Freibad sowie das Fechinger Kombibad zu schließen. Damals war es zu einem Proteststurm der Bürger gekommen - die Bäder sind bis heute geöffnet. Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de

Santa Claus (USA)
Der Themenpark „Holiday-World“ in Indiana existiert bereits seit 1946 und glänzt durch Thematisierungen wie Weihnachten, Halloween oder Thanksgiving. Hier findet man die höchste Wasser-Achterbahn der Welt mit etwa 40 Metern Starthöhe. Mehr als eine Million Besucher während der fünfmonatigen Saison sprechen für die Beliebtheit des Freizeitparks. In 1993 kam der Waterpark „Splashin Safari“ hinzu. Hier wurde im Jahr 2010 der Längenrekord für Wasserrutschen aufgestellt. Die Reifenrut-sche „Wildebeest“ bringt es auf ganze 521 Meter. Diese Rutsche war so erfolgreich, dass man gleich mit der Planung für eine weitere Riesen-Reifenrutsche begann. Seit 2012 gibt es nun außerdem die „Mammoth“-Rutsche. Jeweils sechs Personen passen in die blütenförmigen Reifen, womit eine Kapazität von bis zu 1.080 Gästen pro Stunde erreicht wird. Die 537 m lange Fahrt bietet Auf- und Abstiege, darunter eine Abfahrt über fünf Etagen mit einem Gefälle von 45 Grad. Die Baukosten für die nun längste Reifenrutsche der Welt sollen rund 6,3 Mio. € betragen haben. Quelle: www.holidayworld.com

Sankt Moritz (Schweiz)
Das Hotel Kulm zählt als 5-Sterne-Superior-Haus zu den führenden Hotels weltweit. Diesen Anspruch untermauert man mit dem neuen Kulm-Spa, das Mitte Dezember 2012 eröffnete. Auf 2.000 m² findet der Gast nun Open-Air-Pool, Solegrotte, Dampfbad, drei Finnsaunas und Ruhebereiche. Weiterhin gibt es Schwimmbecken (200 m²), Kinderbecken und Kneippweg. Naturstein, Arven- und Lärchenholz unterstreichen den natürlichen Charakter des Spas. Für Paare steht eine Private Spa Suite mit einer neu entwickelten Doppel-Badewanne von Trautwein bereit. Farblicht, Massagedüsen und Unterwassermusik laden zum Träumen ein. Quellen: www.kulm.com, www.trautwein-gmbh.com

Sankt Wendel (Saarland)
Der Bürgermeister der Domstadt im Nordosten des Saarlandes, Klaus Bouillon, kündigte im Januar 2013 überraschend an, ein neues Freibad bauen zu wollen. Erst vor fünf Jahren war hier ein neues Sport-Hallenbad eingeweiht worden. Das Freibad-Projekt soll 5,5 Mio. € kosten. Möglich wird der Bau durch die Privatspende von Thomas Bruch, dem Geschäftsführer der Wa-renhaus-Kette Globus, die in St. Wendel ihren Sitz hat. Er will insgesamt zwei Mio. € beisteuern, verteilt auf fünf Jahresraten. Eine Million soll aus dem Kreis-Haushalt kommen, der Rest könnte durch Überschüsse der Stadtwerke gedeckt werden. Das derzeitige Freibad stammt noch aus den 1920er Jahren und soll durch den Neubau ersetzt werden. Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Schwimmhalle Am Großen Dreesch stammt aus dem Jahr 1974 und war nicht mehr sanierungswürdig. Die Renovierung hätte mindestens 5,5 Mio. € gekostet. Daher wurde das Typen-Hallenbad im Januar 2013 geschlossen. Im Frühjahr rücken die Abriß-Bagger an und schaffen Platz für ein modernes Sport-Hallenbad. Die neue Schwimmhalle soll über 660 m² Wasserflä-che verfügen und etwa neun Mio. € (netto) kosten. Der Wunsch nach einem 50-m-Hallenbecken scheiterte an den finanziellen Rahmenbedingungen. Auch eine Sauna wird es künftig nicht mehr geben. Nach derstellung, die für Ende 2014 zu erwarten ist, soll auch die Lankower Schwimmhalle aus dem Jahre 1976 abgerissen werden. Der Betriebskosten-Zuschuß, der bislang bei 750.000 € pro Jahr liegt, soll mit dem Naubau um etwa 100.000 € reduziert werden. Quellen: www.svz.de, www.schwerin.de

Siegburg (Rheinland-Pfalz)
Im Februar 2013 ging ein weiteres, anfangs hochgelobtes ÖPP-Modell in die Brüche. Die Stadt Siegburg trennte sich vom pri-vaten Betreiber des erst im Sommer 2009 renovierten Freizeitbades Oktopus. Mit der „Rekommunalisierung“ wird das Bad wieder als Tochter der Stadtbetriebe geführt. Das Hallen- und Freibad mit vier Riesenrutschen, Tauchturm, Surf-Welle, Fitness- und Wellness-Bereich sowie Anschluß an ein neues Hotel rechnete sich für den Investor nicht. Bisher zahlte die Stadt 1,1 Mio. € Betriebskosten-Zuschuß pro Jahr und erhielt im Gegenzug eine Pacht in Höhe von 250.000 € zurück. Ab 2013 verlangte der Betreiber jedoch einen um 750.000 € höheren Betriebskosten-Zuschuß. Das wollten die Stadtväter nicht schultern und übernahmen selbst wieder das Ruder. Für die Gäste und die Beschäftigten des Oktopus ändert sich vorerst nichts, der Betrieb läuft wie gewohnt weiter. Quellen: www.rundschau-online.de, www.oktopus-siegburg.de

Thale (Sachsen-Anhalt)
Die vor zwei Jahren eröffnete Bodetal-Therme gehört sicherlich zu den schönsten Bädern im Harz und kann getrost als Geheimtipp bezeichnet werden. Leider geriet sie im vergangenen Jahr durch die Indiskretion einer Behörde ins Visier der Presse. Angeblich sollte es bei den Fördermittel-Anträgen und beim Betrieb zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Auch das Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes nahm die Therme unter Beschuß. Zwischenzeitlich wurden die Vorwürfe nach einer Prü-fung der Investitionsbank Sachsen-Anhalt offenbar entkräftet. Was bleibt, ist ein beschädigter Ruf, der sich bestimmt nicht positiv auf die Gästezahlen in dem Touristenstädtchen ausgewirkt hat. Die Besucherzahlen der Therme haben die ursprüng-lichen Prognosen ebenfalls noch längst nicht erreicht. Daran gilt es nun zu arbeiten. Quellen: www.mz-web.de, www.volksstimme.de

Traunreut (Bayern)
Die im Verbund mit der Turnhalle im Jahre 1970 errichtete Schwimmhalle wurde zuletzt im Jahre 1990 saniert. Bei der not-wendigen neuerlichen Renovierung wurde bis Ende Oktober 2010 die komplette Außenhülle erneuert sowie ein Wintergarten angebaut. Drinnen wichen die blauen Fliesen des vierbahnigen Sportbeckens einer neuen Edelstahl-Verkleidung. Auch das Planschbecken wurde neu in Edelstahl ausgeführt. Die zehnmonatige Sanierung des Hallenbades kostete inklusive Freianlagen 3,3 Mio. €. Durch die energetische Erneuerung sollen künftig 36.000 Liter Heizöl jährlich eingespart werden. Die Planung der Umbaumaßnahme erfolgte durch das Büro Rainer Thieltges aus Rosenheim. Quelle: www.traunreut.de

Zürich (Schweiz)
Das von 1939 bis 1941 vom Stadtbaumeister Hermann Herter errichtete Hallenbad City zählt sicherlich zu den architektoni-schen Meisterwerken des Bäderbaus. Vom Stil her lehnt es sich ans Berliner Stadtbad in der Gartenstraße an. Nach den letzten Modernisierungs-Maßnahmen in den 1970er Jahren stand im Jahre 2010 eine grundlegende Sanierung an. Das einheimische Projektteam ernst niklaus fausch architekten orientierte sich dabei am Original-Stil und beseitigte die augenfälligen Bausünden der letzten Renovierung. Nun erstrahlt das beliebte Bad (über 350.000 Jahresgäste) wieder in altem Glanz, inklusive gläsernem Dach über dem 50-m-Hallenbecken. Farbliche Akzente gibt es nicht, es fanden fast ausschließlich gebrochene Weißtöne Ver-wendung. Auch jeglicher Schnickschnack in Richtung Spaß oder Wellness gehend wurde vermieden. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Bahnenschwimmen, wobei es aber auch ein höhenverstellbares Gymnastikbecken sowie ein neues Lehrbecken im Kellerbereich gibt. Neu ist auch eine kleine Sauna-Anlage. Die Sanierung kostete 44,1 Mio. CHF und konnte im Januar 2013 abgeschlossen werden. Quellen: www.nzz.ch, www.sportamt.ch


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