Neuigkeiten aus der Welt der Bäder und Saunen

- Bäder-News 06/2012 -


== Titelthema: Berlin, Berlin... ==
Unbestreitbar dürfte sein, dass Berlin seit 20 Jahren diejenige Großstadt in Europa ist, die sich am meisten gewandelt hat. Wer sich in Berlins Mitte umsieht, wird von der Flut der Neubauten quasi überrollt. Vor allem am Potsdamer Platz scheint es, hier wäre nichts unmöglich. Dass die Träume der potentiellen Bauherren aber auch hier nicht immer in Erfüllung gehen, zeigte sich spätestens seit Beginn der Finanzkrise. Die Pläne einer privaten Architektur- und Betreiberfirma, hier für 150 Mio. € eine riesige Indoor-Ski-Halle mit integriertem Erlebnisbad und weiteren Freizeit-Einrichtungen zu errichten, scheiterten Ende 2009 an der ungesicherten Finanzierungsfrage. Das gleiche Schicksal erlitt nun das City Resort, das für 35 Mio. € auf dem ehemaligen Blub-Areal entstehen sollte.
Lediglich die Landesregierung scheint noch über schier unbegrenzte Mittel zu verfügen, wie man am neuen Berliner Flughafen sieht, der sich als unersättlicher Milliardenfresser erwiesen hat. Immerhin gibt es aber trotzdem noch Zuschüsse für die Berliner Bäderbetriebe, damit wenigstens die meisten Schwimmhallen erhalten werden können. So wurden in den letzten drei Jahren viele ältere Hallenbäder zumindest energetisch saniert, beispielsweise die Stadtteilbäder All-endeviertel, Zehlendorf, Buch und Kaulsdorf, die Vereins-Schwimmhalle Schöneberg, das Paracelsusbad sowie die histori-schen Stadtbäder Wilmersdorf Alte Halle, Schöneberg Hans Rosendahl, Spandau Nord, Neukölln und Mitte. In der Hauptstadt fehlen aber weiterhin ein richtiges Familien-Erlebnisbad sowie ein größeres Thermalbad. Für beide Zielgruppen gibt es zwar zwischenzeitlich in den Städtchen des Speckgürtels rund um Berlin einige Angebote, im Zentrum selbst jedoch (noch) nicht. Sowohl Spaßbad als auch Therme wären in zentraler Lage aber sicherlich lohnend zu betreiben, denn viele Berliner haben kein eigenes Auto oder möchten sich nicht durch die häufigen Staus der Stadtautobahn quälen.


Aue (Sachsen)
Das ehemalige Bergbau-Städtchen Aue im Erzgebirge ist eher durch seine Zweitliga-Fußballmannschaft bekannt denn als Ba-deort. Das liegt wohl daran, dass das einzige Hallenbad von Aue aus dem Jahre 1975 stammt und als DDR-Typenschwimmhalle erbaut wurde. Das Angebot bestand aus fünf Bahnen je 25 m Länge, einem Lehrbecken sowie einer Kel-lersauna. Mangelhafte Bau-Ausführung zeigte sich bald an den Becken, Wasserverlust war die Folge. Da die Beckensanierung in 1991 ebenfalls kein gutes Ergebnis lieferte, wurden bereits wenige Jahre später in einer zweiten Generalsanierung Edel-stahlbecken eingebaut. Bereits damals gab es Stimmen im Stadtrat, die sich gegen eine weitere Sanierung aussprachen und ei-nen Neubau favorisierten.
Durch schlechte Isolierung und undichte Fenster erhöhten sich in der Folgezeit die Betriebskosten rapide. Darum entschloß man sich in 2010 zu einer dritten Sanierung. Dabei wurden jetzt Fassade, Dach, Umkleiden und Sanitärbereiche ebenso erneu-ert wie die komplette Wassertechnik, Lüftung und Elektro-Installation und die Sauna. Seit Ende Oktober 2012 kann die Schwimmhalle nun wieder genutzt werden, strahlt aber trotz leuchtender Farben immer noch etwas vom Charme der DDR-Serienbäder aus. Aber das hat ja für manche auch etwas Heimeliges. Zusammengerechnet war das Hallenbad bisher etwa sechs Jahre wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Allein die nun abgeschlossene, vorläufig letzte Sanierung soll laut Presseberichten 4,1 Mio. € verschlungen haben. Rechnet man die Aufwendungen aller drei Renovierungen zusammen, hätte man dafür allerdings auch eine funktionellere und attraktivere neue Schwimmhalle mit größerer Saunalandschaft und Kinderbereich bauen können. Quellen: www.sz-online.de, www.freiepresse.de

Bad Nauheim (Hessen)
Weit über 40 Jahre ist das Usa-Wellenbad bereits in Betrieb, doch es erfreut sich einer ungebrochenen Beliebtheit bei der Be-völkerung. Es handelt sich um ein Vorzeige-Projekt für eine funktionierende interkommunale Zusammenarbeit. Durchschnitt-lich etwa 370.000 Jahresgäste strömen in das Kombibad, das vor allem wegen des großen Indoor-Wellenbeckens und der 90-m-Blackhole-Rutsche Besucher aus einem weiten Umkreis anzieht. Damit dies auch zukünftig so bleibt, laufen derzeit schritt-weise Sanierungs-Maßnahmen. So wurden seit Oktober 2010 bereits die Umkleiden und Sanitärbereiche renoviert, Beckenköpfe und Verrohrungen im Freibad erneuert sowie Brandschutz-Maßnahmen und Dämmungen auf den neuesten Stand gebracht. Als vorerst letzte Maßnahme wird die komplette Glasfront mit neuen Scheiben ausgestattet. Die Sanierungs-Maßnahmen wurden vom Bad Nauheimer Architektur-Büro Knöss & Löffler geplant, das auch bereits bei der Renovierung der Therme am Park tätig war. Geschäftsführer Roman Schramm ist zuversichtlich, die finanzielle Situation des Freizeitbades durch die zu erwartenden Energiekosten-Einsparungen weiter verbessern zu können. Momentan beträgt der Zuschußbedarf für die beiden Betreiber-Kommunen Bad Nauheim und Friedberg je 600.000 € pro Jahr. Ob man auch im Saunabereich Verbesserungen durchführen soll, wird aber kontrovers diskutiert. Zwar wird hier ein großes Zuwachs-Potential gesehen, doch man will auch nicht von der eigenen Therme Gäste abziehen. Auf jeden Fall wollen die beiden beteiligten Nachbar-Kommen in der Schwimmbad-Frage künftig noch enger zusammenarbeiten. Quellen: www.fnp.de, www.usa-wellenbad.de

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz)
43 Betriebsjahre hat das Kombi-Freizeitbad Twin zwischenzeitlich absolviert und der Sanierungsstau wächst. Die 73-m-Röhrenrutsche ist seit längerem außer Betrieb und die Reparaturaufträge häufen sich. Bereits seit der Jahrtausendwende wird über einen Ersatz-Neubau beraten, der vor allem den Bedarf des Schulschwimmens abdecken soll. Momentan ist man um die Klärung der Standort-Frage bemüht. Das Haupt-Problem ist jedoch die Finanzierung. Die Vorplanungen gingen von einem Bauvolumen in Höhe von über 9 Mio. € aus, doch das wäre nur mit einer Landes-Förderung zu stemmen, die aber wohl nicht kommen wird. So wird man wahrscheinlich nur eine Spar-Variante ohne Sommerbecken, Rutsche und Sprungturm bauen können. Auch die Sauna-Anlage wird wohl dem Rotstift zum Opfer fallen. Als Übergangslösung ist auch eine Traglufthalle für das Ahrweiler Freibad im Gespräch. Konkrete Beschlüsse wurden allerdings noch nicht gefaßt. Quellen: www.rhein-zeitung.de, www.bad-neuenahr-ahrweiler.de

Bad Schinznach (Schweiz)
Heiße Schwefelquellen sind seit über 350 Jahren das sprudelnde Gold des kleinen Kurortes Bad Schinznach. Rund 400.000 Gäste strömen jedes Jahr hierher, um die Wonnen des heilsamen Thermalwassers zu genießen. Bereits Anfang des 18. Jahr-hunderts entstand hier ein großes Badehaus, das in den Grundzügen bis heute erhalten blieb, freilich zwischenzeitlich mehrfach erweitert und modernisiert. Der klassizistische Rundbau von 1827 ist zwar noch immer das Wahrzeichen der Badelandschaft, doch die eigentlichen Badebereiche sind heute das moderne Freizeitbad Aquarena sowie seit Ende 2011 auch das Thermi Spa. Rund 25 Mio. CHF (etwa 20,75 Mio. €) wurden investiert, um die Badelandschaft auf den modernsten Stand zu bringen. Die Fa. B+S Saunabau aus Dülmen errichtete zusätzlich eine neue Saunalandschaft. Hier findet man nun drei echt-finnische Saunabäder drinnen und draußen, ein Dampfbad sowie Außenbecken, Ruhebereiche, Lounge und Saunabar mit kostenlosen Getränken. Das Thermi Spa feierte im November 2011 Eröffnung. Quellen: www.aargauerzeitung.ch, www.bad-schinznach.ch

Bad Staffelstein (Bayern / Franken)
Mit rund 750.000 Gästen pro Jahr zählt die Obermain-Therme zu den zehn beliebtesten Thermalbädern Europas und belegt in Deutschland Rang vier. Das zeigt sich vor allem in der Saunalandschaft, wo es trotz acht Schwitzräumen (zuzüglich drei Tex-til-Schwitzräumen im Thermalbad) oftmals sehr eng zugeht. Kein Wunder, passieren doch jährlich allein über 180.000 Gäste die Sauna-Drehkreuze. Darum wird das Sauna-Angebot nun wiederum erweitert. Im Pflichtenheft der Saunabauer stehen u. a. fünf zusätzliche Saunas, ein Natur-Badesee (1.000 m² Wasserfläche) und weitere Ruhebereiche mit zusätzlichen 200 Liegen. Dafür wird die Saunalandschaft auf rund 15.000 m² erweitert - das entspricht einer Verdreifachung der bisherigen Fläche. Auch der Fluß Lauter soll ins Saunaland mit eingebunden werden. Landrat Christian Meißner erhofft sich dadurch, die Füh-rungsposition in der Region weiter ausbauen und die Gästezahl weiter steigern zu können. Dabei hat er auch die Verlängerung der durchschnittlichen Verweildauer im Blick. Die Besucher sollen hier künftig nicht nur ein paar Stunden verbringen, sondern möglichst komplette Urlaubstage. Das läßt sich die Obermain-Therme rund fünf Mio. € kosten - Geld, das sicherlich gut ange-legt ist. Der Baubeginn soll im Jahr 2013 erfolgen, ein genauer Termin ist noch nicht bekannt. Quellen: www.np-coburg.de, www.frankenpost.de

Berlin (Bundeshauptstadt)
Die Schwimmhalle Finckensteinallee in Lichterfelde wurde im Jahre 1938 als reines Militärbad eröffnet. Im Rahmen des Sanierungsprogramms der BBB findet derzeit eine grundlegende Sanierung des historischen Gebäudes statt. Das riesige 50-m-Hallenbecken mit zehn Bahnen bleibt erhalten. Es wird künftig eine durchgehende Tiefe von zwei Metern haben und für Wett-kämpfe nach den FINA-Vorschriften geeignet sein. Das ursprüngliche Glasdach konnte zwar nicht erhalten werden, dafür wird aber eine Kassettendecke mit Glas-Einsätzen eingebaut. Nach der Sanierung wird die Schwimmhalle den neuesten energeti-schen und technischen Anforderungen entsprechen, wobei die komplett neuen Sanitär- und Umkleidebereiche natürlich behin-dertengerecht sein werden. Erstmals seit 1938 wird das Bad für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Nach Kriegs-Ende wurde es bis 1994 von der US-Armee genutzt, danach war es bis zur Schließung in 2006 nur für Schul- und Vereinssport genutzt worden. Rund 11,3 Millionen Euro sollen die Sanierungsmaßnahmen kosten. Ein Teil des Geldes kommt aus dem Umweltentlas-tungsprogramm II, 60 Prozent stammen aus dem Bädersanierungsprogramm des Senats. Die Wiedereröffnung des Schwimmbades ist für Herbst 2013 geplant. Quelle: www.berliner-woche.de

Berlin (Bundeshauptstadt)
Die Sanierung der Außenbecken im Kombibad an der Weddinger Seestraße ist abgeschlossen. Die Becken sind nun nicht mehr mit Fliesen ausgekleidet, sondern in Edelstahl. Neu ist auch eine Zwillingsrutsche. Im Mai 2012 konnte die Wiedereröffnung gefeiert werden. Die Beckensanierung kostete 1,7 Mio. €, die aus dem Etat der BBB bestritten wurden. Damit ist nach der be-reits zuvor erfolgten Modernisierung von Lüftung und Heiztechnik der zweite Sanierungs-Schritt abgeschlossen. Nun steht noch eine neue Fassaden-Dämmung aus. Wann diese Arbeiten durchgeführt werden, steht noch nicht fest. Quelle: www.bbb-infra.de

Berlin (Bundeshauptstadt)
Im Sommer 2011 mußte die Schwimmhalle in der Thomas-Mann-Straße wegen starker baulicher Mängel geschlossen werden. Es handelt sich um eine DDR-Typenschwimmhalle aus den späten 1970er Jahren, baugleich mit der erst kürzlich sanierten Schwimmhalle Fischerinsel. Die Hallenbäder vom Typ Berlin C verfügen jeweils über ein 25-m-Becken mit fünf Bahnen und ein dahinter gelegenes Lehrbecken mit 100 m² Fläche sowie eine kleine Kellersauna. Die Sanierung der Schwimmhalle Fi-scherinsel wurde vor drei Jahren für 2,5 Mio. € durchgeführt. Für das Projekt des als Schul- und Vereinsbad genutzten Objektes in der Thomas-Mann-Straße wird mit Kosten von etwa 3,6 Mio. € gerechnet. Die Ausschreibung für die Generalplaner-Leistungen lief bis Ende Oktober 2012. Mit der Fertigstellung ist wahrscheinlich im Frühjahr 2014 zu rechnen.
Die Sanierung wird vom Berliner Abgeordnetenhaus finanziert. Im Haushalt 2012/2013 wurden den Berliner Bäderbetrieben zusätzliche zehn Mio. € für Sanierungs-Maßnahmen bewilligt. Außer der Thomas-Mann-Schwimmhalle sollen von dem Geld-segen auch weitere Bäder profitieren. Ganz oben auf der Sanierungsliste stehen das Kombibad Gropiusstadt, das Freibad Tegel und das Kombibad Spandau-Süd. Deren Instandsetzungskosten werden auf insgesamt 6,3 Mio. € geschätzt. Quellen: www.berlinerbaederbetriebe.de, www.berlinerhaie.de, www.morgenpost.de

Berlin (Bundeshauptstadt)
Das Kombibad Spandau-Süd stammt aus den 1960er Jahren. Nachdem die Schwimmhalle mit dem 50-m-Sportbecken im September 2010 wegen Deckenschäden gesperrt werden mußte, sollen die Sanierungs-Arbeiten nun im Jahre 2013 durchgeführt werden. Die Wiedereröffnung ist für Anfang 2014 geplant. Das Freibad soll jedoch auch im Sommer 2013 nutzbar sein. Eine ähnliche Sanierungsmaßnahme läuft derzeit im Kombibad Gropiusstadt in Berlin-Britz. Das mit dem Kombibad Spandau baugleiche Bad wird sowohl in der Schwimmhalle als auch im Freibad saniert. Hier soll die Wiedereröffnung bereits im April 2013 zum Start der Sommersaison stattfinden. Quelle: www.tagesspiegel.de

Berlin (Bundeshauptstadt)
Das Hallen- und Freibad Poststraße beim Berliner Hauptbahnhof ist bereits seit zehn Jahren Geschichte. Zuletzt gab es auf dem Gelände den alternativen Zeltplatz Tentstation, der nun aber ebenfalls geschlossen wurde. Gerüchte, dass zumindest das Freibad von den Berliner Bäderbetrieben saniert werden solle, haben sich nicht bestätigt. Vor vier Jahren bekundeten allerdings die Kölner Gebrüder Theune, die bereits mehrere Bäder- und Saunalandschaften gehobener Ausstattung betreiben, auf dem Grundstück eine Wellness-Anlage errichten zu wollen. Unter den Projektnamen „Amala-Spa“ und „balii spa“ wurden Pläne veröffentlicht. Zwischenzeitlich ist das Planungsstadium abgeschlossen und die Bauarbeiten wurden im Sommer 2012 begon-nen. Das nun mit „Vabali Spa“ betitelte Projekt umfaßt auf 18.000 m² Fläche einen Innenhof mit Pool, der von einer großzügigen Saunalandschaft mit Innen- und Außensaunas umgeben ist. Mehrere Räume für Wellness-Anwendungen sowie ein Fitness-Club runden das Premium-Angebot ab. Umgeben ist das Vabali-Spa von einer alten Parklandschaft. Die Baukosten wurden in der Presse mit 15 bis 20 Mio. € beziffert. Bei störungsfreiem Bauverlauf ist mit der Eröffnung bis Ende 2013 zu rechnen. Quellen: www.moabitonline.de, www.vabali-spa.de

Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Seit Juli 2012 gibt es in der Bundesstadt einen neuen Bäderchef. Der Verwaltungs-Mitarbeiter Martin Herkt wurde zum Leiter des Sport- und Bäderamtes berufen. Der 49-Jährige soll sich nun um die Weiterentwicklung der Bonner Bäderlandschaft kümmern. Quelle: www.bonn.de

Bremgarten (Schweiz)
Das Hallen- und Freibad von Bremgarten befindet sich in einem schlechten Zustand. Die Gemeindeversammlung hatte im Juni 2012 zu entscheiden, ob Abriß und Neubau oder Sanierung angegangen werden sollen. Nun soll das Hallenbad um ca. neun Mio. CHF generalsaniert werden. Zur Finanzierung soll zu einen der Steuersatz angehoben werden, zum anderen hofft man auf eine finanzielle Beteiligung der umliegenden Gemeinden. Quelle: www.drs.ch

Buxton (England)
Der Kurort Buxton liegt am Nationalpark Peak District und wurde unter dem Namen Aquae Arnemetiae bereits von den Rö-mern als Heilbad genutzt. Im halbmondförmigen Ensemble The Crescent aus dem 18. Jahrhundert entsteht nun nach dem Vorbild von Bath die zweite Therme Englands. Das vom Baumeister John Carr für den Herzog von Devonshire geplante und 1789 eröffnete Gebäude beherbergte einst ein natürliches Thermalbad, zwei Hotels und sechs Herbergen. Nun wird hier ein 5-Sterne-Haus mit zusätzlicher Ladenstraße und einem Wellness-Center mit Therme errichtet. Die Arbeiten wurden im Juni 2012 begonnen. Die Kosten werden mit 35 Mio. BP angegeben, was etwa 42 Mio. € entspricht. Die Finanzierung wird von der Ent-wicklungsgesellschaft Trevor Osborne Property Group and CP Holdings mit 15 Mio. britischen Pfund getragen, weitere 12,5 Mio. BP kommen vom Heritage Lottery Fund. Weiterhin sind zwei Councils und die English Heritage an der Finanzierung be-teiligt. Als Betreiber wurde die Hotelgruppe Danubius ausgewählt, die bereits mehrere Wellness-Hotels vor allem in Ungarn, Tschechien und der Slowakei besitzt. Nach der Fertigstellung soll der Marktflecken Buxton mit 21.000 Einwohnern zur Top-Wellness-Adresse von Englands Norden avancieren und eine ähnliche Stellung wie die Römerstadt Bath im Südwesten des Landes erreichen. Quellen: www.menmedia.co.uk, www.danubiushotels.com

Calw (Baden-Württemberg)
Das Carl-Schmid-Hallenbad am Schießberg stammt aus dem Jahre 1962 und ist nicht mehr zeitgemäß. Der bauliche Zustand läßt hohe Renovierungskosten erwarten und die Parkplatz-Situation ist unbefriedigend. Darum wird derzeit diskutiert, wie lan-ge das Bad noch betrieben werden kann. Im Gespräch ist ein Neubau am Standort Im Krappen, jedoch ist die Finanzierung nicht gesichert. Quelle: www.schwarzwaelder-bote.de

Chemnitz (Sachsen)
Im Juni 2012 wurde das neue Sparpaket der Stadt Chemnitz vorgestellt. Demnach soll die Schwimmhalle Bernsdorf nicht mehr wie vorgesehen saniert, sondern endgültig geschlossen werden. Das zugehörige Freibad soll noch bis zum Saison-Ende 2014 betrieben werden. Danach soll es entweder an einen privaten Betreiber übergeben oder geschlossen werden. Die Pläne für den Neubau eines Allwetterbades in Bernsdorf sollen frühestens im Jahre 2016 und nur bei einer verbesserten Haushaltslage wieder diskutiert werden. Quelle: www.news-chemnitz.de

Deggendorf (Bayern)
Das Lehr- und Bewegungsbad im Klinikum Mainkofen mußte Anfang 2011 endgültig geschlossen werden. Die Erneuerung der veralteten Technik wäre mit etwa 600.000 € zu Buche geschlagen. Dieses Geld war nicht vorhanden. Zudem spart man nun die jährlichen Unterhaltungskosten in Höhe von 70.000 €. Quelle: Plattlinger Zeitung.

Essen (Nordrhein-Westfalen)
Wer sich am Originalzustand eines Hallenbades aus der Nierentischzeit erfreuen möchte, sollte sich mit dem Besuch beeilen. Für das im Jahre 1958 errichtete Essener Hauptbad gibt es nämlich keine lange Zukunft mehr. Das verkehrstechnisch schwie-rig gelegene Sport-Hallenbad mit zwei 25-m-Sportbecken und 7,50-m-Sprunganlage ist stark sanierungsbedürftig. Die voraus-sichtlichen Sanierungskosten wurden hier mit mindestens 16 Mio. € beziffert. Erfahrungsgemäß gibt es gerade bei Bäder-Altbauten aber nach oben hin einen riesigen Spielraum wegen nicht erkennbarer Risiken. Da sich solche Investitionen hier wohl nicht lohnen, wurde Mitte 2012 ein Ersatz-Neubau am besseren Standort Thurmfeld (bei der Universität) ausgeschrieben. Das neue Sport-Hallenbad soll über ein wettkampftaugliches Becken mit acht Bahnen je 25 m verfügen. Hubboden, 3-m-Sprunganlage, Zuschauertribüne und Lehrbecken sollen ebenfalls zur Ausstattung gehören. Die Baukosten dürfen laut Ratsbe-schluß 9,7 Mio. € nicht überschreiten. Den Architekten-Wettbewerb gewann die Fa. GSF aus Hamm (Architekt: Christoph Keinemann). Dieses Büro hatte u. a. auch die Sanierung des Kombibades in der Essener Oststadt durchgeführt. Bei optimalem Planungsverlauf könnte die Eröffnung des neuen Sportbades Thurmfeld Mitte 2015 erfolgen. Außerdem stehen noch zwei weitere Essener Bäder zur Sanierung an. Das Hallenbad Borbeck soll für 4,7 Mio. € renoviert werden, ins Dellwiger Freibad Hesse sollen 2,5 Mio. € investiert werden. Die Auswahl des Generalunternehmers ist noch nicht abgeschlossen. Es soll nach Möglichkeit eine Baufirma zum Zuge kommen, die zumindest zwei der Projekte gleichzeitig abwickeln kann. Quelle: www.derwesten.de

Gelnhausen (Hessen)
Kraulschwimmen ist ungesund - jedenfalls kann es das im Hallenbad Mittleres Kinzigtal sein. Hier ist nämlich gemäß Haus- und Badeordnung seit Oktober 2012 sowohl das Kraulen, als auch das Delfin- und Rückenkraulschwimmen generell untersagt worden. Die nachfolgenden Kontroversen zwischen Leistungsschwimmern, Badepersonal und älteren Badegästen, die gerne in ruhigeren Bahnen schwimmen, eskalierten bereits mehrfach und führten zum vorzeitigen Verlassen des gesunden Schwimm-bades. Zwischenzeitlich wurden die entsprechenden, neuen Passagen von Betriebsleiter Volkmar Beer zwar leicht entschärft - es darf nun auf extra dafür abgesperrten Bahnen zu bestimmten Zeiten gekrault werden - doch die Verärgerung der Sportler schlägt immer höhere Wellen. Auch das Mitbringen von großen Badetaschen in die Schwimmhalle ist nun untersagt, was eben-falls nicht auf große Gegenliebe bei den Schwimmern stößt. Ob man mit den seniorenfreundlicheren Regelungen nun mehr äl-tere Gäste aus einem weiten Umfeld ins „erste Brust-Schwimmbad der Welt“ locken kann und dies mögliche Verluste durch „ver-kraulte“ Bahnenschwimmer kompensiert, muss sich noch zeigen. Jedenfalls hat diese Provinz-Posse die Bekanntheit des Schwimmbades in der Barbarossa-Stadt bundesweit schlagartig gesteigert und ist sogar zum Tages-Top-Thema bei Focus-Online avanciert. Bürgermeister Thorsten Stolz zeigte sich darüber ebenso überrascht wie auch leicht amüsiert. Die Badeord-nung wird jedenfalls bei der nächsten Gemeinderats-Versammlung erneut auf den Prüfstand kommen. Quellen: www.gnz.de, www.sz-online.de, www.focus.de

Koblenz (Rheinland-Pfalz)
Das Stadtbad in der Weißer Gasse bleibt vorläufig geschlossen. Nach Begutachtung des Bauzustandes im Sommer 2012 wurde von einer Wiedereröffnung abgesehen. Eine Sanierung ist dringend nötig. In den nächsten Monaten werden die voraussichtlichen Sanierungskosten ermittelt. Danach will man entscheiden, ob sich eine Renovierung lohnt oder ob das über 45 Jahre alte Bad für immer geschlossen bleibt. Quelle: www.rhein-zeitung.de

Locarno (Schweiz)
Manche Orte kommen dem Paradies sehr nahe. Dazu gehört der Lago Maggiore - von schneebedeckten Alpengipfeln umgeben und dennoch mit mediterranem Klima. Am Nordufer des Sees liegt der Wallfahrtsort Locarno. Hier fühlen sich Zitronenbäume, Palmen und Kakteen ebenso wohl wie die 15.000, vorwiegend italienischsprachigen Einwohner. Da der wärmste Ort der Schweiz zu den touristischen Attraktionen des Kantons Tessin zählt, sind an vielen Tagen allerdings die Urlauber in der Überzahl. Im Sommer trifft man sich am liebsten am Strand. Folgerichtig entstand hier bereits in den 1920er Jahren ein Strandbad, das Lido. Anfang der 1970er Jahre kam noch ein Hallenbad hinzu. Das Lido hatte in den 80 Jahren seines Bestehens aber nicht nur sonnige Tage. Es mußte auch einige große Überschwemmungen überstehen und wurde wegen schwerer Schäden im Jahre 2007 schließlich abgerissen.
Hier beginnt die Geschichte des neuen Lido die Locarno, das neue Dimensionen von Badespaß und Erholung erschließt. Es handelt sich nun nämlich um ein modernes Ganzjahres-Hallenbad, das für alle Nutzergruppen ein passendes Angebot bereit-stellen möchte. Ende Oktober 2009 erfolgte die Eröffnung des ersten Bauabschnittes. Die einheimischen Architekten Moro & Moro, deren Entwurf sich in einem internationalen Wettbewerb gegen 44 weitere Teilnehmer durchsetzte, verbauten dafür rund 30 Mio. CHF, was damals gut 20 Mio. € entsprach. Entstanden ist dafür eines der schönsten Bäder der Alpenregion. Im Innenbereich findet man ein lichtdurchflutetes 25-m-Sportbecken mit fünf Bahnen und Sprunganlage, ein großes Aktivbecken sowie ein rundes Kinderbassin. Hier ist der freie Blick auf den See und die Bergmassive durch große Panoramafenster jeweils inklusive. Weiterhin ist im Obergeschoß ein Fitness-Studio auf 700 m² Fläche vorhanden.
Noch schöner ist es aber im Ganzjahres-Außenbecken. Hier kann man sich nicht nur bei angenehmen 34 °C von ver-schiedenen Sprudlern, Spritzern und Massagedüsen verwöhnen lassen, sondern kann das Panorama und die Sonne voll genießen. Das Becken ist so angelegt, dass es in den See überzugehen scheint (Infinity-View). Doch nicht nur die Genießer kommen auf ihre Kosten, sondern auch die Abenteurer. Vier Großrutschen mit über 300 m Länge stehen bereit, womit das Lido auf Platz 5 der spaßigsten Bäder der Schweiz steht. Dabei gibt es nicht nur eine Blackhole- und eine Whitehole-Röhrenrutsche, sondern auch eine Space-Bowl sowie eine 74 m lange Looping-Rutsche. Alle Rutschen wurden von der Schweizer Firma klarer gebaut.
Im Sommer entfaltet das Lido di Locarno seine ganze Pracht. Dann kann man zusätzlich nicht nur den Badestrand genießen, sondern auch vier weitere Außenbecken. Sportler haben genügend Platz im wettkampftauglichen 50-m-Sportbecken mit acht Bahnen und es gibt auch ein eigenes, 5 Meter tiefes Tauchbecken mit attraktiver 10-m-Sprunganlage. Weiterhin stehen zwei ovale Spiel- und Kinderbecken mit zusammen fast 600 m² Wasserfläche bereit. Insgesamt beträgt die Wasserfläche über 2.600 m². Finanzierung und Betrieb der ersten Bauphase erfolgte durch die Centro Balneare Regionale, welche sich aus 16 Gemeinden des Locarnese zusammensetzt - eine in dieser Region bisher beispiellose interkommunale Zusammenarbeit.
Der zweite Bauabschnitt des Lido umfaßt eine umfangreiche Gastronomie mit Restaurant, Bistro, See-Terrasse und Diskothek. Außerdem entsteht auf 3.500 m² das „Lido & Spa“. In diesem privat finanzierten, ausschließlich für Erwachsene vorgesehenen Bereich wird es Sole-Bäder und Saunas geben. Bauherr und Betreiber die Berner Firma Aqua-Sports-Resorts, die bereits fünf gehobene Spas in der Schweiz betreibt. Baubeginn für den zweiten BA war im Februar 2012, die Eröffnung ist für den Sommer 2013 vorgesehen. Quellen: www.lidolocarno.ch, www.aqua-sports-resorts.ch

Luzern (Schweiz)
Im Juli 2012 wurden sowohl der Migros-Fitneßpark Triebschen als auch die Schwimmhalle an der Biregger Straße endgültig geschlossen. Für die Luzerner ist das allerdings eher ein Grund zur Freude, denn bereits einen Monat später eröffnete mit dem Sportpark Allmend eine weitaus bessere Ersatz-Anlage. Der Allmend ist ein in der Stadtgeschichte sowohl von der Größe als auch von der Investitionssumme einmaliges Bauprojekt. Hier wurden in den letzten beiden Jahren rund 300 Mio. CHF (ca. 240 Mio. €) verbaut. Als erstes wurde die swissporarena des FC Luzern fertig, der hier seit September 2011 seine Super-League-Heimspiele austrägt. Zwischenzeitlich sind auch die anderen Gebäude eröffnet worden. Es handelt sich dabei um fast 300 Wohnungen im Doppel-Hochhausturm „Hochzwei“, ein sechsgeschossiges Sportgebäude (inkl. Migros-Supermarkt) sowie das neue Hallenbad Allmend. Die Wohnanlage war bereits binnen kürzester Zeit voll vermietet. Der Fitness-Park, der wiederum von Migros betrieben wird, umfaßt auf 4.700 m² Fläche als größte Fitness-Anlage der Schweiz u. a. eine Doppel-Sporthalle, ein MedBase-Gesundheitszentrum, Gymnastikraum, Pilates-Studio, Kletterwand, Salz-Lounge sowie einen Wellness-Bereich mit Saunalandschaft.
Die zwanzigjährige Diskussion um ein neues Luzerner Hallenbad hat mit dem Allmend nun ein gutes Ende gefunden. Rund 1.000 m² Wasserfläche, verteilt auf fünf Bassins, stehen zur Verfügung. Die Architekten Daniele Marques und Iwan Bühler re-alisierten ein anspruchsvolles Bauwerk, wobei die Schwimmhalle ganz ohne tragende Stützen auskommt. Sechs riesige Stahl-träger, die über das Dach verlaufen, tragen die ganze Last. Eine großzügige Fensterfront erlaubt den ungetrübten Blick auf den Pilatus-Berg sowie die umliegenden Alpengipfel. Die Ausstattung umfaßt ein wettkampfgerechtes Sportbecken mit acht Bah-nen je 25 m Länge, ein Sprungbecken mit Plattformen bis fünf Metern Höhe, ein höhenverstellbares Lehrbecken und ein Planschbecken mit Breitrutsche. Für einen erlebnisreichen Aufenthalt sorgt das Attraktionsbecken mit Sprudelliegen, Wasser-speiern, Massagedüsen und Bodenblubbern. Abenteuerlustige finden mit der 55 m langen Blackhole-Rutsche ein gutes Betäti-gungsfeld. Auch für die Sicherheit ist bestens gesorgt. Als drittes Hallenbad in der Schweiz wurde das Allmend mit einer Unterwasser-Überwachungsanlage ausgerüstet. 43 Kameras sollen leblos im Becken treibende Körper aufspüren und ggf. Alarm auslösen. Die Anlage wurde als PPP-Modell der Stadt Luzern zusammen mit der Anlagestiftung Credit Suisse Real Es-tate verwirklicht. Die Baukosten für das Hallenbad lagen bei umgerechnet etwa 12 Mio. €. Quellen: www.luzernerzeitung.ch, www.hallenbadallmend.ch

Nanjing (China)
Mit etwa 7,6 Mio. Einwohnern ist die Hauptstadt der Provinz Jiangsu die zweitgrößte Stadt im Osten Chinas. Als älteste Resi-denzstadt des chinesischen Kaiserreichs hat die vor über 2.500 Jahren gegründete Metropole zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu zählen Bauwerke der frühen Ming-Dynastie wie die Stadtmauer oder der Trommelturm von 1382. Im Juli 2012 ist eine weitere Attraktion hinzugekommen. Der Longmenzhen Waterpark vereint die traditionelle chinesische Architektur mit modernsten Elementen. Mehr als 30 Großrutschen sowie das größte Surf-Wellenbecken Chinas (7.500 m² Wasserfläche) wur-den hier gebaut. Die kanadische Firma Whitewater West realisierte Glanzstücke wie den Aqua-Loop, den Flow-Rider, den Whizzard-Mat-Racer, Speed-Slide, Aqua-Tubes und Freefall-Plus. Von ProSlide aus Ontario wurden u. a. TornadoTantrumAlley, Behemoth Bowl, Double-Cannon-Bowl, Octopus-Racers, Pipeline-Tubeslides, Plummet-Speedslides, Tornado-Wave und RideHouse geliefert. Der Wasserpark erstreckt sich über eine Fläche von 125.000 m² und soll bis zu 15.000 Gäste gleichzeitig aufnehmen können. Quellen: www.whitewaterwest.com, www.water-kid.net

Offenburg (Baden-Württemberg)
Die Schwarzwald-Metropole plant den Neubau eines Kombi-Freizeitbades als Ersatz für das marode Stegermatt-Bad. Es wur-den bereits Machbarkeitsstudien erstellt. Beim derzeitigen Raumprogramm geht man von Baukosten in Höhe von rund 25 Mio. Euro aus. Geplant sind Ausschreibungen für das 2. Quartal 2013, der Baubeginn ist für das Frühjahr 2015 vorgesehen. Die Eröffnung des neuen Bades soll Ende 2016 (Hallenbad) bzw. zur Sommersaison 2017 (Freibad) stattfinden. Quelle: www.offenburger-freizeitbad.de

Orange (Australien)
Vor 160 Jahren begann in der Bergbaustadt in New South Wales der australische Goldrausch. Heute rauscht hier das Wasser. Mitte 2012 wurde das neue Aquatic-Centre eröffnet. Das Freizeitzentrum verfügt u. a. über ein 25-m-Sportbecken mit acht Bahnen, Tribüne für 200 Zuschauer und ein Erlebnisbecken im Innenbereich. Das bereits bestehende 50-m-Wettkampfbecken und ein Sprungbecken mit 10-m-Turm im Freibereich blieben erhalten. Die Baukosten für die Schwimmhalle betrugen rund 7,2 Mio. AUD, was etwa 6 Mio. € entspricht. Die Hälfte der Baukosten wurde von der australischen Bundesregierung getragen. Quelle: www.orange.nsw.gov.au

Pfungstadt (Hessen)
Im September 2012 wurde der letzte Bauabschnitt bei der Erneuerung des Pfungstädter Kombibades abgeschlossen. Nach grundlegender Sanierung der Badelandschaft (Wellen-Hallenbad und Freibad) wurde nun auch das neue Saunaland in Betrieb genommen. Die Anlage heißt nun „Sauna Bade Park“. Im Saunaland können nun Dampfbad, Finnsauna und Bio-Sauna genutzt werden. Die Blockhaus-Sauna wird für Erlebnis-Aufgüsse genutzt. Insgesamt wurden in den letzten drei Jahren knapp sieben Millionen € investiert. Davon entfallen auf die Saunalandschaft rund 3,2 Millionen Euro, für den Ruhebereich weitere 450.000 € sowie 600.000 € an Nebenkosten. Die Sauna-Anlage ist für bis zu 35.000 Jahresgäste ausgelegt, wobei man mit etwa der Hälfte rechnet. Quellen: www.echo-online.de, www.pfungstadt.de

Randers (Dänemark)
Die dänische Hafenstadt Randers, im Norden Jütlands an einem Fjord gelegen, war bislang vorwiegend durch den Fußball, als Firmensitz des Windanlagenherstellers Vestas sowie durch seine Museen und den Indoor-Zoo Regnskov bekannt. Nun enga-giert sich hier Deutschlands größte Bäder-Betriebsgesellschaft, die GMF aus Neuried, mit ihrem ersten Projekt in Skandinavien. Am Rande der 60.000-Einwohner-Stadt entsteht bis Mitte 2014 ein großes Sport- und Freizeitbad nach deutschem Vorbild. So wird es hier nicht nur Sport- und Erlebnisbecken geben, sondern auch einen Wellness-Bereich mit textilfreien Schwitzbädern. Das gibt es Dänemark bisland nur in ganz wenigen Bädern in den südlichen Provinzen, denn die Dänen bevorzugen bislang - wie auch die Schweden - das Schwitzen in Badebekleidung. Insofern handelt es sich um ein Versuchsprojekt. Für den Bau der Saunalandschaft wurde die Fa. Klafs aus Schwäbisch Hall als kompetenter Partner beauftragt. Weitere Eckpunkte des Projekts sind ein 50-m-Wettkampfbecken, ein Erlebnisbereich mit Strömungskanal und einigen anderen Wasserattraktionen, Ganzjahres-Außenbecken und Eltern-Kind-Naßbereich. Die Bassins werden aus Edelstahl gefertigt, wofür die Fa. Berndorf Bäderbau aus Österreich zuständig ist. Ein Highlight wird auch die Rutschenanlage sein, die über zwei rund 100 m lange Bodyslides in doppelwandiger, wärmegedämmter GFK-Bauweise verfügt und schon von außen neugierig machen soll. Die ge-plante Bausumme wurde mit rund 24 Mio. € beziffert. Das neue Freizeitbad soll jährlich etwa 300.000 Gäste anziehen, wozu auch die verkehrsgünstige Lage direkt neben dem Fußballstadion „AutoC Park“ des Erstligisten FC Randers beitragen soll. Die Architektur und Projektentwicklung wird vom dänischen Büro 3xskak aus Hilleröd übernommen.

Saint Vincent (Italien)
Schon in der Römerzeit waren die warmen Quellen des Aosta-Tals bekannt. So gab es bereits lange vor der Entdeckung der Fons Salutis im Jahre 1770 im Autonomiegebiet Aostatal einen regelmäßigen Kurbetrieb. Die Thermalquelle von Pré Saint-Didier befindet sich stromaufwärts des Verney-Torrent-Zusammenflusses und das Wasser durchfließt eine Höhle unterhalb des Orrido-Wasserfalls. Das Thermalbad von Pré-Saint-Didier datiert auf das Jahr 1834 und umfaßt heute auch das alte Casino-Gebäude von 1888. Nach einer kürzlich erfolgten Renovierung erstrahlt das Thermen-Ensemble nun wieder im Glanz des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mehrere Thermalbecken und Whirlpools drinnen und draußen sowie die hölzernen Sauna-Chalets ermöglichen den atemberaubenden Blick auf das Mont-Blanc-Massiv.
Ebenfalls frisch renoviert ist der Thermalbad-Komplex beim benachbarten Saint-Vincent. Die hiesige Therme wurde im Jahre 1862 erbaut. Seit dem Abschluß der Sanierungsarbeiten im Juni 2012 stehen zusätzlich auch drei Spa-Bereiche, vier neue Thermalbecken, drei Finnsaunas und ein türkisches Hamam für die Gäste zur Verfügung. Quellen: www.termedisaintvincent.it, www.termedipre.it

Waldmünchen (Bayern)
Gut 18 Jahre ist es nun her, dass das aus den 1970er Jahren stammende Freizeitbad AquaFit seine letzte Renovierung erfuhr. Zwischenzeitlich gibt es einen Sanierungs-Stau und ein jährliches Defizit in Höhe von rund 700.000 €. Da sich die Stadt eine Schließung des touristischen Anziehungspunktes nicht leisten kann, wird seit Jahren über Alternativen für einen Weiterbetrieb diskutiert. Ende September 2012 erfolgte nun ein Bürgerentscheid. Die große Mehrheit hat sich für eine Verkleinerung des Angebotes ausgesprochen. Das jetzige Schwimmerbecken (4 Bahnen je 25 m, 3-m-Sprunganlage) soll in ein Mehrzweckbe-cken umgewandelt werden. Die zweite Badehalle mit dem Erlebnisbecken wird hingegen aufgegeben und wohl einer anderen Nutzung zugeführt. Auch die 58-m-Röhrenrutsche wird es künftig nicht mehr geben. Die derzeitige Planung geht von Sanie-rungskosten in Höhe von 5,6 Mio. € aus. Damit soll das Defizit auf künftig etwa 515.000 € jährlich gesenkt werden. Quelle: www.mittelbayerische.de

Walferdange (Luxembourg)
Das interkommunale Freizeitzentrum Pidal wurde bereits im Jahre 1978 von den Gemeinden Lorentzweiler, Steinsel und Walferdingen eröffnet. Im Jahre 2010 wurde die Anlage für 5,8 Mio. € saniert und erweitert. Zum Bewegungsbecken, dem Saunaland und dem Fitneßcenter kam eine Wellnesslandschaft auf 2.500 m² hinzu. Highlight ist dabei ein 42 m² großer Meer-wasserpool, der mit 13 % Salzgehalt das Schweben ermöglicht. Der Ausbau des Pidal ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Ge-plant sind noch ein 25-m-Sportbecken sowie ein Kleinkinderbereich. Der Baubeginn war noch für 2012 geplant, mußte aber wegen der schwierigen Finanzierungslage verschoben werden. Ein neuer Termin ist noch nicht festgelegt. Quelle: Luxemburger Wort

West Bromwich (England)
In der größten Stadt des Metropolitan Borough von Sandwell im Black Country der West-Midlands entsteht ab Anfang 2013 ein neuer Town-Centre-Complex. Herzstück der Anlage wird ein Erlebnisbad mit 25-m-Sportbecken (6 Bahnen), Lehrbecken, Sauna und Dampfbad sein. Außerdem sollen ein Fitness-Center, ein Indoor-Spielhaus und mehrere Funktionsräume entstehen. Die Baukosten werden mit 11 Mio. britischen Pfund veranschlagt, was über 13 Mio. € entspricht. Als Generalunternehmer und späterer Betreiber wurde DC Leisure ausgewählt. Ein weiteres Schwimmbad-Projekt im Sandwell-District ist das Tipton Swimming-Centre. Auch hier wird es ein sechsbahniges 25-m-Becken mit Lehrbecken, Fitneßcenter und weiteren Funktionen geben. Baubeginn war bereits Anfang 2012, die Eröffnung ist für das Frühjahr 2013 geplant. Quelle: www.sandwell.gov.uk

Wetzlar (Hessen)
Seit fast 40 Jahren ist das Wetzlarer Europabad eine der Top-Adressen für Schwimmsportler. Die helle, mitten in der Natur ge-legene Schwimmhalle bietet ein 50-m-Wettkampfbecken mit acht Bahnen, eine Tribüne für 375 Gäste, Lehr- und Planschbe-cken sowie eine kleine Saunalandschaft. Das Bad wurde seit Mai 2011 technisch auf den neuesten Stand gebracht und wett-kampfgerecht mit einer elektronischen Zeitmessanlage, neuen Startblöcken und Anzeigetafeln ausgestattet. Außerden wurde eine energetische Optimierung vorgenommen, wobei u. a. Glasfassade, Lüftung, Dachkonstruktion erneuert sowie ein Block-heiz-Kraftwerk installiert wurden. Damit sollen künftig jährliche Einsparungen von rund 120.000 € erzielt werden. Laut Pres-seberichten soll die Sanierung mit rund 5,9 Mio. € zu Buche geschlagen haben. Davon trug das Land Hessen einen Anteil von 1,32 Mio. €, der im Rahmen des Investitionsprogramms „Sanierung Hallenbäder“ beigesteuert wurde. Die Kosten für einen entsprechenden Neubau waren mit 15 bis 23 Mio. € veranschlagt worden. Bislang wurde die Schwimmhalle von jährlich rund 170.000 Gästen besucht, wobei man sich durch die Renovierung eine Steigerung erhofft. Die offizielle Wiedereröffnung fand zwar bereits im August 2012 statt, jedoch verzögerte sich die Inbetriebnahme um mehrere Monate, da wiederholt eine Keimbelastung in den Wasserproben nachgewiesen wurde. Ein neuer Eröffnungstermin stand Mitte November 2012 noch nicht fest. Quellen: www.mittelhessen.de, www.wetzlar.de
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